Cole Swindell findet mit „Bronco“ ein Stück seiner Kindheit wieder
Neue Single erzählt von seinem verstorbenen Vater – und von einem Ford Bronco, der Jahrzehnte später tatsächlich wieder auftauchte.
Cole Swindell - Bronco. Collage (Country.de) // Cover © Warner Records Nashville
Manchmal ist ein altes Auto weit mehr als nur ein Fahrzeug. Für Cole Swindell steckt in einem Ford Bronco ein ganzes Stück Kindheit – und vor allem die Erinnerung an seinen verstorbenen Vater Keith. Genau diese Geschichte erzählt der Country-Star in seiner neuen Single „Bronco“, die am 21. August 2026 über Warner Records Nashville erschienen ist.
Das Wichtigste in Kürze
• Cole Swindell veröffentlichte am 21. August 2026 die neue Single „Bronco“.
• Inspiriert wurde der Song vom alten Ford Bronco seines verstorbenen Vaters Keith.
• Swindell schrieb den Titel gemeinsam mit Lauren Hungate, Seth Mosley und Jameson Rodgers.
• Seine Brüder machten sich nach dem Demo auf die Suche nach dem verschollenen Wagen – und fanden ihn tatsächlich.
• Die Veröffentlichung fällt zudem in das Jahr des zehnjährigen Jubiläums von Swindells persönlichem Hit „You Should Be Here“.
Ein altes Foto bringt die Erinnerungen zurück
Ausgangspunkt für „Bronco“ war ein altes Familienfoto. Darauf sind Cole Swindell und seine Brüder gemeinsam mit ihrem Vater neben dessen Ford Bronco zu sehen. Das Bild brachte Erinnerungen an die Kindheit zurück – an gemeinsame Erlebnisse und an ein Auto, das für die Familie offenbar untrennbar mit dieser Zeit verbunden war.
Aus diesen Erinnerungen entstand schließlich ein Song. Gemeinsam mit Lauren Hungate, Seth Mosley und Jameson Rodgers schrieb Swindell „Bronco“ – einen nostalgischen Titel über die Vorstellung, dieses eine Fahrzeug noch einmal finden und damit gewissermaßen ein paar Jahrzehnte zurückfahren zu können. Doch aus dieser zunächst nur musikalischen Wunschvorstellung wurde plötzlich Realität.
Seine Brüder finden den Bronco tatsächlich wieder
Nachdem Swindell seinen Brüdern das Demo des Songs geschickt hatte, begannen diese mit der Suche nach dem alten Bronco ihres Vaters. Tatsächlich gelang es ihnen, das Fahrzeug aufzuspüren. Cole Swindell wusste davon zunächst nichts. Seine Brüder überraschten ihn schließlich mit dem wiedergefundenen Wagen während der Dreharbeiten zum Musikvideo seiner Single „Girl Dad“.
Damit schloss sich auf besondere Weise ein Kreis: „Girl Dad“ beschäftigt sich mit all den Momenten, die Swindell heute gerne mit seinem verstorbenen Vater teilen würde – darunter seine Ehe mit Courtney und die Geburt seiner Tochter Rainey. Ausgerechnet bei den Dreharbeiten zu diesem sehr persönlichen Song bekam er nun ein Stück seiner eigenen Vergangenheit zurück.
Swindell bezeichnete den Bronco als einen wichtigen Teil seiner Kindheit. Schon lange habe er davon geträumt, das Fahrzeug wiederzufinden und zu restaurieren. Dass seine Brüder diesen Wunsch tatsächlich erfüllen konnten, sei für ihn ein Moment gewesen, den er niemals vergessen werde.
„Bronco“ und „You Should Be Here“
Auch der Veröffentlichungstermin von „Bronco“ besitzt eine besondere Bedeutung. Die Single erschien nur wenige Tage vor dem Geburtstag von Swindells verstorbenem Vater Keith. Gleichzeitig jährt sich 2026 die Veröffentlichung eines der persönlichsten und erfolgreichsten Songs seiner Karriere zum zehnten Mal: „You Should Be Here“, Swindell schrieb den Titel nach dem Tod seines Vaters. Der Song wurde zu einem seiner großen Hits und gehört bis heute zu den Stücken, die besonders eng mit seiner eigenen Lebensgeschichte verbunden sind.
„Bronco“ greift dieses Thema zehn Jahre später noch einmal auf – allerdings aus einem anderen Blickwinkel. Statt ausschließlich vom Verlust zu erzählen, stehen diesmal die schönen Erinnerungen an die gemeinsame Zeit im Mittelpunkt.
Erinnerungen, die bleiben
Musikalisch verbindet „Bronco“ diese persönliche Geschichte mit einem eingängigen, sommerlichen Country-Sound. Gerade der Gegensatz macht den Song interessant: Hinter einem zunächst leicht wirkenden Titel steckt eine sehr reale Familiengeschichte über Erinnerung, Verlust und die Dinge, denen wir manchmal erst Jahre später ihren eigentlichen Wert beimessen. Für Cole Swindell ist aus einer solchen Erinnerung inzwischen wieder etwas Greifbares geworden. Klar, der Bronco seines Vaters ist zurück.







