Alan Jacksons letztes Konzert erscheint als Livealbum
Das Abschiedskonzert auf Vinyl und CD erscheint im Dezember.
lan Jackson: The Last Show: One More for the Road – The Finale (Live from Nashville). Collage (Country.de) // Cover: © (MCA Nashville)
Ein letzter Abend für die Ewigkeit: Alan Jacksons Abschiedskonzert im Nissan Stadium in Nashville wird als Livealbum veröffentlicht. „The Last Show: One More for the Road – The Finale (Live from Nashville)“ erscheint am 4. Dezember 2026 und dokumentiert das letzte vollständige Konzert seiner außergewöhnlichen Karriere.
Am 27. Juni 2026 nahm Alan Jackson Abschied von der großen Konzertbühne. Mehr als 80.000 Menschen kamen an diesem Abend rund um das Nissan Stadium in Nashville zusammen, um einen der einflussreichsten Künstler der Countrymusik und seiner Generation ein letztes Mal live zu erleben.
Nun wird dieser besondere Abend auch als Livealbum festgehalten. Unter dem Titel „The Last Show: One More for the Road – The Finale (Live from Nashville)“ erscheint der Mitschnitt am 4. Dezember 2026. Für Vinyl-Fans wird das Album als umfangreiches 3-LP-Set veröffentlicht, zudem ist eine CD-Ausgabe angekündigt.
Alan Jacksons letzter großer Abend
Das Konzert in Nashville bildete den endgültigen Schlusspunkt unter Alan Jacksons jahrzehntelange Tourneekarriere. Knapp zwei Stunden stand der Country Music Hall of Famer noch einmal auf der Bühne und präsentierte einen Querschnitt durch sein musikalisches Lebenswerk.
Den Abend eröffnete Jackson standesgemäß mit „Gone Country“. Insgesamt umfasst das Livealbum 25 Songs. Neben frühen Erfolgen wie „Here In The Real World“ finden sich darauf zahlreiche Klassiker, darunter „Midnight In Montgomery“, „Chasin‘ That Neon Rainbow“, „Don’t Rock The Jukebox“, „Remember When“, „Drive (For Daddy Gene)“ und „Where Were You (When The World Stopped Turning)“.
Natürlich fehlen auch „It’s Five O’Clock Somewhere“ und „Chattahoochee“ nicht. Mit „Where I Come From“ endet die auf sechs Vinyl-Seiten verteilte Reise durch eine der bemerkenswertesten Karrieren der modernen Countrymusik.
Rekordeinnahmen beim Abschiedskonzert
Auch wirtschaftlich erreichte der Abend außergewöhnliche Dimensionen. Nach Angaben der Music Corporation of America (MCA) spielte das Konzert 34,729 Millionen Dollar ein und war damit das umsatzstärkste Einzelkonzert der Musikgeschichte.
Die Zahl war zuvor vom Konzertdaten-Tracker Touring Data veröffentlicht worden. Eine davon unabhängige Bestätigung des Rekords durch einen der großen Boxoffice-Datendienste lag zunächst allerdings nicht vor. Entsprechend ist die Rekordangabe als Angabe des Labels beziehungsweise der veröffentlichten Konzertdaten einzuordnen.
Für die Bedeutung des Abends braucht es ohnehin keine Rekordzahl. Das Konzert war der Abschluss einer Tourneekarriere, die sich über mehrere Jahrzehnte erstreckte und Alan Jackson zu einem der prägenden Künstler der Countrymusik machte.
„The Last Show“ kommt auch ins Fernsehen
Wer nicht nur hören, sondern auch sehen möchte, wie Alan Jackson Abschied von der Konzertbühne nahm, bekommt ebenfalls Gelegenheit dazu. Unter dem Titel „Alan Jackson: The Last Show“ wird NBC noch in diesem Jahr ein Primetime-Special über den Abend ausstrahlen. Am darauffolgenden Tag soll die Sendung über den Streamingdienst Peacock verfügbar sein.
Das Special wurde vor ausverkauftem Haus im Nissan Stadium aufgezeichnet und soll neben der letzten Konzertperformance auch Jacksons außergewöhnliche Karriere und seinen Einfluss auf mehrere Generationen von Country-Künstlern und Fans würdigen. Regie führt Sam Wrench.
Ein Abschied für die Plattensammlung
Mit „The Last Show: One More for the Road – The Finale (Live from Nashville)“ wird aus Alan Jacksons letztem Konzert nun ein dauerhaftes musikalisches Dokument. Gerade die 3-LP-Ausgabe dürfte dabei für viele Fans und Sammler interessant sein. Auf sechs Plattenseiten lässt sich noch einmal jener Abend erleben, an dem Alan Jackson dort Abschied nahm, wo seine Karriere untrennbar mit der Countrymusik verbunden ist: in Nashville.
Ein letztes „Gone Country“, ein letztes „Chattahoochee“ – und am Ende „Where I Come From“. Ein passender Schlusspunkt für eine außergewöhnliche Tourneekarriere.





