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Country Music News: 30. Juni 2024

Wir berichten über Morgan Wallen, Post Malone, Blake Shelton, Alan Jackson, Buddy Cannon und Toby Keith. Traurig: Kinky Friedman ist tot.

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Country Music Hot News Country Music Hot News. Bildrechte: Country.de - Online Magazin (Foto mittels KI-Unterstützung)

Das gab es erst dreimal in der Geschichte der Country Airplay Charts: Mit Morgan Wallen belegt ein Sänger Platz 1 und 2: und beide mal im Duett: Nummer 1 mit Post Malone und „I Had Some Help“, Nummer 2 mit ERNEST und der Hymne auf „Cowgirls“. Und damit die Jungs unter den Kuhhirten nicht zu kurz kommen feiert Kelsea Ballerini mit „Cowboys Cry Too“ auf Platz 27 den höchsten Neuzugang. Auch sie ist nicht allein, es singt mit ihr der „Popfolk“-Sänger Noah Kahan. In den Verkauf und Streaming berücksichtigenden Hot Country Songs steht „I Had Some Help“ bereits in der 6. Woche auf Platz 1.

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In den Top Country Albums Charts des Billboards steht die vielgelobte CD „Fathers & Sons“ von Luke Combs neu auf Platz 2. Erstaunlicherweise ist es ihm nicht gelungen, Morgan Wallen und dessen „One Thing At A Time“ von der Spitze zu verdrängen. Fünf Millionen Exemplare dieses Albums sind inzwischen in gut einem Jahr verkauft worden. Die langlebigste CD ist übrigens „Traveller“ von Chris Stapleton, aktuell auf Platz 12 und das nach 477 Wochen (das sind über neun Jahre!).

Seine erste Country CD kündigt der vom Rap zum Country bekehrte Post Malone an. „F-1 Trillion“ wird er in Zusammenarbeit mit Bud Light Beer am 16. Juli in Nashville bei einem Konzert vorstellen. Ein Ticket bekommt nur, wer über 21 ist, und er wird neben seinen Countryerfolgen auch alte Hits darbieten. Apropos Hits: seine Zusammenarbeit mit Blake Shelton trägt bereits Früchte: Ihr Duett „Pour Me A Drink“ steigt in dieser Woche auf Platz 38 der Airplay Charts ein.

Nicht nur Country Awards sind begehrt, auch die der Americana Honors & Ceremony sind es und diese werden zum 23. Mal vergeben, am 18. September im Ryman Auditorium in Nashville. Und die Gewinner sind: Dave Alvin, The Blind Boys of Alabama, Rev. Gary Davis, Shelby Lynne, Don Was und Dwight Yoakam. Die Preisverleihung ist der Höhepunkt des viertägigen Americanafest, vom 17. bis 21. September.

Alan Jackson und Buddy Cannon werden ebenfalls geehrt. Seit sieben Jahren vergibt die Nashville Songwriters Association International (NSAI) ihre Auszeichnungen an Songschreiber, die großen Einfluss auf die Welt der Songautoren hatten und haben. Alan Jackson wird dabei den „Kris Kristofferson Lifetime Achievement Award“ erhalten, den er sang nicht nur, sondern schrieb auch Hits wie „Don’t Rock The Jukebox“, „Gone Country“, „Chasin’ That Neon Rainbow“ und „Where Were You (When The World Stopped Turning)“. Cannon hat als Produzent mit Kenny Chesney und Willie Nelson zusammengearbeitet und drei seiner vielen Hits seien hier erwähnt: Vern Gosdin’s „Set ‘Em Up Joe“ sowie George Straits „I’ve Come To Expect It From You“ und „Give It Away“. Auch diese Zeremonie findet im Ryman Auditorium statt, am 24. September.

In der Bridgestone Arena in Nashville wird am 28. Juli ein ganz besonderes Konzert stattfinden. In Gedenken an Toby Keith, der mit 62 Jahren im Februar an Magenkrebs verstarb, haben die aktuellsten Stars der Szene zugesagt, der Musik von Toby Keith die Ehre zu erweisen. Bei „Toby Keith: American Icon“ werden unter anderem Jelly Roll, Luke Bryan, Eric Church, Ashley McBryde, Parker McCollum, Darius Rucker, Carrie Underwood, Lainey Wilson und The War And Treaty auftreten. Das Konzert wird aufgezeichnet und bei NBC am 28. August ausgestrahlt werden. Hoffen wir auf eine DVD oder CD mit dem Konzert.

Heute geht mein persönlicher Blick zurück zum 7. Dezember 1995. Kinky Friedman war zu Gast im Jazzhaus Freiburg und gut hundert Fans verbrachten einen wunderbar unterhaltsamen Abend. Ich war damals so schlau, mein Aufnahmegerät laufen zu lassen und permanentes Gelächter durchzieht die Aufnahme. Er sang „If I were a Carpenter, and you were lady, would you marry me anyway, would you have a wooden baby“. Er berichtete von seiner Fahrt durch Österreich: „Wir kamen durch die Geburtsstadt von Mozart, dann von Hitler und dann von Schwarzenegger: tja, die Geschichte der Menschheit“. Er fragte: „Was passiert, wenn man eine Countryplatte rückwärts abspielt: Man bekommt seine Frau zurück, sein Pferd zurück, sein Haus zurück…“. Kinky hatte sich lange Zeit geweigert, in Deutschland aufzutreten und eine renommierte Tageszeitung meldete dies noch, nachdem Kinky in Freiburg gespielt hatte. Ob er unter den jetzigen Umständen nochmal eine Deutschland-Tournee gemacht hätte, werden wir leider nie erfahren. But Kinky, I’d like to let you know: I goddam miss you. Rest in peace.

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Über Franz-Karl Opitz (1140 Artikel)
Redakteur. Fachgebiet: Traditional Country. News & Storys, Charts, Rezensionen.
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