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Amber Digby – Country Music mit einem gehörigen Schuss Honky Tonk!

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Kein Geringerer als Vince Gill sagt über sie: „Amber ist eine großartige traditionelle Sängerin, und die sind heute so unheimlich schwer zu finden!“ Der Mann weiß genau, wovon er spricht. Amber Digby wird allen Anforderungen gerecht, die man an eine Künstlerin stellt, deren Metier traditionelle Country Music mit einem gehörigen Schuss Honky Tonk ist. Das beweist sie immer wieder mit ihren Alben aber vor allem auch live.

Geboren in New York, aufgewachsen in Nashville, ist Amber Digby eine der auffallendsten und erfrischendsten Country-Sängerinnen der letzten zehn Jahre. Seit sie ihr Debüt mit dem im Jahr 2002 erschienenen Album „Music From The Honky Tonks“ feierte und damit die Richtung ihrer Musik angab.

Sie singt mit einem untrüglichen Feeling, wenn das gefragt ist, dann wieder mit überschäumendem Temperament und holt damit die Leute scharenweise auf die Tanzfläche einer Dance Hall. Es ist ein langwieriger Prozess aber Amber Digby gewinnt ständig neue Fans hinzu. Ausgehend von Texas, wo sie seit einigen Jahren lebt und am häufigsten live zu erleben ist, bis nach Übersee, vor allem nach Europa und Australien.

Flüchtig betrachtet könnte man meinen, ihr Weg in die Musik sei unvermeidbar gewesen, denn das gesamte Umfeld bestand aus Musik. Die Eltern, der Stiefvater sowie einige weitere Verwandte waren bzw. sind Berufsmusiker oder arbeiten in der Musik. Mutter Dee u.a. mit Connie Smith, Vater Dennis spielte fast zwei Jahrzehnte Bass in der Band von Loretta Lynn. Amber Digby wuchs also mehr oder weniger auf der Bühne und im Umfeld der Country Stars auf und entwickelte schon sehr früh den Wunsch, auch einmal dort oben zu stehen. „Meine Eltern, auch mein Stiefvater unterstützten meinen Wunsch und ermutigten mich, kreativ zu sein und meinen Weg zu finden – nicht unbedingt als Sängerin“, erzählt sie. Es dauerte …

Erst mit 15 oder 16 als sie in Oklahoma lebte, erprobte sie sich in der Band des Stiefvaters. Noch ohne wirklich Sängerin werden zu wollen. Sie erinnert sich: „Es war alles andere als ein leichter Weg. Nachdem ich die High School in Missouri abgeschlossen hatte, begann eine regelrechte Irrfahrt. Ich traf falsche Entscheidungen, holte mir Schrammen und Beulen – das einzig Gute aus diesen 5 wirren Jahren ist mein Sohn!“

So ganz untzlos war diese Zeit doch nicht, denn irgendwann besuchte sie ihre Eltern, die unterdessen im texanischen Hill Country wohnten und war, ohne es zu wissen, am richtigen Ort. Die dortige Musik-Szene zog sie magisch an, das war die Musik, die ihr im Blut lag. Dort konnte sie diese Musik mit Gleichgesinnten spielen. Digby: „Ich spielte mit Musikern wie Jake Hooker und Justin Trevino und als ich hörte, was die Burschen dort alle spielten, wusste ich, das ist es. Das gefällt mir und es ist richtig gut. Kurze Zeit später erschien mein erstes Album.“

Amber Digby

Produziert hat es Justin Trevino, mit dabei auch Bobby Flores sowie ihr Stiefvater, der legendäre Dickey Overby an der Pedal Steel Guitar. Das Album kam an, Folge war ihre erste kurze Tournee nach Schweden. 2006 veröffentlichte Heart of Texas Records das Album „Here Come The Teardrops“ und erneut kam Amber Digby nach Europa. Jetzt gab sie ihren Job auf, den sie bis dahin immer noch beibehalten hatte und stellte mit Randy Lindsey, der wenig später ihr Ehemann wurde, eine eigene Band zusammen. Seither ist sie damit unterwegs und begeistert ihr Publikum. „Ich hatte Glück“, gesteht sie, denn „von Anfang an habe ich keine Standards gesungen, wohl aber Covers von Songs, die andere nicht brachten. Das kann man nicht mit einer zusammengewürfelten Band, ich brauchte also meine eigene. Und das war richtig, denn wir wurden immer besser. Meine Performance wurde sicherer, die Plattenverkäufe, mein Songwriting, einfach alles wurde besser.“

Bei der CD „Passion, Pride & What Might Have Been“ fungierte sie erstmals auch als Co-Produzentin, eine neue Erfahrung, wie sie zugibt: „Mein Stiefvater war der beste Lehrmeister, aber auch Justin (Trevino) und Randy (ihr Ehemann) halfen mir. Ich musste einfach lernen, wie man die richtige Mischung findet.“

Konsequent setzte sie ihre Arbeit mit den Alben „My Kind Of Country“ und „Another Way To Live“ fort mit dem feinen Unterschied, dass ganz allmählich eigene Songs einflossen. Dass sie auf dem Gebiet auch viel Talent hat, wurde ihr in Nashville bestätigt, denn dorthin fährt sie nun seit einigen Jahren, um mit anderen Autoren zu schreiben. Amber Digby erzählt: „Ich war damals in der Grand Ole Opry im Backstagebereich und traf dort Vince Gill. Als ich mich ihm vorstellte, meinte er zu meiner Verblüffung, er kenne meine Songs, er würde die im Satteliten-Radio oft hören und sie gefielen ihm sehr gut. Dann lud er mich ein, mit ihm gemeinsam zu schreiben. Inzwischen haben wir sogar ein Duett aufgenommen.“

Nicht nur mit Gill sondern auch mit Mark Chesnutt war sie gemeinsam im Studio und mit Justin Trevino wurde gleich ein komplettes Duett-Album produziert. Ein Live-Album hat sie in der historischen Swiss Alp Dance Hall von Schulenburg, Texas aufgenommen. Es geht also voran, wenn auch langsam. Das ist ihr ohnehin lieber: „Man muss sich alles hart erarbeiten. Aber es lohnt sich. Wir sind inzwischen auch in vielen Teilen der USA unterwegs. Das Schöne ist, die Leute, wo wir spielen, kennen mich und meine Musik. Sie kommen, um genau das zu hören. Sie kommen der Musik wegen, sie wollen diese Songs und diesen Sound hören. Ich bin einfach glücklich und hoffe, dass es noch eine Weile so weiter geht“, strahlt sie über das ganze Gesicht.

Mit Heart of Texas Records hat sie ein Label im Rücken, dass genau auf dieser Linie liegt. Dort versteht man sich auf die traditionelle Country Music, auf Honky Tonk Sound. Auf Songs, in denen es um Liebeskummer, menschliche Schwäche, Resignation, Kummer und betrogene Partner geht aber auch um Frohsinn, Liebesglück, Zärtlichkeit, Parties und Zufriedenheit. Amber Digby ebenso wie Heart of Texas Records bleiben ihrer Linie treu, auch das bisher letzte Album mit dem Titel „The World You’re Living In“ enthält traditionelle Country Music vom Feinsten.

Kann gut sein, dass der Name Amber Digby nie in den Charts auftauchen wird, denn dort dominiert eine andere Art von Musik, ein Publikum, das genau die Musik hören will, die sie anbietet, wird sie dennoch immer finden.

Die CD The World You’re Living In von Amber Digby – Bestellen, Format, VÖ. und Label:

   

Amber Digby: The World You're Living In
Künstler: Amber Digby
Titel: The World You’re Living In
Format: CD & Digital
Veröffentlicht: 2013
Label: Heart of Texas Records

Bestellen / Download:

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Trackliste:

01. It’s A Long Way From Heaven (To The World That You’re Living In)
02. One More Thing I Wished I’d Said
03. How Can I Unlove You
04. She’d Already Won Your Heart
05. Saturday Night
06. You Leave Again
07. The One I Can’t Live Without (feat. Vince Gill)
08. It Won’t Be Long (And I’ll Be Hating You)
09. Where Will You Go
10. My Imagination
11. We Loved It Away (feat. Randy Lindley)
12. If It Ain’t Love (Lets Leave It Alone)
13. You Put Me Here
14. Little Darlin‘ (feat. Lloyd Green)

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