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Various Artists: Unsung Hero – A Tribute To The Music Of Ron Davies

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Ein eher unscheinbares Tribute-Album. Oft aber sind es gerade die unspektakulären, weniger im Blickfeld stehenden Produktionen, die Eindruck machen und nachhaltige Wirkung zeigen. Für Unsung Hero – A Tribute To The Music Of Ron Davies suchte die emsige und nie um Ideen verlegene Gail Davies 22 Lieder aus, die von ihrem vor zehn Jahren verstorbenen Bruder Ron Davis geschrieben wurden.

Gewinnen konnte sie dafür Künstler von John Anderson bis Alison Krauss, von BR5-49 bis Dolly Parton, von Crystal Gayle bis Rodney Crowell. Man kann sich gut vorstellen, dass die Realisierung eines solchen Albums viel Arbeit und vor allem auch Zeit in Anspruch nimmt. Die Mühen haben sich gelohnt.

Den einen oder anderen Song wird man in anderer Version noch im Ohr haben, es ist vor allem aber die thematische Bandbreite, die beeindruckt. Die Collection stellt deutlich heraus, was einen geborenen Songschreiber ausmacht, der es versteht, Themen zu erkennen, in Worte zu kleiden und mit einer Melodie zu versehen. Ron Davies übte das Songschreiben als blühende Kunst aus.

1946 in Shreveport, Louisiana geboren, wuchs er im Bundesstaat Washington auf und sehr jung in die Musik hinein. Schon mit 17 war er ein gefragter Songschreiber. Zwar nahm Davies auch zwei eigene Alben für A & M Records auf, doch wurde er als Autor ungleich erfolgreicher. Three Dog Night übernahm sein „It Ai’t Easy (hier von Shelby Lynne gesungen). „Long Hard Climb“ (hier mit Mandy Barnett) war ein Hit für Helen Reddy und von der Nitty Gritty Dirt Band kennen wir sein „Dark Eyed Girl“ (hier mit Jeff Hanna von der Dirt Band & Matraca Berg).

Künstler wie Maria Muldaur, David Bowie, Anne Murray, Joe Cocker, Mitch Ryder, Randy Travis, Ricky Skaggs, Vince Gill, Joan Baez bis Jerry Jeff Walker haben Davies-Songs aufgenommen. Er brachte die ganze Bandbreite menschlicher Gefühle in seinen Liedern zum Ausdruck. Mit diesem Tribute hält seine jüngere Schwester Gail Davies nicht nur die Erinnerung an ihren Bruder wach, sie zeigt auch, wie zeitlos seine Lieder sind. Ron Davies, der seit Mitte der 1980er Jahre in Nashville lebte, starb dort am 30. Oktober 2003 an Herzversagen.

Fazit: Viel Musik ganz unterschiedlicher Prägung. Eine Ansammlung ebenso unterschiedlicher Interpreten sorgt für abwechslungsreiche Unterhaltung. Man mag kaum glauben, dass all diese Songs zumindest teilweise von einem einzigen Autoren stammen.

Das Tribute-Album Unsung Hero – A Tribute To The Music Of Ron Davies – Bestellen, Format, VÖ. und Label:

 
Unsung Hero - A Tribute To The Music Of Ron Davies
 
Künstler / Albumtitel: Various Artists – Unsung Hero – A Tribute To The Music Of Ron Davies
Format / Label / Veröffentlicht: CD & Digital (Little Chickadee Productions 2013)
 
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Trackliste:

01. One More Night With You – Gail Davies
02. What Good Is a Secret – John Anderson
03. It’s Too Late – Dolly Parton
04. Dark Eyed Gal – Jeff Hanna & Matraca Berg
05. It Ain’t Easy – Shelby Lynne
06. Have to Come Down – Jim Lauderdale
07. Say It With Money – Delbert McClinton
08. Long Hard Climb – Mandy Barnett
09. You Stayed Away Too Long – John Prine
10. True Lovers and Friends – Benny Golson & Crystal Gayle
11. Hey Honey I’m Home – BR5-49
12. Steal Across the Border – Gail & Ron Davies
13. Let It Slide – Jimmy Hall
14. Back to the South – Suzy Bogguss
15. More Today Than Yesterday – Vince Gill & Kelly Hogan
16. Innocent Eyes – Kevin Welch
17. Saving It Up for You – Jonell Mosser
18. Walk and Don’t Walk – Guy Clark
19. Just the Way It Goes – Robbie Fulks
20. Good Love After Bad – Alison Krauss
21. The Man He Used To Be – Rodney Crowell
22. Lay My Body Down – Bonnie Bramlett

 
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