Green, Green, Grass Of Home: Curley Putman
Seine Eltern und seine Frau Mary kommen zur Begrüßung. Er fühlt sich einfach glücklich, wieder daheim zu sein. Sowohl die alte Eiche als auch das alte Haus stehen noch genau dort. Nur die Farbe ist etwas abgebröckelt. Ein Hinweis darauf, dass er länger fort gewesen sein muss. In der letzten Strophe dann wird offenkundig, dass es sich bis dahin nur um einen Traum gehandelt hat. Jetzt, wieder mit offenen Augen, umgeben ihn vier kahle graue Wände – die einer Gefängniszelle. Der Wächter und der Priester, die ihn im Morgengrauen begleiten, weisen darauf hin, dass hier jemand seinen letzten Gang, den zur Hinrichtung geht. Und dann wird er für immer daheim sein.
Herausgegriffen wird die Situation eines zum Tode Verurteilten, kurz vor der Vollstreckung des Urteils. Kein Wort, kein Hinweis darauf, was er verbrochen hatte. Möglicherweise liegt darin der Schlüssel zum überragenden Erfolg des von Curley Putman 1965 geschriebenen Klassikers. Der hatte damals einen solchen Erfolg mit der damit verbundenen kräftigen Finanzspritze bitter nötig. Bis heute hat sich der Song in all seinen Versionen über 20 Millionen mal verkauft.
Zuerst aufgenommen hat den Song übrigens Johnny Darrell, er erreichte damit nicht einmal die Charts. Im Country-Bereich ist Green Green Grass Of Home mit Porter Wagoner am engsten verbunden, die kommerziell erfolgreichste Version hat jedoch der walisische Tiger Tom Jones gesungen.


