Beiträge des Monats: Juni 2009
Angekündigt war es bereits für das Jahr 2007, doch manchmal kommt es erstens anders und zweitens als man denkt. So auch bei Tim McGraw und seinem Silberling “Southern Voice”. Da musste erst ein Greatest Hits-Album unter die Leute gebracht werden, später wurde noch das Management ausgetauscht, um letztendlich wieder ‘ne klare Linie reinzukriegen.
Jetzt hat man sich wohl endlich mit McGraw’s Plattenlabel Curb geeinigt. Damit wäre der Weg frei für “Southern Voice” – es erscheint im Herbst 2009. Die erste Single “It’s A Business Doing Pleasure With You” liegt bereits den US-Radiostationen vor. Im Jahr 2010 soll es auch eine Tour zum Album geben.
Chris Young, der mit seiner aktuellen Single “Gettin’ You Home (The Black Dress Song)” auf Anhieb den Sprung in die Top 25 der Country Airplay Charts der USA schaffte, wird am 01. September 2009 ein neues Album veröffentlichen. Der Silberling, der den verheißungsvollen Namen “The Man I Want To Be” trägt, wird bei RCA Nashville erscheinen.
Info: Chris Young ging im Jahr 2006 als Gewinner der TV-Casting-Show “Nashville Star” hervor. Sein selbsbetiteltes Debüt-Album schaffte es bis auf Platz 3 der Billboard Country Album Charts.
“Country” ist wahrscheinlich das facettenreichste Musikgenre überhaupt. Es vereint Blues, Rock, Pop und Jazz-Elemente wie kein Zweites. Das wird letztendlich auch der Grund sein, warum Millionen Fans diese Musik so lieben. Damit schlage ich jetzt auch die Brücke zu Chris Isaak, der mit seinem neuesten Werk “Mr. Lucky” genau diese Vorzüge allesamt vereint.
Multitalent Isaak (Model, Moderator, Schauspieler, Singer & Songwriter) ist unter Umständen einigen Lesern nur noch als Pop-Balladensänger der 1980er Jahre (Blue Hotel, Wicked Game) in Erinnerung geblieben. Doch im Laufe dieser vielen Jahre hat er weiterhin gute, bis sehr gute Alben veröffentlicht und ist in den USA immer noch ein gefragter Künstler. Vor kurzem ist er sogar beim Biography Channel mit einer eigenen Talk Show an den Start gegangen.
Am 01. August 2009 erscheint die neue CD “The Anthology, Vol. 1″ vom legendären Country-Duo, den Bellamy Brothers. “Guilty of the Crime” heißt die aktuelle Single, ein Duett, welches sie zusammen mit den Bacon Brothers (Kevin Bacon, Michael Bacon) eingesungen haben. Ein Video gibt’s auch, das wurde am 10. Juni in einem echten Gefängnis in Memphis (Tennessee) aufgenommen.
Ebenfalls im Video zu sehen ist die Schauspielerin Shannen Doherty, die man aus der US-Serie “Beverly Hills 90210″ kennt. Das Musik-Video zu “Guilty of the Crime” kann man ab sofort über die offizielle Homepage der Bellamy Brothers anschauen: www.bellamybrothers.com
Es ist vollbracht, die Gewinner stehen fest. Fast zwei Wochen hat sich die Jury mit den eingereichten Songs beschäftigt. Und es war kein leichtes Unterfangen. Bis zum letzten Voting blieb es spannend. Letztendlich hatte die Gruppe Texas Heat (Leverkusen) die Nase vorn und darf sich über den Gewinn des Country Music Song Contest freuen. Die Mountaineers (Berlin) haben es mit Platz 2 ebenso auf’s Treppchen geschafft. Barbara Portland (Rommerskirchen) konnte ebenfalls überzeugen und schaffte es auf Platz 3.
Seit vielen Jahren gehören sie zu den Berliner Urgesteinen der Musikszene – Larry Schuba und Pete Wyoming Bender. Zwei unverwechselbare, aussergewöhnliche Stimmen und Männer. Sie haben unzählige Songs geschrieben die mitreissen und tief berühren. Noch nie haben sie zusammen auf einer Bühne gestanden. Doch am Freitag, den 18. September 2009 werden sie ab 20:00 Uhr erstmalig ein gemeinsames, ganz spezielles Duett-Konzert im Gotischen Saal der Zitadelle Spandau geben.
“2 Alte Hunde”, so der verheissungsvolle Titel des Abends. Jeder wird vom Anderen geschriebene Songs interpretieren, noch nie gehörte Duette mit beiden Sängern werden abgerundet mit einem musikalischen Ausflug in die Hits der Musikgeschichte.
Weitere Infos und Tickets gibt’s hier: www.larry-schuba-western-union.de
Sie können, wenn sie wollen, auf allen musikalischen Hochzeiten tanzen. Und sie wollen recht oft, auch auf diesem neuen und damit sechsten gemeinsamen Album: Christine Albert und Chris Gage. Doch so unterschiedlich die 12 Stücke auch musikalisch, stilistisch angelegt sind, so ist diese CD dennoch ein Werk mit einem durchlaufenden roten Faden, denn die Songs stammen alle aus der Feder eines alten Freundes von Chris.
Chris selbst sagt dazu: “Seit 1975 habe ich die Songs von Tom Peterson immer wieder auf den Bühnen der Welt gesungen. Doch ich musste wohl zunächst 10.000 andere Songs hören, um die Schönheit von Toms Songs klar zu erkennen.” Ja, und diese Songs von Tom Peterson gehen tatsächlich alle unter die Haut, sie haben Tiefgang, sie packen den Zuhörer. Dazu die verschiedenen Arrangements, die exakt auf die Aussagen der einzelnen Stücke abgestimmt sind und natürlich die herrlich wandelbaren und anpassungsfähigen Stimmen von Christine und Chris.
Keith Anderson, der am 12. Januar 1968 das Licht der Welt in der Kleinstadt Miami (Bundesstaat Oklahoma) erblickte, ist Sänger, Songschreiber und Entertainer in einer Person. Der muskulöse Keith (war mal Zweiter bei der Mr. Oklahoma-Wahl im Body-Building und spielte Baseball bei den Kansas City Royals) interessierte sich schon während seiner High-School und Studienzeit (Oklahoma State University) für die Musik. Besonders am Herzen lag im die Country Music, da sie, wie Keith meint, die ehrlichste Musik sei.
Doch zurück zur Studienzeit, er war einer der zehn Besten seines Jahrgangs und erhielt dafür den Freshman Award der Uni. Nach der Universitätszeit setzte ihm eine Schulterverletzung so zu, dass er seine Baseball-Karriere an den berühmten “Nagel” hängen musste. Er konzentrierte sich wieder mehr auf’s Musikmachen und Komponieren.
Wenn ein Album seinen Titel zu Recht trägt, dann dieses: “Stark” ist der Name der neuen CD von Linda Feller. Die vierzehn Titel, die Deutschlands erfolgreichste Country-Sängerin dafür ausgesucht hat, sind wirklich stark. Mal hingebungsvoll-balladesk, mal temperamentvoll und energiegeladen bietet das Album “Stark” für jeden Geschmack etwas. Und wie man es bei einer so hoch dekorierten Sängerin erwarten darf, stimmt nicht nur die musikalische Produktion, auch die Texte halten was die Marke Linda Feller verspricht.
Linda Fellers Mischung aus konventioneller Countrymusik und eingängigen Schlagerrhythmen ist einzigartig und sicherlich die Basis ihres Erfolgs. Gepaart mit ihrer markanten Stimme drückt Linda Feller den Titeln ihren persönlichen Stempel auf und macht sie außergewöhnlich. Kein Wunder, dass sie in den mittlerweile fünfundzwanzig Jahren ihrer Karriere schon acht Mal von der German American Country Music Federation (GACMF) als beste bzw. erfolgreichste Sängerin ausgezeichnet wurde. Ihre regelmäßigen Auftritte in den großen TV-Shows und ihr gut gefüllter Auftrittskalender sprechen ebenfalls eine deutliche Sprache.
Marisa Yeaman aus Melbourne, Australien, ist eine leidenschaftliche Songwriterin, die sich dem Americana verschrieben hat. Stilistisch überschreitet sie immer wieder die Grenzen vom Folk zum Blues bis hin zum Country. Mit starken Gitarrenklängen und beeindruckendem Gesang, verbunden mit der Leichtigkeit einer geborenen Geschichtenerzählerin, bezaubert Marisa auf der Bühne ihr Publikum durch Ehrlichkeit und Menschlichkeit.
Mit ihrem gerade erschienenen zweiten Album “Roadmap Heart” knüpft sie an frühere Erfolge an und beweist, dass die Platzierung ihres Debütalbums “Pure Motive” in den Euro-Americana Charts keineswegs ein Zufall war. Mit 15 atemberaubenden neuen Songs erinnert “Roadmap Heart” an ein Lieblingsbuch, das man am liebsten Kapitel für Kapitel verschlingen möchte. Zurzeit ist Marisa Yeaman in Europa, Australien und den USA auf Tour, um eben dieses Album vorzustellen.
In Deutschland spielt sie sieben Konzerte:
26. Juni – 28201 Bremen: Kuss Rosa, Buntentorsteinweg 143, 20:00 Uhr
27. Juni – 27749 Delmenhorst: Amigo Music, Cramerstrasse 3, 20:00 Uhr
28. Juni – 28237 Bremen: Innside Premium Hotel, Sternentor 6, 15:00 Uhr
28. Juni – 28832 Achim: Katakomben, Obernstrasse 16, 20:00 Uhr
29. Juni – 37073 Göttingen: Blooming Bar, Waageplatz 4, 21:00 Uhr
30. Juni – 22769 Hamburg: Astra Stube, Max-Brauer-Allee 200, 22:00 Uhr
01. Juli – 22303 Hamburg: Freundlich + Kompetent, Gertigstrasse 57, 20:00 Uhr
Am kommenden Freitag, den 26. Juni 2009 ist Tom Astor zu Gast beim “Magazin zum Sommerfest der Volksmusik” (MDR, ab 21:00 Uhr, Moderator ist Florian Silbereisen). Geplant ist ein kurzes Interview, sowie Ausschnitte seines Auftrittes vom 20. Juni 2009 (Sommerfest der Volksmusik, ARD).
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Totgesagte leben länger – an dem Sprichwort ist echt was dran. Als vor einigen Jahren The BossHoss die Bühnen sämtlicher Clubs, Kneipen und Saloons in unserem Lande durch hatten, wurden sie von den Kritikern nur müde belächelt. Nur wenige Szenekenner aus dem Rock- und Countrybereich erkannten das riesige Potenzial dieser Kombo aus Berlin.
Anfänglich “countryfizierten” sie bekannte Rock & Pop-Songs, doch beim aktuellem Silberling “Do Or Die” kann von Covern keine Rede mehr sein. Längst stammen die meisten Titel aus der eigenen Songschmiede. Das Bemerkenswerte dabei ist, dass die viel besser klingen, als die Coversongs auf den letzten Alben. Nicht das der Eindruck entsteht, dass erst ab “Do Or Die” eigenes Material verwendet wird. Im Gegenteil, schon auf den Vorgängeralben konnte man eigene Titel finden, die fast allesamt Hit-Potenzial hatten.
Im sauerländischen Schmallenberg, Toms Geburts- und Heimatstadt, dort im “Lichtwerk”, einem nostalgischen Kino der 1950er-Jahre, gaben Tom Astor und seine Band am 19. Juli 2008 ein exklusives Unplugged-Konzert in lauschiger Club-Atmosphäre. Ein spezielles Konzert, wie es Tom Astor immer schon mal spielen wollte, auch weil neben den Bandmitgliedern Dieter Gerbe, Heiko Müller, Bernd Klüser, Thomas Frevel und Toms Sohn Leif auch zwei Gastmusiker aus den USA mitwirkten, die seit Jahren zu Toms engsten Freunden gehören: Charlie McCoy, ein Meister der Blues Harp (Mundharmonika) und Bruce Watkins, eine Gitarren-, Banjo- und Fiddle-Ikone, den sich praktisch die gesamte amerikanische Musikwelt schon für Studioaufnahmen ausgeliehen hat. Beide kamen extra für Tom Astors “Unplugged Live” – Konzert nach Deutschland.
Mit der zunehmenden Popularität der Bluegrass Music in den USA registriert man, dass der Nachwuchs talentierter Musiker sich nicht mehr nur auf die Jungs und Mädels vom Land beschränkt, sondern dass sich mehr und mehr Musiker aus den Großstädten der Ostküste wie Boston oder New York City vom High Lonesome Sound aus Kentucky angezogen fühlen. Der grosse Unterschied ist allerdings, dass dieser neue Bluegrass-Nachwuchs nicht mehr mit dieser Musik irgendwo in den Bergen aufgewachsen ist, sondern dass er oftmals über Rockmusik, Pop und Jazz und einem abgeschlossenen Musikstudium sich plötzlich vom akustischen Sound der Bluegrass Music angezogen fühlt. Dass diese urbanen Virtuosen dann einen neuen Sound kreieren und von traditionellen Spielformen oft nur noch wenig übrig bleibt, ist logisch und folgerichtig. Diese Musiker haben einen anderen Background und bringen letztendlich die Bluegrass Music ein Stück weiter, sie entwickeln und beleben diesen Stil.
Zu diesen Musikern der neuen Bluegrassgeneration gehört der Gitarrenvirtuose, Sänger und Komponist Bryan Clark. Er wuchs in Texas auf mit der Musik von Joni Mitchell, Neil Young und den Beach Boys, später kamen starke Einflüsse von Guy Clark und Townes Van Zandt dazu, und auch Steve Earle und Bob Wills hinterliessen gravierende Spuren in der musikalischen Entwicklung.
So wie “Nashville Skyline” das klassische Country-Album von Bob Dylan ist, so ist “You Ain’t Goin’ Nowhere” gleichsam sein prototypischer Country-Song. Er ist fester Bestandteil von Dylans Konzertprogrammen und wird bis heute immer wieder von Country- und Roots/Americana-Künstlern gecovert.
Entstanden ist der Song 1967 bei den legendären Basement-Tapes-Session von Dylan und The Band. Vom Frühjahr bis Herbst jammten sie sich quer durch alle Spielarten der amerikanischen Populärmusik, ließen auch das Band mitlaufen, veröffentlichten aber vorerst nichts davon. Eine ganze Reihe Dylan’scher Songperlen sind bei diesen Sessions heraus gekommen. Erst 1975 gab Dylan Teile davon als Album “The Basement Tapes” heraus. Denn bis dahin waren so gut wie alle Stücke auf Bootlegs verbreitet worden und Dylans Plattenforma musste reagieren. Einige der Songs zählten da schon längst zu Dylans meist gecoverten Stücken. So eben auch “You Ain’t Goin’ Nowhere”.
Ab sofort finden Sie hier an dieser Stelle den aktuellen Live-Ticker des Country Music Song Contests von Media Logistics und Country.de – Online Magazin.
Die heiße Phase beginnt. Jede Menge toller Songs wurden uns zugesandt und soviel kann bereits verraten werden, es sind richtig starke Titel dabei. Einige Künstler wollten noch dabei sein, schafften es aber nicht mehr rechtzeitig ins Studio, um ihre Songs fertigzustellen. Die sind aber unter Garantie beim nächsten Mal dabei.
Jetzt heißt es für die Jury den besten Song zu finden. In ca. drei Wochen wird ein Gewinner feststehen. Bis dahin werden wir Sie, lieber Leser, an dieser Stelle über den Song Contest regelmäßig informieren.
“Rock’n'Roll meets Country”, so heißt nicht nur das gemeinsame Projekt der beiden Künstler Susan Kent und der deutschen Rock’n'Roll-Legende Ted Herold, sondern gleichzeitig auch die aktuelle Single. Kennengelernt haben sich die beiden Musiker bei Aufnahmen in einem Kamener Musikstudio. Man war sich auf Anhieb symphatisch und so war die Idee zum Duett schnell entstanden. Bei Erfolg soll sogar über ein gemeinsames Album nachgedacht werden. Country Music und Rock’n'Roll, das hat schon immer gut zusammengepasst.
Am Samstag, den 06. Juni 2009 kamen die Offenbacher Truck Stop-Fans voll auf ihre Kosten. Ihre Stadt “schenkte” ihnen, anlässlich der 14. Offenbacher Woche, ein Truck Stop-Konzert. Bei freiem Eintritt und Schafskälte inklusive, boten die “Cowboys der Nation” ihrem Publikum eine musikalische Zeitreise aus über 35 Jahren Truck Stop. Wer erinnert sich nicht an Songs wie “Der wilde, wilde Westen, “Ich möcht’ so gern Dave Dudley hör’n” oder “Easy Rider”, um nur einige zu nennen.
Als Dale Watson’s Album “The Truckin’ Sessions” 1998 veröffentlicht wurde und viele deutsche Trucker, die damals regelmässig die RPR Country Time sonntags zwischen 22:00 und 24:00 Uhr hörten, von dem Song “Good Luck ‘N’ Good Truckin’ Tonite” begeistert waren, da waren die Truckdriving Songs schon so etwas wie eine sentimentale Erinnerung an die grosse Zeit dieser Themen-Songs in den USA.
Damals, Anfang der 1960er Jahre, hatte die mächtige Welle der Truckdriving Songs in Amerika eingesetzt mit den Songs von Dave Dudley, Red Sovine, Dick Curless, den Willis Brothers oder Red Simpson. In den 1970er Jahren sprang dann der Funke auch auf Deutschland über und wie nicht anders zu erwarten, machte man hierzulande aus den Country-Songs mit Truckerthemen schlicht und ergreifend die “Truckermusik”. Dass dabei auch ab und zu recht gute Titel auftauchten, ändert nichts an der Tatsache, dass diese “Truckermusik” buchstäblich zu Tode geritten wurde.
“Wer nicht wagt, der nicht gewinnt”, so lautet ein altes deutsches Sprichwort. Die Veranstalter des Jazztime-Festivals in Hildesheim (vom 29.05. – 01.06.2009) haben sich getraut – und gewonnen. Mit der norddeutschen Formation Slow Horses wurde zum ersten Mal eine Countryband verpflichtet. Dies entpuppte sich letztendlich zum absoluten Glücksfall bzw. Glücksgriff.


