Country Music Hot News: 1. Februar 2026
Wir berichten aktuell über Ella Langley, Miranda Lambert, Lainey Wilson, Rosanne Cash, George Strait, Carrie Underwood, Aaron Tippin, Dale Watson und den Forester Sisters.
Country Music Hot News. Bildrechte: Country.de - Online Magazin (Foto mittels KI-Unterstützung)
Mit „Choosin’ Texas“ ist Ella Langley ein Riesenhit gelungen, an dem Co-Autorin Miranda Lambert einen großen Anteil hat. Seit neun Wochen steht sie auf Platz 1 der Hot Country Songs, in dieser Woche auf der 2 in den Airplay Charts und in den Billboard 100, die alle Genres berücksichtigt, liegt sie auf Platz 6. In den Streaming Charts des Billboard hat Langley mit sagenhaften 18 Millionen Streams ebenfalls die Spitze erreicht. Diese Liste gibt es seit 13 Jahren und Ella Langley ist erst die vierte Frau, die hier die Nummer 1 belegen kann. Vor ihr gelang das Beyoncé, Brenda Lee und Taylor Swift.
Lainey Wilson Fans: Bitte vormerken, denn die Dokumentation über ihr Leben und ihre Karriere „Keepin’ Country Cool“ wird am 22. April bei Netflix Premiere feiern. Deadline teilt mit, dass die Doku von Amy Scott gemacht wird und verspricht einen „äußerst persönlichen und äußerst inspirierenden“ und authentischen Blick auf Wilsons Leben. Bestimmt erfahren wir, wie sie nach zehn erfolglosen Jahren in Nashville doch noch den Durchbruch zum Superstar geschafft hat.
Rosanne Cash, die älteste Tochter von Johnny Cash und erfolgreiche Countrysängerin in den 1980er Jahren, hat jüngst beim Besuch ihrer Tochter in Nashville ein Video gepostet. Darin kritisiert sie scharf die aktuelle Praxis der Einwanderungsbehörde ICE. Sie erwähnt die beiden getöteten Menschen in Minneapolis und besonders die Gefangennahme des fünfjährigen Liam Conejo Ramos, der mit seinem Vater in ein Abschiebungslager in Texas gebracht wurde. Rosanne Cash hat vor einigen Jahren auch heftig gegen die Waffengesetze in den Staaten protestiert.
George Strait (73) hört nicht auf mit Auftritten, im Gegenteil. Der Superstar der Countrymusik wird im Februar in die Texas Songwriter Hall of Fame aufgenommen und er hat mehrere Konzerte angekündigt, so am 9. und 11. April in Austin, Texas. Im Mai wird Strait dann zwei weitere Konzerte in Austin geben, wobei die aufstrebende Countrysängerin Carter Faith eröffnen wird.
Carrie Underwood wird hingegen in diesem Jahr nicht auf Tournee gehen. Sie war bei Jimmy Kimmels Late Night Show zu Gast. Der fragte sie, ob sie wieder live auf Tournee zu sehen und zu hören sei. Carries kurze Antwort: „No! Ich schaue mir die anderen an.“ Ihre Fans sind enttäuscht, denn gerade mal vier Festivalauftritte sind 2026 geplant. Eine Erklärung für diese Zurückhaltung blieb sie schuldig.
Aaron Tippin, der in den 1990er Jahren mit Hits wie „You’ve Got To Stand For Something“ oder „There Ain’t Nothing Wrong With The Radio“ bekannt wurde, hat mit 67 wieder einen Plattenvertrag bekommen. Bei 8 Track Entertainment wird er als erste Single „American Sky“ veröffentlichen. Den Song hat sein Sohn Tom Tippin geschrieben und das Lied kann ab dem 13. Februar angehört werden.
Dale Watson war aktiv und produktiv. Sein neues Album heißt erstaunlicherweise „Unwanted“ und wird bei 40 Below Records am 24. April erscheinen. Die erste Single hat Watson schon als Appetithappen veröffentlicht mit dem vielversprechenden Titel: „Willie Waylon And Whiskey”. Er hat das Album in Austin und Memphis aufgenommen und Dale sagt, dass er musikalisch in Austin den Swing und in Memphis das Gefühl gelernt habe.
Jetzt erhältlich ist das Album „Songs I Missed“, für das Moe Bandy zwölf seiner Lieblingssongs von Kollegen aufgenommen hat. Wir freuen uns über seine Versionen großer Hits von George Jones, Ray Price, Dave Dudley, George Strait oder Ronnie Milsap, „Heartaches By The Number“, „Six Days On The Road“, „He Stopped Loving Her Today“, „Amarillo By Morning“ und „Pure Love“. Da wird man beim Zuhören schon gerne nostalgisch.
Unser Blick geht 40 Jahre zurück
Am 1. Februar standen gleich vier Schwestern auf Platz 1 der Country Charts des Billboards. Es waren die Forester Sisters mit „Just In Case“, geschrieben von J.P. Pennington und Sonny Lemaire. Ursprünglich sollte das ein Hit für Exile werden, doch der Harmoniegesang der Schwestern übertraf den der männlichen Konkurrenten.
Die zweite Hälfte der 1980er Jahre waren die große Zeit der Forester Sisters, denn zwischen 1985 und 1992 waren sie mit 15 Songs in den Top 10 vertreten, davon fünfmal auf Platz 1, unter anderem gemeinsam mit den Brüdern David und Howard Bellamy und „Too Much Is Not Enough“. Die Schwestern waren Kathy, June, Kim und Christy, zwischen 1955 und 1962 geboren. Sie kamen aus dem schönen Örtchen Lookout Mountain in Georgia, das der Autor dieser Zeilen vor Jahren erwandert hat. Die vier Damen fielen wie so viele ihrer Kolleginnen und Kollegen damals der Erneuerung der Countrymusik in den 1990er Jahren (Namen wie Garth Brooks oder Alan Jackson seien erwähnt) zum „Opfer“. Der Harmoniegesang der Forester Sisters ist heute Teil der Geschichte der Countrymusik, ohne dass die Schwestern ganz große Spuren hinterlassen hätten. Eine guten Überblick über ihre Musik verschaffen ihre „Greatest Hits“, erschienen 1989 bei Warner Brothers.





