Meldungen

The Dead South überzeugen ihr Publikum beim Konzert in Darmstadt am vergangenen Wochenende

Die kanadische Band sorgt in der Darmstädter Centralstation für Begeisterung.

ANZEIGE
Hier klicken und Radio hören

The Dead South The Dead South: Copyright: Künstler, Veranstalter (Promo)

Schon lange vorher war der große Saal der Darmstädter Centralstation ausverkauft. Mehr als tausend begeisterte Fans ließen sich von The Dead South bestens unterhalten. Am Ende sah man überall zufriedene Gesichter nach einem kompakten, energiegeladenen Konzert der kanadischen Neo-Folker.

ANZEIGE
Hier klicken für weitere Informationen zum Festival

Seit gut 10 Jahren sind nun schon ihrem musikalischen Erfolgsrezept „Banjo-Punk meets Neo-Folk“ treu und haben sich über die Jahre eine starke Fanbase aufgebaut. Neuerungen sind von ihnen nicht zu erwarten und ihre Leute sind sichtlich zufrieden. So kommt die volle Halle umgehend auf Betriebstemperatur als Nathaniel Hills (Gitarre, Gesang), Scott Pringel (Gitarre, Mandoline), Colton Crawford (Banjo) und Danny Kenyon (Cello) die als Westernstadt ausstaffierte Bühne betreten und mit „Snake Man“ loslegen.

Stets steht das Banjo im Mittelpunkt des Sounds, unterlegt mit einem stampfenden Bassdrum-Sound, für den Crawford gleichzeitig verantwortlich zeichnet. Ist Nathaniel Hills der ruhige, souveräne Patriach der Bandfamilie, so ist Crawford der Gegenpol, der immer wieder wie aufgezogen auf sein Banjo eindrischt. Weniger zum Gesamtklang bringen da Cellospieler Kenyon und Mandolinen-Mann Pringel ein. Kenyon hält das Cello immerhin lässig über der Schulter, aber mehr instrumentale Originalität steuert er nicht bei. Der Rhythmus ist meist schnell und stampfend, die Melodien oftmals ähnlich. Dem Publikum gefällt’s, alle klatschen und stampfen mit. „The Dead South“ sind „Banjo-Folk-Punker“, für echten Bluegrass fehlt ihnen jedoch die Melodie und Virtuosität.

Sie spielen ihre bekannten Songs sie „Little Devil“, „In Hell he’ll be in good Company“, „Father John“ oder „Broken Cowboy“. Letzterer ist einer der wenigen langsameren Songs, die ebenso dunkle Geschichten von Rache, Tod und Teufel erzählen wie die schnellen Stücke.

Sie spielen an diesem Spätsommerabend in Darmstadt ein sehr kompaktes Konzert, bereits nach etwa 75 Minuten ist das reguläre Set vorbei. Es folgt ein ausgiebiger Zugaben-Block, der von „Banjo Odyssey“ beschlossen wird. 95 Minuten dauert das Konzerte dann am Ende, als die vier Kanadier die Bühne endgültig verlassen. In der Kürze des Konzerts liegt die Würze, gerade bei dieser Art von Musik von „The Dead South“, die diesen Abend trägt und überall im Publikum frohe Gesichter hinterlässt.

ANZEIGE
Hier klicken und Radio hören

Einige unserer Artikel enthalten s.g. Affiliate-Links. Affiliate-Links sind mit einem * (oder mit einem sichtbaren Bestellbutton) gekennzeichnet. Partnerprogramme Amazon, JPC, Bear Family Records und Awin (Eventim), Belboon (MyTicket): Country.de ist Teilnehmer des Partnerprogramms von Amazon Europe S.à.r.l. und Partner des Werbeprogramms, das zur Bereitstellung eines Mediums für Websites konzipiert wurde, mittels dessen durch die Platzierung von Werbeanzeigen und Links zu Amazon.de Werbekostenerstattung verdient werden kann. Ausserdem ist Country.de Teilnehmer der Partnerprogramme von JPC und Bear Family Records sowie Affiliate-Marketing-Anbieter Awin (Eventim) sowie Belboon (MyTicket).

Über Thomas Waldherr (934 Artikel)
Seit 17 Jahren Redakteur bei Country.de - Fachgebiet: Bob Dylan, Country & Folk, Americana. Rezensionen, Specials.
Kontakt: Facebook