Beiträge des Monats: Januar 2008
Er ist unumstritten der Megastar der amerikanischen Countryszene. Die Rede ist von Kenny Chesney – Topseller im Bereich “Ticketverkauf”. Er füllt die Stadien von der West- bis zur Ostküste der Vereinigten Staaten. Kein anderer Countrykünstler kann ihm im Moment das Wasser reichen. Im letzten Jahr lockte er über eine Million Fans zu seinen Konzerten – besser waren nur The Police.
In diesem Jahr führt ihn seine “Poets & Pirates Tour” durch 13 Footballstadien – wahrscheinlich werden es noch mehr, nur diese Termine sind bisher bekannt. Bei allen seinen Konzerten sind LeAnn Rimes und Gary Allen die Opener. Keith Urban und Brooks & Dunn werden ebenso, aber nur bei einigen Konzerten, für den Megastar dem Publikum ordentlich “einheizen”.
Der Minister von Nova Scotia (Kanada) Peter MacKay, hat den Countrysänger George Canyon zum Colonel (Oberst) des 4. Fliegerhorstes in Greenwood ernannt. Nun darf der Musiker bei Paraden einen Oberst mimen, die Paraden abnehmen und andere militärische Events als Oberst begleiten. In einem offiziellen Statement freute sich der Kommandant des Fliegerhorstes, Colonel Derek Joyce, über die Wahl Canyons und das er sich freut, dass der Juno Award-Gewinner Canyon die miltärische Herausforderung annimmt. Der militärische Rang ist auf drei Jahre begrenzt und wird dann wieder neu vergeben. Canyon selbst spricht von einer unglaublichen Ehre, die ihm zuteil wurde. Am 21. Februar 2008 wird bei einem Zapfenstreich der militärische Rang an den Sänger übertragen.
Zurzeit wird wieder sehr gerne in Superlativen über den Erfolg (immerhin ein vierter Platz bei SSDSDSSWEMUGABRTLAD – TV Total, Pro Sieben) von Mario Strohschänk (Tommy Roberts Jr.) von Fans und Medien gesprochen. Doch was bringt es uns – den Medien, oder den Fans dieses Musikgenre? Ganz ehrlich gesagt – fast nichts – leider!
Im Jahr 2006 hatte Texas Lightning (No, No, Never) mit ihrem Erfolg beim Vorentscheid des Eurovision Song Contest (Grand Prix) für einen kleinen Boom in Sachen Country Music in unseren deutschen Landen gesorgt. Innerhalb weniger Wochen wurde der Song einer der meistgespieltesten Radiosongs des Jahres und erreichte die Top-Position der deutschen Single Carts. Das Album und die Single wurden mit Platin ausgezeichnet und eine Single (I Promise) wurde nachgeschoben – die nicht im Ansatz an den Erfolg der ersten Single anküpfen konnte. Doch was ist am Ende geblieben – vom “Countryboom”? Nichts …
Seit 14 Monaten mischt Taylor Swift (18) die Countryszene in den USA ordentlich auf. Im Jahr 2006 wurde die junge Sängerin, eher durch Zufall, zum Shootingstar. Ihr Song über Tim McGraw machte sie innerhalb weniger Wochen im ganzen Land bekannt. Der Song über den beliebten Countrysänger wurde ein Megahit (No. 1 in allen Country Single Charts) und ihr Debütalbum wurde mit Platin ausgezeichnet. Wie gesagt, das ist über ein Jahr her, doch noch immer ist die hübsche Sängerin ganz vorne mit dabei. Aktuell steht ihr Album “Taylor Swift” auf Platz 1 der Billboard Country Album Charts und die aktuelle Single-Auskopplung “Our Song” auf Platz 1 der Billboard Hot Country Single Charts und das die sechste Woche in Folge. Taylor Swift – ein Necomer mit Langzeitgarantie.
Die Schweizerin Stefanie (18) hat die Finalshow von SSDSDSSWEMUGABRTLAD gewonnen. Ihr Song “My Man Is A Mean Man” konnte am Ende die meisten Anrufer für sich gewinnen. Mario Strohschänk (Tommy Roberts Jr.) belegte den vierten Platz. Ebenfalls auf die Plätze verwiesen Gregor (Platz 2) und Steffi (Platz 3). Glück für alle Mario-Fans die sein “Don’t Feel Sorry For Me” mögen, ein gemeinsamer Tonträger (Single) auf dem alle vier Titel gepresst wurden, gibt’s ab sofort im Handel: Siegersongs – Stefan sucht den Superstar.
Wenn man in diesem Jahr u.a. die US-Countrykünstler George Ducas, Darren Kozelsky, Asleep At The Wheel, Whiskey Falls und Dierks Bentley “Live & in Farbe” erleben möchte, sollte man sich im Juli auf den Weg nach Süd-Frankreich (Craponne sur Arzon) machen. Das traditionelle “Country Rendez-Vous” (25. Juli bis 27. Juli 2008) findet bereits zum 21. Mal statt und begeistert jedes Jahr mehr als 25.000 Countryfans, die aus dem gesamten europäischen Raum anreisen. Mehr Infos zu diesem Festival finden Sie hier: Country Rendez Vous Festival (Seite ist in deutscher Sprache)
Von 1960 bis 1997 war W.S. “Fluke” Holland Schlagzeuger bei Johnny Cash. Am 13. Januar 2008, 40 Jahre nach dem legendären Konzert in Folsom Prison (Kalifornien), will Holland die alten Zeiten wieder aufleben lassen. Die Tonaufzeichnung des Konzertes setzte sich damals (1968) an die Spitze der Charts und blieb insgesamt 122 Wochen in den Top 100 vertreten. Ausser Holland werden noch andere Weggefährten Cashs an dieser Jubiläums-Show teilnehmen, die aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht benannt werden. Die Einnahmen des Konzertes werden komplett an die Wohlfahrt des Staates Kalifornien gespendet.
Für Countryfreunde war die Mindener Schachtschleuse (Inhaber Herbert und Annette Hoppmann) seit fast 20 Jahren die Location für regelmäßige Live-Konzerte und kultige Events. Nun muss sie am 14. Januar 2008 für immer die Tore schließen. Zum Abschied wird am Sonntag, den 13. Januar 2008 ab 11.00 Uhr noch einmal richtig gefeiert, selbstverständlich mit Livemusik von Sonny B. und Porky & Mike. Allen Erfolgen und der großen Fangemeinde zum Trotz ist nach diesem letzten Event endgültig Schluss. Die eigentliche Schachtschleuse (Wasserkreuz – Mittellandkanal, Weser) wird erweitert und die einzig wahre “Country”-Schachtschleuse muss daher leider weichen. Einzelne Veranstaltungen, an einem anderen Ort, schließen die Hoppmanns für die Zukunft nicht aus.
Nachdem nun schone einige Zeit heftig von der Presse spekuliert wurde, dass Nicole Kidman schwanger sei, wurde dies nun ganz offiziell von Kidmans Sprecherin und Agentin Wendy Day bestätigt. Kidman (40) die seit 2006 mit dem Countrysänger Keith Urban (40) verheiratet ist, freut sich sehr auf das Baby. Es wäre nach zwei adoptierten Kindern (mit ihrem ersten Ehemann Tom Crusie), ihr erstes leibliches Kind. Ein Geburtstermin wurde noch nicht verkündet, wird aber in Kürze bekanntgegeben. Vorsorglich hat die Schauspielerin die Dreharbeiten zum Film “Der Vorleser” in Potsdam (Studio Babelsberg) abgesagt.
Eigentlich in den USA keine Seltenheit, dass Countrykünstler mehr CDs verkaufen als Popkünstler, doch im Jahr 2007 haben die Countryacts nochmal ordentlich zugelegt. Laut Nielsen SoundScan waren vier Country-CDs unter den Top 10 der meistverkauften Tonträger des Jahres 2007. Die Eagles (Platz 3) verkauften über 3,6 Millionen Einheiten, gefolgt von Carrie Underwood (Platz 4) mit 3,2 Millionen. Auf Platz 5 gleich der nächste Countrykünstler – die Jungs von Rascal Flatts verkauften noch immerhin knapp 3,1 Millionen der Silberlinge. “Last, but not Least” – Tim McGraw der schließt den lockeren Reigen auf Platz 10 mit 2,4 Millionen verkauften CDs. Übrigens, auf Platz 1 ist mit 4,8 Millionen verkauften Tonträgern Josh Groban, gefolgt von Hannah Montana (Miley Cyrus, die Tochter von Billy Ray Cyrus) die mit 3,8 Millionen einen guten 2. Platz belegt. Die Plätze 6, 7, 8 und Nummer 9, belegen Alicia Keys, Linkin Park, Michael Buble und die Band Daughtry.
Garth Brooks ist der Künstler mit den meisten Verkäufen (67 Millionen), seit 1991 Nielsen SoundScan mit der Zählung begann. Auf die Plätze verwiesen sind, die Beatles (56 Millionen), Mariah Carey (49,9 Millionen), Celine Dion (49,7 Millionen) und Metallica (49 Millionen). Der texanische Countrystar George Strait ist mit 39 Millionen Gesamtverkäufen auf Platz 6, Tim McGraw mit 36 Millionen auf Platz 7 und Alan Jackson folgt auf Platz 8 mit 35 Millionen verkauften Silberlingen. Auf Platz 9 folgt Pink Floyd, die setzten immerhin noch 34 Millionen um. Auf Platz 10 befindet sich Shania Twain, sie hat mit 33,5 Millionen nicht minder wenig der silbernen Scheiben verkauft.
Am Donnerstag, den 10. Januar 2008 (ab 23:15 Uhr), heißt es – wahrscheinlich zum letzten Mal, wieder “Daumen drücken”. Tommy Roberts Jr. (Mario Strohschänk) kämpft um den Titelgewinn bei “SSDSDSSWEMUGABRTLAD” (TV Total, Pro Sieben). Durch die Unterstützung seiner Fans in den vergangenen Wochen und Monaten beim Televoting, hat er das große Finale erreicht. Der sympatische Sänger aus dem Allgäu, wird seine aktuelle Single “Don’t Feel Sorry For Me” dem Fernsehpublikum und natürlich der Jury, die wieder aus Carl Carlton, Stefan Raab und einem Gast besteht, vorstellen. Wer Mario (Thommy) unterstützen möchte, sollte die Sendung auf keinem Fall verpassen und sich beim anschliesenden “Voting” beteiligen.
Mit 36 No.1 Hits gehört Charley Pride zu den ganz Großen der amerikanischen Country Music. Jetzt wird dem aus Mississippi stammenden Musiker eine große Ehre zuteil, er wird nächsten Monat mit dem Lifetime Achievement Award des Staates Mississippi ausgezeichnet. Die Auszeichnung wird am 08. Februar 2008 von der Mississippi Arts Commission vergeben.
Pride hat bis zum heutigen Tag mehr als 70 Millionen Tonträger verkauft. Geboren in Sledge, Mississippi, begann seine Karriere bereits in den 1950er Jahren. Seine bekannteste Single “Kiss An Angel Good Morning” (1971), war nicht nur eine No. 1 in den Country-Charts, sondern auch in den Pop-Charts.
Auch im vergangenem Jahr verstarben großartige Countrykünstler, welche – viele über Jahrzehnte hinweg – ein großes Publikum begeisterten und unvergessen bleiben.
Am Neujahrstag 2007 verstirbt in Centerville, Tennessee die Countrylegende Del Reeves (73). Der Sänger (Girl On The Billboard) begeisterte fast fünf Jahrzehnte seine Fans.
In der ersten Januarwoche, am 06.01.2007, verstirbt Pete (Sneaky Pete) Kleinow (72), einer der berühmtesten Steelgitarristen Nashville’s und Gründungsmitglied der Flying Burrito Brothers, an den Folgen einer schweren Alzheimererkrankung.
Einige Tage später am 13. Januar 2007 im Alter von 70 Jahren verstirbt der ehemalige Bassist Doyle Holly an Krebs. Er spielte u.a. bei den berühmten Buckaroos (Begleitband von Buck Owens) und startete später sogar eine Solokarriere.
Der Mundharmonikaspieler Terry McMillan (53), verstirbt am 02. Februar 2007 in Pigeon Forge, Tennessee.
Der Songschreiber Glenn Sutton (69), Mitglied der Songwriters Hall Of Fame in Nashville und ehemaliger Ehemann von Lynn Anderson, verstirbt am 18. April 2007 an den Folgen einer Herzattacke.
Der Gitarrist und Gründungsmitglied der Marshall Tucker Band, George McCorkle (60), verstirbt an den Folgen seines schweren Krebsleidens am 29. Juni 2007 in Nashville.



