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C2C Festival 2026 in Berlin (Tag 2 und 3)

Tausende Menschen feiern bereits am späten Nachmittag im Town Square und auf den Nebenbühnen. Die Uber Eats Music Hall platzte abends fast aus allen Nähten!

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Zach Top auf der Bühne beim C2C Festival Zach Top auf der Bühne beim C2C Festival 2026. Bildrechte: Country.de (Photo Credit: Richard Heaney)

Der Samstag des C2C Festivals kam und schon am Morgen lag mehr Aufregung in der Luft, da das Wochenende nun richtig losging. Es waren deutlich mehr Country-Fans anwesend und viele Produkte und Merchandise-Artikel waren an den Ständen auf dem Town Square bereits ausverkauft.

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Im Laufe des Tages konnten wir einige großartige Auftritte sehen, darunter Jake Banfield und Spencer Crandall auf der Star FM Stage. Insbesondere Spencer Crandall aus Denver, Colorado, spielte einige sehr emotionale und berührende Songs, sodass einigen Zuschauern die Tränen über die Wangen liefen. Besonders hervorzuheben ist Sid Bader, einer der wenigen deutschen Künstler, die dieses Jahr beim C2C Festival in Berlin auftraten. Der ehemalige Teilnehmer der TV-Show „The Voice of Germany“ trat nach 2025 bereits zum zweiten Mal beim C2C auf und lieferte erneut eine beeindruckende Performance ab.

Am Samstagabend wurden wir auf der Hauptbühne mit einigen sehr starken Auftritten verwöhnt. Drake Milligan begeisterte mit seiner Mischung aus neotraditionellem Country und Rock’n’Roll und spielte viele Songs aus seinem aktuellen Album „Tumbleweed“. Headliner Jordan Davis ist seit seinen ersten Auftritten in Deutschland als Support für Old Dominion weit gekommen und gehört nun zu den Topstars aus Nashville. Angesichts seiner ausgefeilten Performance ist klar, warum das so ist. Mittlerweile verfügt er über einen riesigen Katalog an Hits wie „Buy Dirt“, „Next Thing You Know“ und „Bar None“ und wurde entsprechend von einem Publikum empfangen, das deutlich größer war als am Vorabend in der Uber Eats Music Hall.

Die meisten Festivalbesucher warteten jedoch gespannt auf den Headliner des letzten Tages, Zach Top, und die Stimmung war am Sonntagmorgen sogar noch ausgelassener

Wir suchten uns einen Platz auf der Holler Stage und sahen eine großartige Performance nach der anderen, angefangen mit Dawson Anderson, der mit seiner seltenen Kombination aus Charisma und musikalischem Talent sicherlich ein großer Star werden wird. Als Nächstes traten die Kruse Brothers auf, die einen eher traditionellen Country-Ansatz verfolgten, und dann betrat Jade Eagleson mit seinem Gitarristen die Bühne. Der sympathische Kanadier ist seit seinem Hit „Got Your Name On It“ aus dem Jahr 2018 schon eine Weile auf der Szene, aber dies war sein erster Besuch in Deutschland, und seine tiefe Stimme, die an Josh Turner erinnert, hatte das Publikum schnell in seinen Bann gezogen.
Dawson Anderson beendete den Tag mit einer weiteren energiegeladenen Performance auf der Town Square Stage, und schließlich gesellten sich Tyler Rich, Dylan Schneider und Clayton Mullen zu ihm, um Garth Brooks‘ Klassiker „Friends In Low Places“ zu covern.

C2C Festival 2026: Zach Top, Kameron Marlowe, Dawson Anderson und die Kruse Brothers

C2C Festival 2026: Zach Top, Kameron Marlowe, Dawson Anderson und die Kruse Brothers. Bildrechte: Country.de (Photo Credit: Richard Heaney)


Die Uber Eats Music Hall füllte sich sehr schnell, da die Fans sich einen guten Platz für Zach Tops allererste Show in Deutschland sichern wollten, aber schon vorher gab es viel zu erleben. Noeline Hofmanns neotraditioneller Stil stand im Kontrast zu Bayker Blankenships Pop-Rock und Ty Myers‘ bluesigem Ansatz, der sehr an John Mayer erinnerte (tatsächlich spielte er ein Cover des Gitarren-Superstars „Gravity“).

Richtig los ging es jedoch, als Kameron Marlowe die Bühne betrat. Er war zuvor bereits im Dezember 2024 für ein einziges Konzert in Köln in Deutschland gewesen, aber sein Auftritt in Berlin legte noch einmal eine Schippe drauf. Der aus Kannapolis, North Carolina, stammende Sänger mit seiner souligen Stimme eignet sich für praktisch jeden Musikstil, von Hardrock bis zu sanften Balladen. Zusätzlich zu seinen eigenen Hits wie „Giving You Up“, „Steady Heart“, „Girl On Fire“, „Strangers“ und „Over Now“ spielten er und seine Band Coverversionen wie Big & Richs Party-Track „Save A Horse“, Alan Jacksons „Country Boy“ (gesungen vom charismatischen Gitarristen Jake Haas) und Cams „Burning House“.

Zach Tops Auftritt begann auf denkwürdige Weise, als er schon vor seinem dramatischen Auftritts im Gegenlicht sein Plektrum verlor, es dann erst merkte und schnell loslaufen musste, um sich ein neues zu holen. Aber sofort war klar, dass dies eine besondere Show werden würde. Der aus Sunnyside, Washington, stammende Musiker, der eine starke Ähnlichkeit mit Alan Jackson hat, hat sich mit seinem neotraditionellen Stil und seinen erstaunlichen Bluegrass-Gitarrenkünsten, kombiniert mit seinem sprühenden Humor, schnell als einer der größten Stars der Nashville-Szene etabliert. Sein zweiter Song, „Sounds Like The Radio“, brachte das gesamte Gebäude zum Beben, und das Publikum hing an seinen Lippen.

Etwa in der Mitte der Show versammelte sich seine phänomenal talentierte Band in der Mitte der Bühne und spielte ein kurzes Bluegrass-Set, bevor sie wieder ihre Positionen einnahm, um weitere Hits wie „Cold Beer & Country Music“, „South Of Sanity“, „Bad Luck“ und „I Never Lie“ zu spielen.

Es war sicherlich ein passender Abschluss für ein wunderbares Countrymusik-Wochenende in Berlin, und das Festival wird vom 5. bis 7. März 2027 erneut in der Hauptstadt stattfinden. Wir können es schon jetzt schon kaum erwarten!

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