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Way Too Long – Adam Hood

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Adam Hood

Die emotionale Wirkung einer Countryballade entsteht häufig durch die lebensechte Interpretation des für Text und Melodie zuständigen Singer-Songwriters. Adam Hood, ein bescheiden auftretender Troubadour aus Alabama, ist so ein Jemand, dem man eine selbstverfasste emotionsgeladene Textstory sofort abkauft. Auf seinem aktuellen Album „Welcome To The Big World“ sticht ein Song heraus, bei dem sich vom ersten Moment an eine charismatische Aura erfühlen lässt.

Way Too Long handelt von Sehnsüchten einer Fernbeziehung und den damit verbundenen Mitteln und Wegen, diese Distanz zu überbrücken. Als viel beschäftigter Musiker ist Hood dieses Spannungsfeld zwischen Tourneeleidenschaft und Familie wohlbekannt. Gerade die Liebe zur Familie ist dabei häufig die Energiequelle, um dem Long-Distance-Job im Sinne der Fans gerecht zu werden.

Das Besondere an dieser Gänsehautballade ist neben seiner Botschaft das stimmliche Wechselspiel zwischen der Strophe (Old black and white movies on TV, empty cans on a night stand, ash tray full of half smoked cigarettes) und der Kopfstimme im Refrain (This place couldn’t be any colder, I need your head on my shoulder, my hearts been breakin‘ way too long).

Auf „Way Too Long“ gehen Stimmfärbung und Musik eine perfekte Verbindung ein und werden auch auf dem Video zu der in Texas erfolgreichen Radiosingle lebendig nachempfunden.

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Über Bernd Wenserski (588 Artikel)
Redakteur. Fachgebiet: New Country. Rezensionen und Specials.
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