McCoy Moore, Tyla Rodrigues und James Barker Band am 11. März 2026 in Frankfurt
Ausverkaufter Konzertabend mit viel Countrymusik - das Publikum feierte die Künstler frenetisch.
James Barker Band. Bildrtechte: Country.de (Photo Credit: Richard Heaney)
Pünktlich um 19:00 Uhr war der Nachtleben Club in Frankfurt brechend voll, als McCoy Moore für seinen letzten Auftritt auf dieser Deutschlandreise die Bühne betrat. Der junge Musiker aus Lakeland, Florida, brachte ein entspanntes Akustikset in den kleinen Kellerclub im Zentrum der Stadt und läutete den Abend ein. Seine herausragenden Songs waren „Bible And A Bar“, „Speaking Your Mind“ und „John Deere Blue“, alle aus seinem selbstbetitelten Debütalbum (letzterer gemeinsam mit der Songwriting-Legende Shane McNally geschrieben), sowie seine neue Single „Praying For Me“.
Als Nächste trat Tyla Rodrigues auf, die von ihrem Gitarristen Jackson Thompson begleitet wurde und ein energiegeladeneres Set spielte. Die Australierin hat eine phänomenale Stimme und erzählte Geschichten über Roadtrips durch das Outback und Gedenkstätten, die sie zu Songs wie „Flowers On A Lightpost“ inspiriert haben. Ihre 2024 erschienene Single „If These Walls Could Talk“ über das Verlassen der Heimat erinnert an Miranda Lamberts Klassiker „The House That Built Me“.
Die kanadische James Barker Band ist in diesen Gefilden keine Unbekannte, aber da sie seit sechs Jahren nicht mehr in Deutschland war, wollte sie auf dieser Reise die verlorene Zeit unbedingt wieder gutmachen. In dem kleinen Veranstaltungsort war es während des Auftritts der Headliner extrem laut und heiß, und das Publikum war von ihrer ausgefeilten Performance begeistert.

McCoy Moore, Tyla Rodrigues und James Barker Band am 11. März 2026 in Frankfurt. Bildrechte: Country.de (Photo Credit: Richard Heaney)
Die Band spielte eine Auswahl ihrer bekanntesten Songs wie „Chills“, „Summer Time“, und die Single „New Old Trucks“, die sie zusammen mit Dierks Bentley aufgenommen hatten. In der Mitte des Sets tauschten James Barker und Taylor Abram einige Klassiker wie „Don’t Stop Believing“ von Journey und „Springsteen“ von Eric Church aus, wobei Taylor Abram scherzte, dass er viele davon selbst geschrieben habe.
Der letzte Song, „Lawn Chair Lazy“ mit seinem Singalong-Refrain, war der krönende Abschluss einer wunderbaren Woche moderner Countrymusik in Deutschland. Das Genre befindet sich definitiv in einer guten Verfassung.


