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Laura Cox: Burning Bright

Mit "Burning Bright" hat Laura Cox ein sehr persönliches Album am Start, das Country, Blues und Rock vereint.

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Laura Cox - Burning Bright Laura Cox - Burning Bright. Bildrechte: earMusic

Sie wuchs mit der Musik von Johnny Cash, Roger McGuinn und den Dire Straits auf. Unter dem Einfluss ihres englischen Vaters entwickelte die in Paris geborene Halb-Französin ihre Leidenschaft für Country, Folk und Blues gepaart mit harten Gitarrenriffs. Eine Mischung, die in ihrer Heimat Frankreich nie wirklich „en vogue“ war und von jeher bis auf wenige Ausnahmen ein Nischendasein führte, die sie aber seit Bandgründung 2013 konsequent verfolgte und ihr mehr und mehr Erfolg bescherte. Vor allem auf YouTube, wo ihre Videos beachtliche Klickwerte erreichten. Dem Debüt-Album „Hot Blues Shot“ von 2017 folgt nun mit Burning Bright das Nachfolger-Album, das erste für earMusic. Und schon hört man allenortens Lobeshymnen auf die Songs und die Musik von Laura Cox.

Neben einer ansprechenden optischen Erscheinung bietet die Sängerin auch musikalisch einiges Hörenswerte. Schon der Opener des Longplayers „Fire Fire“ strotzt vor musikalischer Energie, und erinnert (leicht) an den Südstaatenrock, wie wir ihn u.a. schon bei ZZ Top hörten. Auch „Freaking Out Loud“ schlägt in diese Kerbe, bietet ein tolles Solo an den Saiten.

Doch Laura Cox beschreitet nicht nur die geraden und harten Linien. „Looking Upside Down“ startet nach den „Krachern“ (u.a. „Bad Luck Blues“) gemächlicher und eindringlicher, steigert sich zur Power-Ballade, wiederum mit hervorragender Gitarrenarbeit. „Just Another Game“ wartet mit einer schönen, countryorientierten Melodie auf, die nach mehrmaligen Hören sogar einen Ohrwurmcharakter offenbart. Auch „Letters To The Otherside” hat so etwas „Magisches“, dem man sich kaum entziehen kann. Als besinnlicher Abschluß des Albums bestens gewählt.

In den zehn neuen Liedern steckt viel Abwechslung im Sound. Die Musikerin beschreibt es selbst so: „Es ist ein wenig Country, ein wenig Southern Rock, oder eben Hard Rock.“ Diese Mischung ist wirklich nicht neu, aber das sie von einer jungen Französin mit ihrer Band dargeboten wird, das hat schon etwas Außergewöhnliches. Ebenso wie die oft exzessiven Gitarren-Soli („Last Breakdown“, „Here’s To War“), die sich meist langsam anschleichen, aber dann brachial ausbrechen und einen eigenen und auch eigenwilligen musikalischen Stil entstehen lassen.

Für Laura Cox ist „Burning Bright“ ein wesentlich persönlicheres Album, als der Vorgänger, sagt sie. „Es ist überwiegend inspiriert von meinem Leben und meinen Erfahrungen. Ich mag es eigentlich nicht über mich zu reden, aber Songs zu schreiben ist der beste Weg alle meine unterschiedlichen Gefühle auszudrücken.“

Fazit: Hier muss ich mal einen schreibenden Kollegen zitieren, der es treffend auf den Punkt brachte: „Burning Bright schmeckt nach Benzin, Whiskey und Freiheit“. Genau die richtige Musik für denjenigen, der sich ohne Vorurteile auch mal auf ein neues Terrain wagt.

Laura Cox – Burning Bright: Das Album

Laura Cox - Burning Bright

Titel: Burning Bright
Künstler: Laura Cox
Veröffentlichungstermin: 8. November 2019
Label: earMusic
Vertrieb: Edel
Laufzeit: 41:02 Min.
Format: CD & Digital
Tracks: 10
Genre: Country, Blues, Rock

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Trackliste: (Burning Bright)

01. Fire Fire
02. Bad Luck Blues
03. Last Breakdown
04. Looking Upside Down
05. Just Another Game
06. Here’s To War
07. Freaking Out Loud
08. As I Am
09. River
10. Letters To The Otherside

Rob Georg: Weitere Informationen hier klicken!
Über Andreas Weihs (52 Artikel)
Fotograf und Journalist. Fachgebiet: Country & Folk. Rezensionen und Konzertberichte.