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Garth Brooks: Kaum zu glauben - aber wahr ... der Superstar der modernen Country Music wird Fünfzig. » weiterlesen
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Beiträge des Monats: August 2007
[25. August. 2007 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Storys zum Song]

Das Show-Business steckt voller Geschichten und Anekdoten über den Erfindungsreichtum, mit dem man versuchte, irgendwie auf sich aufmerksam zu machen und so in die Erfolgsspur zu gelangen. Man muss clever genug sein, die dazu geeigneten Möglichkeiten zu erkennen und dann auch zu nutzen. Wozu das führen kann, wenn man diese Fähigkeit zur Perfektion entwickelt, zeigt seit Jahren ein Stefan Raab.

Auch dieser Song diente als Vehikel, um einen talentierten, jungen Sänger namens Ricky Nelson aus den Startlöchern zu katapultieren. Dem Vernehmen nach hatte der gut aussehende junge Mann seinen Vater gebeten, ihm dabei zu helfen, Plattensänger zu werden, weil er seine Freundin damit beeindrucken wollte. Daddy Ozzie Nelson hatte die Möglichkeiten dazu, denn er war im Show-Business keine unbekannte Größe. Daddy war angetan vom Vorhaben seines Sprösslings und nahm deshalb ein Filmchen auf, das die Sangeskünste von Ricky festhielt. Bei den Plattenfirmen allerdings konnte er damit kein Interesse wecken. So war er schließlich froh, dass Verve Records sich auf einen Deal einließ, genau eine Single zu veröffentlichen. Daraufhin trommelte Ozzie Nelson einige Musiker zusammen – unter ihnen auch Merle Travis – und produzierte den Song “I’m Walkin’”. Damit die Single dann auch auf Interesse stieß, ließ sich Daddy Nelson eine höchst wirkungsvolle “flankierende Maßnahme” einfallen. Er nutzte seine populäre TV-Serie “The Adventures Of Ozzie And Harriet” als ideale Promotion-Plattform. Denn er bastelte eine komplette Episode der Serie um das Gesangstalent seines Sohnes Ricky. Im April 1957 lief die Folge “Ricky The Drummer” über die US Bildschirme. Auch wenn das Fernsehen noch in den Kinderschuhen steckte, ging die Rechnung auf. Von der Single “I’m Walkin’” wurden innerhalb weniger Wochen über als 500.000 verkauft.

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[16. August. 2007 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Storys zum Song]

Wir haben es mit einem Evergreen der Country Music zu tun. Einem Lied aus der Kategorie des Sprechgesangs, wie es sie in diesem Genre immer wieder und auch erfolgreich gegeben hat. Im Mittelpunkt steht dabei eindeutig die Story, nicht die Musik. Um damit einem Hit zu landen, braucht man also eine gute Geschichte und eine markante Stimme. Beides traf bei Jimmy Dean zusammen, der das Lied geschrieben und gesungen hat.

Es geht um einen sonderbaren Zeitgenossen, der zum tragischen Helden wird. Niemand weiß, wo der grobschlächtige, wortkarge aber gutmütige Hüne eigentlich her kam. Man munkelt, er habe in Louisiana im Streit um eine Frau einen Widersacher erschlagen. Nun arbeitet er im Bergwerk tief unter Tage. Eines Tages ereignet sich ein Grubenunglück, bei dem alle Kumpel gerettet werden, dank des selbstlosen Einsatzes des Mannes mit den Riesenkräften. “Big Bad John” wird als Einziger nicht gerettet und wird so zum Helden, an den nur noch ein Gedenkstein erinnert.

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[13. August. 2007 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Biografien]

Niemals in ihrem Leben wird Gretchen Wilson die kühle Novembernacht im Jahr 2003 vergessen, in der sie zum ersten Mal auf der Bühne des legendären Ryman Auditorium in Nashville stand. Es waren nur wenige Minuten in einem leeren Saal, aber für die junge Countrysängerin ging ein Traum in Erfüllung. “Es war eines dieser Erlebnisse, nach denen du am nächsten Tag aufwachst und dich fragst: “Habe ich das geträumt oder ist das wirklich passiert?” Es war so unwirklich, da zu stehen, wo Stars wie Patsy Cline gestanden haben.” Ganz leise fing Gretchen schließlich an den Patsy-Cline-Song “If You’ve Got Leaving On Your Mind” zu singen: “Es war komisch. Der Saal war ganz leer, nur Holzbänke vor mir. Als würde ich vor einem sehr geduldigen Geisterpublikum singen.”

Gretchen Wilson ist geboren und aufgewachsen in Pocahontas, einer nordamerikanischen Provinzstadt mit siebenhundert Einwohnern, sechsunddreißig Meilen östlich von St. Louis, wo Trailer Parks, Felder und Schweinefarmen das Bild bestimmen. Ihre Vorfahren waren zum einen Black Foot-Ureinwohner sowie deutsche Einwanderer. Ihre Mutter war kaum sechzehn Jahre alt, als Gretchen zur Welt kam. Ihr Vater verließ die Familie nur kurze Zeit später. “Ich wünschte, ich könnte sagen, ich hätte mehr von der Welt gesehen,” so Gretchen. “Aber ich bin eigentlich den größten Teil meines Lebens dort in der Gegend gewesen. Es ist kein besonders schöner Ort, eine normale Kleinstadt wie viele andere auch. Ich fühl mich sehr wohl dort, es ist mein Zuhause. Die Gesichter, in die ich dort blicke, das sind die meiner Leute. Wenn ich woanders bin, fühlt es sich fremd an. Dort ist meine Heimat.”

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[4. August. 2007 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Specials]

Am 4. August 2007 endete in Henderson bei Las Vegas das Leben eines der eigenwilligsten Künstler, den die Unterhaltungsmusik je hatte. Kein Maßstab passte auf den Mann, der allein durch seine markante Stimme schon aufhorchen ließ. Er führte sein Leben und seinen Beruf ganz nach eigenem Gutdünken und war zufrieden damit, nie ein Superstar zu sein. Mit der gleichen Konsequenz und Nüchternheit, die er stets an den Tag legte, sah er auch dem Unvermeidlichen entgegen. “Mit Nierenkrebs hast du nicht wirklich eine Chance auf Heilung”, beschrieb er seine gesundheitliche Situation. “Medikamente lindern die Schmerzen zeitweise, sie mögen auch das Ende hinauszögern aber es gibt kein Entrinnen.” Lee Hazlewood verließ diese Welt so wie er in ihr gelebt hatte. Von der breiten Öffentlichkeit fast unbemerkt, denn in den Medien wurde davon kaum Notiz genommen. Dabei hat er der Unterhaltungsmusik so Manches beschert, an dem wir uns noch lange erfreuen können werden.

Barton Lee Hazlewood wurde am 9. Juli 1929 in Mannford, Oklahoma geboren. Er würde später einen Song darüber schreiben und singen. Der Beruf des Vaters, der in den Ölfeldern arbeitete, brachte ständige Umzüge mit sich, ehe die Hazlewoods schließlich in Port Nches an der texanischen Golfküste sesshaft wurden. Das von ihm beabsichtigte Medizin-Studium wurde durch die Einberufung zum Wehrdienst vereitelt. 1949 heiratete er sein Highschool-Sweetheart Naomi Shackleford, die gemeinsamen Zukunftspläne wurden durch den Korea-Krieg durcheinander gebracht. Hazlewood verbrachte viel Zeit in Japan als DJ beim AFN. Wieder zurück im Zivilleben gingen die Hazlewoods nach Pasadena, Kalifornien, wo er eine “Radio-Schule” absolvierte. So gerüstet machten sie sich schließlich auf nach Coolidge, Arizona, ca. 100 km nördlich von Phoenix. Lee Hazlewwood arbeitete als DJ bei einer kleinen Country Station. 1954 bekam die Familie Zuwachs, Tochter Debbie wurde geboren.

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