Keith Urban kündigt neues Album „Flow State“ an – Yacht Rock & Country
Mit „Flow State“ schlägt Keith Urban ein neues Kapitel auf: entspannt, sonnendurchflutet und voller Nostalgie. Das neue Album erscheint am 12. Juni – und bringt echte Musiklegenden mit an Bord.
Keith Urban - Flow-State. Collage (Country.de) // Cover © (MCA Records, Universal Music)
Ein Sommeralbum mit Seele – Keith Urban geht neue Wege
Wenn Keith Urban ein neues Album ankündigt, hört die Countrymusik-Welt genau hin. Doch „Flow State“, sein mittlerweile 13. Studioalbum, ist mehr als nur ein weiteres Kapitel – es ist ein bewusst gesetzter Stimmungswechsel.
Am 12. Juni erscheint das neue Werk via MCA Records (Universal Music) – und schon jetzt wird klar: Urban verabschiedet sich zumindest teilweise vom klassischen Country und taucht ein in die warmen, weichen Klangwelten des Yacht Rock.
Ein Stil, der wie gemacht ist für lange Sommerabende, offene Fenster und das Gefühl von Freiheit.
Zwischen Nostalgie und Leichtigkeit
Mit Songs wie „Summer Breeze“ (im Original von Seals & Crofts), „Baby Come Back“ oder „Just The Two Of Us“ greift Urban zeitlose Klassiker auf und verleiht ihnen seine ganz eigene Handschrift.
Gleichzeitig liefert er mit „We Go Back“ (feat. Michael McDonald) auch neues Material – ein Song, der perfekt in dieses entspannte Klangbild passt und die Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart schlägt.
Die ersten beiden Tracks – „We Go Back“ und „Summer Breeze“ – sind bereits erschienen und geben einen klaren Vorgeschmack: Dieses Album will nicht beeindrucken. Es will sich gut anfühlen.
Hochkarätige Kollaborationen
Neben Michael McDonald sind auch Little Big Town und John Mayer Teil des Projekts – eine Kombination, die musikalisch kaum besser zu diesem Sound passen könnte.
Produziert wurde „Flow State“ von Urban selbst gemeinsam mit Dann Huff, aufgenommen in seinem eigenen Studio „The Sound“ in Nashville.
„Musik als Gegenmittel zum Alltag“
Urban selbst beschreibt die Idee hinter dem Album so: „Diese Musik war schon immer eine Art Gegenmittel zum Stress der Zeit. Ihre einzige Mission war und ist es, Menschen zusammenzubringen.“
Eine Aussage, die perfekt zur aktuellen Zeit passt – und die zeigt, dass „Flow State“ mehr sein will als nur ein Sommeralbum. Es ist ein bewusst gesetzter Gegenpol: weniger Druck, mehr Gefühl.
Country trifft Yacht Rock – funktioniert das?
Die spannende Frage bleibt: Wie gut funktioniert diese Mischung?
Die ersten Eindrücke zeigen: überraschend gut. Urbans Gitarrenspiel bleibt unverkennbar, doch eingebettet in weichere, groove-orientierte Arrangements entsteht ein Sound, der sowohl Country-Fans als auch Pop- und Soft-Rock-Hörer abholen dürfte.
Ein Risiko? Vielleicht. Ein spannendes Experiment? Ganz sicher.
Fazit: Ein Album für den Moment
„Flow State“ könnte eines der ungewöhnlichsten, aber auch zugänglichsten Alben in Keith Urbans Karriere werden.
Kein großes Drama. Keine schweren Themen. Stattdessen: Leichtigkeit, Nostalgie und genau das Gefühl, das wir alle manchmal brauchen.
Oder, wie Urban es selbst sagt: „Ein Moment zum Durchatmen.“





