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Die kanadische Band „Oh My Darling“ auf Deutschland-Tour

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In die kanadische Oldtime- und Bluegrass-Szene scheint Bewegung zu kommen. Nach der Boygroup „Redgrass“, einem Oldtime-Bluegrass-Trio, das in jüngster Zeit auch in Europa für viel Aufmerksamkeit gesorgt hat, tritt jetzt ein kanadisches Damenquartett namens Oh My Darling ins Rampenlicht, das eine Oldtime-Music so glaubwürdig und ideenreich präsentiert, dass man meinen könnte, diese jungen Damen hätten die „Good Old Days, When Times Were Bad“ noch miterlebt.

Doch im Gegensatz zu den Oldtime-Bands aus der Berklee School of Music in Boston, wie zum Beispiel „Crooked Still“, die wild experimentieren, um aus dem alten Sound des 19. Jahrhunderts etwas Neues zu entwickeln, entdeckt man in den ausschliesslich selbstgeschriebenen Songs der vier jungen Kanadierinnen starke Einflüsse keltischer, amerikanischer und französischer Musik, gewürzt mit einem Schuss jener Métis, den Nachfahren aus den Verbindungen europäischer Pelzjäger mit Indianerfrauen.

Die Musik von „Oh My Darling“ wird dadurch zu einem hochinteressanten Schmelztiegel verschiedener musikalischer Sprachen. Nicht umsonst zählt dieses Quartett inzwischen zu einer der heissesten Bands der kanadischen Roots-Szene.

Oh My Darling

Da wäre zum Beispiel die Sängerin und Gitarristin Vanessa Kuzina mit einer ausdrucksstarken und sehr wandlungsfähigen Stimme, die in den sechs Songs, in denen sie als Lead-Sängerin auftritt, einmal so wild klingt, als wäre sie bei Hedy West in die Lehre gegangen und dann wieder so zart, intim und eindringlich, dass man unwillkürlich an Alison Krauss erinnert wird. Da ist aber auch die Sängerin und Banjovirtuosin Allison De Groot, die als eine der besten Clawhammer-Banjo Spielerinnen Kanadas gilt oder Rosalyn Dennett, die in ihrem Gesang und ihrem Fiddle-Spiel den Oldtime-Appalachian-Stil repräsentiert und auch den Fiddle-Stil der Métis-Kultur studiert hat. Last not least wäre da auch noch die Sängerin und Bassistin Marie-Josée Dandeneau, die mit ihrem „Custom-Made“ Double Bass das Quartett rhythmisch zusammen hält.

Die Gruppe formierte sich 2008 während eines besonders kalten Winter in Manitoba. Allison, inspiriert von Gruppen wie „Uncle Earl“, begeisterte ihre Freundinnen Vanessa und Marie-Josée für das Projekt einer weiblichen Oldtime-Band. Schliesslich und endlich kam auch noch Rosalyn Dennett dazu und das Quartett war komplett. Als man auch noch entdeckte, dass Vanessa Kuzina ein grosses Songwriter-Talent war, wurde klar, die Band spielt Oldtime-Music mit neuen, zeitgenössischen Texten mit epischer Breite und lyrischer Tiefe.

11.6. beim Greven Grass Festival
12.6. beim Greven Grass Festival
14.6. in Köln, Die Wohngemeinschaft
17.6. in Zehdenick (bei Berlin), Klosterscheune
18.6. in Helbedündorf, Kunstmarkt
19.6. in Trittau (bei Hamburg), Alter Bahnhof
21.6. in Göttingen, Nörgelbuff
22.6. in Dortmund, Subrosa
23.6. in Würzburg, U & D Festival
24.6. in Verden (Aller), Kornbrennerei Glanders
25.6. in Sarstedt, Rainer’s Rockhaus
26.6. in Parchim, Irish Pub

   
In The Lonesome Hours
CD: „In The Lonesome Hours“
Veröffentlicht: 2011
Label: Oh My Darling Records

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Trackliste:

01. Caught You Looking
02. Won’t Need My Shoes (On Heaven’s Floor)
03. Pixou Falls
04. Stolen Key
05. Da Di Da
06. All Hail Money
07. Nobody’s Calico
08. Song After Song
09. Little Darling Suzy
10. A la Claire Fontaine

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Über Walter Fuchs (33 Artikel)
Walter Fuchs, der Experte für das Genre Bluegrass und Initiator des Bluegrass Festival in Bühl.
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