Country Music Hot News: 5. April 2026
Aktuelle News über Luke Combs, Justin Moore, Kelsea Ballerini, Luke Grimes, Ella Langley, Nate Smith und Hank Williams Jr. sowie Carl Perkins.
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Neues aus der Welt der Countrymusik, immer topaktuell
Luke Combs legt los: mit seinem neuen Album „The Way I Am“ steht er in dieser Woche auf Platz 1 der Top Country Alben und Platz 2 der Billboard 200, wozu über 100.000 verkaufte Exemplare beigetragen haben. Es ist sein fünftes Album, das ganz oben ankommt, Von den 22 Liedern der CD stehen 14 in den Hot Country Songs und drei sind in den Airplay Charts vertreten.
Justin Moore steht zum elften Mal auf Platz 1 der Country Airplay Charts mit Time’s Ticking. Der Titel passt: Die Zeit läuft ab, denn er hat 67 Wochen für den Aufstieg gebraucht, länger als jede andere Nummer 1 bisher. Geschrieben haben das Lied Moore, Will Bundy, Randy Montana und Jeremy Stover. Moore hat fast vier Jahre warten müssen, seit er im September 2022 mit „With A Woman You Love“ an der Spitze stand.
Kelsea Ballerini hat per Instagram bekanntgegeben, dass sie Nashville verlassen wird, um nach New York City zu ziehen. Prompt kamen unfreundliche Kommentare, sie solle gleich Maren Morris mitnehmen und den linken Bürgermeister gönne man ihr. Nun, ihre letzten zwei Alben klangen sehr nach Pop, und wir werden sehen, ob der Umzug auch eine musikalische Neuorientierung bedeutet, so wie Maren Morris es getan hat.
Luke Grimes, der Serienstar aus Yellowstone, wo er John Duttons (Kevin Kostner) jüngsten Sohn Kacey gespielt hat und er in dem Spin-Off „Marshals“ die Hauptrolle ebenfalls als Kacey Dutton übernahm. Doch Grimes kann auch singen: seit Freitag ist sein zweites Album „Red Bird“ erhältlich. Zehn Songs hat er darauf gesungen, sowohl Balladen als auch schnellere Lieder. Sehr anhörbar, wir können das Album empfehlen.
Von Ella Langleys Riesenhit „Choosin’ Texas“ gibt es jetzt ein Musikvideo: Es ist sieben Minuten lang, und als Mitwirkende erkennen wir Luke Grimes und die reizende (im wahrsten Sinn des Wortes) Kaitlin Butts, bekannt durch ihre Version von „Tulsa Time“ und dem witzigen „You Don’t Have To Die (To Be Dead To Me)“. Die Co-Autorin von „Choosin‘ Texas“, Superstar Miranda Lambert ist ebenfalls mit von der Partie. Der Song ist in der 18. Woche an der Spitze der Hot Country Songs und hält sich auf Platz 2 der Airplay Charts.
Hank Williams Jr. ist mal wieder in den Top Country Alben vertreten. Der in Stil und Inhalt Ur-Konservative hat zwölf seiner Hits als „The Biggest Hits“ bei Curb Records zusammengetragen und die Zusammenstellung kommt mit 8000 verkauften Exemplaren neu auf Platz 45 in die Hitliste. Es ist Williams‘ 69. Platte in diesen Charts, seit er 1964 im Alter von 15 Jahren mit der LP „Hank Williams Jr. Sings the Songs of Hank Williams” sein Debüt feiern konnte. Neun seiner Alben erreichten Platz 1 und 31 die Top 10. Es wird auch eine Vinyl-LP mit den Biggest Hits geben.
Nate Smith macht einen Rückzieher: nach Werbung für MAGA und Trump bei Konzerten hat er beschlossen, auf solche Demonstrationen zu verzichten und auf Versöhnung und Einheit Wert zu legen. Da war wohl ein Austausch mit einem enttäuschten Fan wichtig, die ihm sein einseitiges Engagement vorwarf und begründete, warum das falsch sei. Smith war gerührt und bedankte sich mit einer Freikarte. Sein neuer Song „Pray“ soll seine Veränderung zeigen und Hoffnung machen. Die Gerüchte, dass Trump-Freund Jason Aldean sich von dem Präsidenten losgesagt habe, ließen sich nicht bestätigen, allerdings haben sich weder Jason noch Gattin Brittany zu dieser Meldung geäußert.
Unser Blick geht 70 Jahre zurück
Ein Klassiker der Country- und der Rockabilly Musik feiert den 70. Geburtstag. Die blauen Wildlederschuhe waren es, die Carl Perkins in „Blue Suede Shoes“ besang und damit ab dem 7. April 1956 drei Wochen lang an der Spitze der Country Charts sowie vier Wochen auf Platz 2 der Billboard Popcharts stand. Perkins hat den Song geschrieben und es gibt jede Menge Coverversionen des Liedes, zum Beispiel von Jerry Lee Lewis, Billy Swan, Eddie Cochran, Johnny Cash, und die bekannteste Version ist natürlich von Elvis Presley. Eher unbekannt ist ein Duett von Carl Parkins mit dem französischen Rockstar Johnny Hallyday, der 1984 das Lied für sein Album „Nashville en Direct“ aufnahm. Wie Elvis, Roy Orbison und Jerry Lee Lewis gehörte Perkins zu den jungen Stars von Sun Records in Memphis, mit denen er 30 Jahre später 1985 das legendäre Album „Class of 55“ eingespielt hatte. 1987 wurde er Mitglied der Rock & Roll Hall Of Fame, die Country Music Hall of Fame hat ihn nie aufgenommen.
„Blue Suede Shoes“ blieb die einzige Nummer 1 für Perkins, der mit „Boppin‘ The Blues“ und „Dixie Fried“ im selben Jahr noch zwei Top 10 Hits hatte. Trotz seiner Neigung zum Rockabilly war er von 1965 bis 1975 als Gitarrist in Johnny Cashs Touring Band zu hören und zu sehen. Perkins stammt aus Ridgely in Tennesse, wo er am 9. April 1932 geboren wurde. 1998 ist er mit nur 65 Jahren an einem Schlaganfall verstorben.





