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Armano: I Hate To Leave

Der erste Longplayer des Bamberger Americana-Singer-Songwriter zeugt davon, wie sehr er die amerikanische Musik verinnerlicht hat.

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Armano: I Hate To Leave Armano: I Hate To Leave. Bildrechte: Künstler (Promo)

Nach zwei EPs hat Armano Persau unter dem Namen Armano seinen ersten Solo-Longplayer I Hate To Leave aufgenommen, der nun vor kurzem veröffentlicht wurde. Von den 13 Songs sind alleine elf Eigenkompositionen zu finden. Eine klare Ansage, das hier einer auf sein eigenes Material vertraut.

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Und das zu Recht. Es geht schon los mit erdigem und bluesigem Roots Rock und „Tell Me Why“ ist ein großartiger Starter. Der Titeltrack „I Hate To Leave“ knüpft da nahtlos an und erzählt vom Leben „on the road“. Der Sänger hasst, es Menschen zu verlassen, doch er kann einfach nicht anders.

Ideenreich im Songwriting – markant bei Stimme und Gitarrenspiel

„East Nashville“, ein bluesiges Stück über den Stadtteil der Countrymusik-Metropole, der sich seit jeher als ein bisschen weiter weg von Mainstream definiert und das beste Pflaster für progressive Künstler wie Margo Price ist. „Not Alone“ atmet musikalisch die Weite der Wüste und erzählt mit trockenen TexMex-Anklängen tröstendes. „Katie“, geschrieben von Fred Eaglesmith, dagegen ist eine schöne Country-Rumpel-Ballade, über die große Liebe und was man dafür alles tut.

„Big Elm Tree“ ist einer der stärksten Tracks des Albums und erinnert in seiner Musikalität an den Piedmont Blues und den Ragtime eines Mississippi John Hurt. Sehr schön ist auch der Abschlusstrack „Old Time River“ von Clifford Gibson, der wieder sehr schön Bluesgitarre und Westernmelodik zu einem feinen Stück Americana zusammenführt.

Überhaupt: Immer wieder versteht es Armano, seine Stärken – sein Songwriting, seine Ideenvielfalt, seine sonore Stimme und sein markantes Gitarrenspiel – hörenswert zusammenzubringen. Die Musik ist eine schöne Mischung aus Old Time Blues, Country und Americana. Zusammen mit seiner prägnanten Stimme schafft Armano einen wunderbaren entspannten Americana-Klang, der den Vergleich mit den Vorbildern von überm Teich nicht scheuen muss.

Amerikareisen und persönliche Themen wurden verarbeitet

Die Songs auf „I Hate To Leave“ sind in den letzten zwei, drei Jahren entstanden und Anfang 2025 aufgenommen worden. Sie verarbeiten zwei Reisen nach Louisiana, Mississippi, Alabama und Tennessee, aber auch persönliche Themen. Zu seinen Einflüssen zählt er neben dem Blues der 1930er und 40er (Frank Stokes, Big Bill Broonzy), auch viele aktuelle Künstler aus dem Americana & Country: Justin Townes Earl, Pat Reedy, Charley Crockett, Luke Bell oder The Deslondes.

Fazit: Der Longplayer zeugt von großem Talent. Wir verfolgen voller Spannung die nächsten Schritte von Armano.

Armano – I Hate To Leave: Das 2026er Album

Armano – I Hate To Leave

Künstler: Armano
Album: I Hate To Leave
Veröffentlichung: 6. Februar 2026
Label: Armano
Formate: CD, Stream & Digital
Tracks: 13
Genre: Americana, Roots Rock, Blues

Bestellungen per Mail an music.armano@gmail.com oder direkt HIER online. Streaming und Download auf allen gängigen Plattformen.

Trackliste: (I Hate To Leave)

01. Tell Me Why
02. I Hate To Leave
03. East Nashville
04. Not Alone
05. What You Gonna Do
06. Sounds Alright
07. Ride On
08. Cold Dark River
09. Everywhere I Go
10. Katie
11. Big Elm Tree
12. Better Man
13. Old Time Rider

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Über Thomas Waldherr (914 Artikel)
Redakteur. Fachgebiet: Bob Dylan, Country & Folk, Americana. Rezensionen, Specials.
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