The Voice – Samu Haber bricht Lanze für Country Music
In diversen Blogs und Magazinen ist zu lesen, dass sich Samu Haber nicht so als Experte aufführen sollte. Auch The BossHoss lassen sich, wie sie meinen, „ihre Country-Nummer“ nur äusserst ungern vom Finnen vor der Nase wegschnappen. Außerdem seien ja wohl sie die Experten. Tja, jetzt fragt man sich aber, warum? In drei Staffeln haben The BossHoss einige Country-Nummern gar nicht erkannt, oder den Zusammenhang zur Country Music nicht einmal wahrgenommen – oder jemals so verteidigt bzw. eine Lanze gebrochen, wie dies Samu Haber in der aktuellen Staffel von ganzem Herzen tut!

Die Donnerstagsausgabe von „The Voice of Germany“ hat die Fans dieser Musik auf jeden Fall positiv überrascht. Endlich gab mal ein prominenter Musiker zu verstehen, dass in Deutschland auf jeden Fall in Sachen „Country“ ’ne Menge falsch läuft. Mario Gegner interpretierte „Need You Now“ von Lady Antebellum und das Publikum tobte – Samu Haber war begeistert. Joy Masala sang zwar keinen Country-Song, aber ihre Interpretation von Avril Lavigne’s „Here’s To Never Growing Up“ war laut Samu Haber ganz nah an den US-Countrysängern. Solche Stimmen fände man nur ganz selten in Deutschland.
Übrigens, ausschlaggebend für diese ganze Diskussion war der Auftritt von Judith van Hel, die mit ihrer besonderen Stimme „The Way I Tend To Be“ (Frank Turner) eine ganz eigene Note verpasste. Samu Haber meinte, dass Judith auch Country singen könnte, die aber sofort „Nein“ sagte – klar, das Wort ist ja auch sofort mit einem negativen Klischee behaftet. Dieses falsche Bild wollte der finnische Sänger nur ins rechte Licht rücken. Das ist ihm auch tatsächlich gelungen!


