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Country Music Hot News: Albumankündigung, Charts, Jubiläen und Schlagzeilen aus Nashville

Aktuelle News u.a. über Kenny Chesney, Josh Ross, Thomas Rhett, Bailey Zimmerman & Willie Nelson.

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Kenny Chesney kündigt sein neues Studioalbum an, Josh Ross übernimmt die Spitze der Country-Charts, Thomas Rhett erhält einen Stern auf dem Walk of Fame und Bailey Zimmerman sorgt abseits der Bühne für Schlagzeilen. Außerdem erinnern wir an einen besonderen Nummer-1-Hit von Willie Nelson.

Country Music Hot News Country Music Hot News. Bildrechte: Country.de

Das Wichtigste der Woche aus Nashville und der Countrymusik

Kompakt zusammengefasst – von Charts und Neuveröffentlichungen bis zu Tourneen und Branchennews.

Kenny Chesney kündigt „Silver Sands Marina“-LP für den 25. September an

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Kenny Chesney hat sein 21. Studioalbum „Silver Sands Marina“ für den 25. September angekündigt. Es ist das erste für seine neue Plattenfirma HEY NOW Records. Die erste Single „Carry On“ hat es in nur sieben Wochen auf Platz 12 der Country Airplay Charts geschafft. Als zweiter Vorgeschmack ist nun auch der Titelsong erhältlich. Chesney hat das Album zusammen mit Buddy Cannon produziert.

Neuer Spitzenreiter: Josh Ross – „Hate How You Look“

Nach vier Wochen auf Platz 1 mit „Be Her“ wird Ella Langley vom jungen Kanadier Josh Ross und seinem „Hate How You Look“ abgelöst. Es ist die erste Nummer 1 für Ross, nachdem seine Debütsingle „Single Again“ vor einem Jahr auf Platz 2 endete. Weiterhin Frauenpower herrscht in den Hot Country Singles: Nummer 1 für Taylor Swifts „I Knew It I Knew You“, gefolgt von dreimal Ella Langley („Choosin’ Texas“, „Be Her“, „I Can’t Love You Anymore“) und Platz 5 geht an Stella Lefty mit „Boston“.

Rockgruppe Shinedown rockt die Country Charts

Seit einem Vierteljahrhundert sind Shinedown Dauergäste in den Rock Charts des Billboard und waren 23-mal auf Platz 1. Da erscheint ihr Song „Searchlight“ plötzlich in den Country Airplay Charts auf Platz 57. Eigentlich als Powerballade gedacht und so aufgenommen, kam Leadsänger Brent Smith auf die Idee, daraus einen, wie er sagt, „really old-school country vibe“ zu machen. Scheint der Gruppe gelungen.

Nashville: Thomas Rhett auf dem Walk of Fame

Thomas Rhett wird am Mittwoch, den 8. Juli, mit einem Stern auf dem Walk of Fame der Music City Hall geehrt werden. Der Walk of Fame wurde 2006 gegründet und Rhett ist der 113. Künstler, dem hier Ehre erwiesen wird. Der Walk erstreckt sich fast zwei Kilometer lang an der Music Mile und verbindet Downtown Nashville mit der Music Row.

Keith Urban macht Soft Rock Musik mit „Flow State“

Keith Urban hat ein Popalbum herausgebracht. „Flow State“ besteht fast ausschließlich aus Coverversionen von Pop- und Soft-Rock-Hits aus den 1970er Jahren, wie zum Beispiel Seals & Crofts’ „Summer Breeze“ und Players „Baby Come Back“. Hilfe erhält er von Little Big Town bei Walter Egans „Magnet And Steel“ und von John Mayer bei Breads „The Guitar Man“. Der einzig neue Song ist „We Go Back“ mit Michael McDonald. Das Album steigt in den Top Country Alben auf Platz 12 ein.

Bailey Zimmerman und der Alkohol

Da startete Bailey Zimmerman eine vielversprechende Karriere und seine aktuelle Single „Chevy Silverado“ steigt in dieser Woche auf Platz 9 der Airplay Charts ein. Nun hat er sich mächtig Ärger eingehandelt. Sein Auftritt in Albuquerque am 27. Mai musste abgesagt werden, weil er offensichtlich völlig betrunken und aggressiv war. Im Hotel hat er dann die Zimmereinrichtung völlig zerlegt – für über 16.000 Dollar Schaden! Nun hat er eine heftige Klage am Hals, da nutzt auch eine kleinlaute Entschuldigung nicht.

Jimmie Allen: Das Ende einer Karriere

Jimmie Allen galt als eines der großen Talente unter den schwarzen Countrymusikern. Von 2018 bis 2023 stand er dreimal auf Platz 1 der Country Charts, unter anderem im Duett mit Brad Paisley: „Freedom Is A Highway“. Dann wurde er wegen Vergewaltigung angeklagt und nun erging das Urteil. Er wurde schuldig gesprochen und muss insgesamt 1,8 Millionen Dollar als Entschädigung an sein Opfer (das unerkannt bleiben wollte) zahlen. Dass Allen jemals wieder eine Chance bekommen wird, ist sehr unwahrscheinlich.

Vor 40 Jahren Nummer 1: Willie Nelson – „Living In The Promised Land“

Am 28. Juni 1986 stand ein wirklich besonderer Song auf Platz 1 der Country Charts: Willie Nelson sang so überzeugend „Living In The Promised Land“, die Hymne für die USA, die den unterdrückten und benachteiligten Menschen Asyl und die Aussicht auf ein gutes Leben gewährte. Geschrieben hatte dieses Lied David Lynn Jones. Jones erzählte, dass die Flüchtlinge aus Vietnam, die Boat People, ihn zu dem Song inspiriert hätten. Ihm ging es um den American Dream. Es war ein im guten Sinne patriotischer Song, und Willie Nelson hat immer wieder gesagt, dass dies der beste aller patriotischen Songs sei. Die Renovierung der Freiheitsstatue wurde mit diesem Song damals gefeiert. Welch Unterschied zu den Hetzjagden auf Flüchtlinge durch ICE oder die ständige Hetze gegen diese Menschen durch einen gewissen Präsidenten.

So wundert es nicht, dass Chris Stapleton bei der letzten Late Night Show von Stephen Colbert am 6. Mai dieses Lied sang, wobei ihn der Harmonikaspieler Mickey Raphael begleitete. Der hatte bereits bei der Aufnahme des Songs 1986 mit Willie Nelson gespielt.

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Über Franz-Karl Opitz (1290 Artikel)
Seit 13 Jahren Redakteur bei Country.de - Fachgebiet: Traditional Country. News & Storys, Charts, Rezensionen.
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