Die Country Night in Gstaad 2005
Doch was läuft beim Schweizer Nachbarn besser? Diese Frage stellen wir uns jedes Jahr auf’s Neue! Ich denke, dort wird Country Music zelebriert und zwar „Das Original“. Schon wenn man die Schweizer Grenze passiert und die Radiostationen durchschaltet, findet immer wieder ein US-Country-Song den Weg ins Ohr. Der Schweizer an sich, geht – ob jung oder alt – ganz anders mit dieser Musik um, er akzeptiert sie – voll und ganz, ohne Kompromisse! Ich habe mit Redakteuren der öffentlich rechtlichen DRS-Sendeanstalt gesprochen, die mir bestätigten, dass sie einen recht hohen Anteil an Country-Titeln im Programm haben und die Hörerschaft, dies auch immer wieder wünscht. Mein Gott, davon sind wir in „Ol‘ Germany“ meilenweit entfernt!
Am Freitag-, sowie Samstag-Abend haben hunderte junger Menschen (meist weiblich und so zwischen 16 – 25 Jahren und alle „ohne“ Western-Outfit) bei Joe Nichols direkt vor der Bühne gestanden und ihn angehimmelt, als wenn Robbie Williams auf der Bühne gestanden hätte – Unglaublich! Sowas habe ich, außer in den USA, noch nicht erlebt. Joe verzauberte das Publikum und fühlte sich richtig wohl, was er auch immer wieder dem Publikum mitteilte. Deana Carter sowie Headliner John Michael Montgomery waren ebenfalls von diesem tollen Publikum begeistert. John zog immer wieder seinen Hut und bedankte sich für die entgegengebrachte Aufmerksamkeit. Konzert-Atmosphäre war angesagt, kein Alkohol, kein Rumgequatsche während der Songs, nein, es wurde zugehört. Jeder der einmal in Gstaad war, wird verstehen was ich meine …
Ich möchte hier Mal ein dickes Lob Marcel Bach und seinen vielen Helfern aussprechen: „Klasse Arbeit und weiter so. Wir sehen uns 2006 …“




