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Playlist für den Country-Frühling 2014

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Die ersten Sonnenstrahlen sind da und das neue Jahr hat uns schon mit jeder Menge guter Musik verwöhnt. Hier eine Songauswahl als Playlist für das Countryfrühjahr 2014. Wir hoffen, es ist für jeden Geschmack etwas dabei und starten mit den …

Rockin‘ Outlaws

01. „Guitar Man“ – Creed Fisher

Der Mann aus Odessa/Texas ist ein Modern-Outlaw, der sich trotz deutlicher Rockambitionen zu seinen Wurzeln um Waylon Jennings und Willie Nelson bekennt. „Guitar Man“ ist ein Statement voller Dynamik und der perfekter Opener für jede Countryparty.

02. „Bottoms Up“ – Brantley Gilbert

Brantley Gilbert hat das Zeug zum nächsten Countryrock-Superstar und unterstreicht diesen Anspruch mit der Qualität seiner aktuellen Leadsingle „Bottoms Up“.

03. „Angola’s Lament“ – Sam Riggs & The Night People

Von seinem hervorragenden Album „Outrun The Sun“ ist „Angola’s Lament“ der Song mit dem härtesten Punch. Die aktuelle Texas Top-20 zeigt Sam Riggs‘ düstere Seite als Countryoutlaw der nächsten Generation.

04. „Home“ – Whiskey Myers

Die Formation aus texanischen Kleinstadt Tyler hat mit „Early Morning Shakes“ eines der besten Southern-Rock-Alben der letzten Monate abgeliefert. „Home“ ist die Leadsingle, die beweist, welches Potenzial in dieser talentierten Bandkombination steckt.

Honkytonk Bar Sounds

05. „The Middle“ – Sammy Kershaw

Sammy Kershaw ist ein altgedienter Hase in der Countryszene. Sein aktueller Song „The Middle“ unterstreicht, dass er von seinem Honkytonk-Feel noch nichts eingebüßt hat.

06. „Dance Her Home“ – Cody Johnson

Der ultimative Parkettfeger für alle Two-Step-Junkies. Wenn nichts Besonderes mehr passiert, wird Cody Johnsons mehrwöchige Texas-Nr. 1 auch zum Jahresende in den Regional Charts ganz vorne liegen.

07. „Good Man“ – Taylor Hodak Band

Selbst im Lone Star State ein absoluter Geheimtipp. „Good Man“ ist ein Musterbeispiel dafür, dass gut gemachter Honkytonk gegen alle Trends gewappnet ist.

08. „I Got A Car“ – George Strait

Der Cowboy reitet davon. Doch seine großen Hits bleiben bestehen. „I Got A Car“ ist vielleicht nicht sein größter Wurf, doch mit so viel Charisma interpretiert, dass er auch in dem aktuellen stürmischen Chartzeitalter eine Marke für sich ist.

Tailgates & Beach Clubs

09. „Beachin'“ – Jake Owen

Die 2. Single aus dem Album „Days Of Gold“ hat das Zeug zum Country-Sommerhit. Jake Owens coole Interpretation eines an sich simplen Songthemas, versprüht jede Menge Leichtigkeit, die im Alltag gerne schon mal verloren geht.

10. „Ready Set Roll“ – Chase Rice

Chase Rice zählt zu den Vertretern des „Bro-Country“-Trendes und hat als Songwriter den FGL-Megaseller „Cruise“ mit aus der Taufe gehoben. „Ready Set Roll“ ist hypermodern, „megacatchy“ und trotz aller Hip-Hop-Anleihen im Herzen immer noch Country.

11. „Drink To That All Night“ – Jerrod Niemann

Kurz nach Erscheinen seines Albums „High Noon“ nimmt der Country-Freak aus Kansas mit „Drink To That All Night“ Anlauf auf den Chartthron. In dem Song, der wie eine Brit-Pop-Nummer aus den 80ern startet, reisst Jerrod Niemann mit einem packenden Partyrefrain jeden Tanzwilligen aufs Parkett.

12. „Middle Of Nowhere“ – Adam Fears

Wer träumt nicht davon, „inmitten des Nichts“ dem Alltag zu entfliehen. Countryboy Adam Fears aus East Texas lebt diesen Traum und präsentiert einen der heißesten Partyohrwürmer des laufenden Jahres.

Country Ballads

13. „Night School“ – Rosanne Cash

Es ist beinahe egal, für welchen Song man sich aus diesem herausragenden Album entscheidet. Auf der romantischen Ballade „Night School“ setzt die älteste Tochter des Man in Black eindrucksvoll gesangliche Akzente und beweist einmal mehr ihre künstlerische Eigenständigkeit.

14. „Sweet Annie“ – Zac Brown Band

„Sweet Annie“ hat es als leidenschaftliche Ballade an die Spitze der Countrycharts geschafft. Der legitime Nachfolger des Geniestreiches „Colder Weather“ beweist die große Bandbreite der Männer um den New-Countrypoeten aus Atlanta.

15. „Whiskey & You“ – Chapter 11 und Aubrey Lynn England

Die von Chris Stapleton geschriebene Ballade wurde bereits von keinem geringeren als Tim McGraw gecovert. In der Version von Chapter 11 erreicht der Song mit der Beigabe der grandiosen Aubrey Lynn England eine unnachahmliche Intensität.

16. „It Ain’t The Whiskey“ – Gary Allan

Selten hat Gary Allan verletzlicher und ergreifender geklungen als auf seiner letzten Singleauskoppelung „It Ain’t The Whiskey“. Für die Charts war dies eindeutig zu viel Drama, was die Qualität des Songs dennoch außer Frage stellt.

Americana & Co.

17. „Voodoo Girl“ – Hogg Maulies

Die Hogg Maulies aus Lubbock / Texas haben einen speziellen, countrybasierten Sound entwickelt, der keinem Genre unmittelbar zuzuordnen ist. „Voodoo Girl“ aus ihrem aktuellen Album „August Rain“ ist mit einem speziellen Groove ausgestattet, der die Gehörgänge so schnell nicht wieder verlässt.

18. „Coast“ – Shane Smith & The Saints

„Coast“ ist ein Modern-Folk Song mit dem nötigen Chart-Grip, der aufgrund seiner positiven Ausstrahlung jede Playlist bereichert. Auch das zugrundeliegende gleichnamige Album ist als Verbindung von Rock, Country und Rootseinflüssen äußerst hörenswert.

19. „Every Step Of The Way“ – Reckless Kelly

Reckless Kelly zählen zu den modernen Americana-Heroes und haben mit ihrem aktuellen Album „Long Night Moon“ den Anforderungen der New-Country-Hitfabrik den Rücken gekehrt. Die zweite Single „Every Step Of The Way“ ist von der etwas deftigeren Sorte – Country-Rock mit einer ordentlichen Prise des charakteristischen Kelly-Folks.

20. „Baby Ride Easy“ – Johnny Cash

Über die Albumsensation des Jahres ist bereits viel geschrieben worden und dennoch lohnt es sich, dessen besondere Qualität anhand einzelner Songs zu betonen. Das June-Carter-Duett „Baby Ride Easy“ ist ein Heart-Opener der Extraklasse mit tollem Flow und positiver Energie eines nimmermüde wirkenden Musikidols.

Truck Stop 2019
Über Bernd Wenserski (585 Artikel)
Redakteur. Fachgebiet: New Country. Rezensionen und Specials.
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