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The BossHoss

Die umfangreiche Biografie der Berliner Band - The BossHoss

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The BossHoss (Stallion Battalion) Bildrechte: Universal Music

Die Zeit ist reif für mitreißende Helden, ganze Kerle und wahre Großstadtcowboys. Wer geglaubt hat, der Sound des Wilden Westens verweigert sich musikalischen Innovationen, wie ein Stier dem Rodeo, kann beruhigt umsatteln. The BossHoss erobern mit ihrem Sound die Weiten der Musiklandschaft schneller, als Billy The Kid seinen Ruf aufbauen konnte.

Jetzt ist Schluss mit verschnarchter Lagerfeuerromantik, die nur noch an Pfadfindertreffen erinnert, und angestaubtem Saloonsound, der mit dem modernen Großstadtcowboy wenig gemein hat. The BossHoss präsentieren auf ihrem Debütalbum „Internashville Urban Hymns“ die moderne, andere Definition von Country Music. Mit neuen, packenden Arrangements von Hits wie „Hey Ya“ (Outkast), „Sabotage“ (Beastie Boys) und „Without Me“ (Eminem) schaffen The BossHoss das Unmögliche – Country cool, Country für alle, Country jetzt!

Allen, die von der Vorstellung „Country meets Hiphop, Pop & Rock“ noch nicht ganz überzeugt sind, sei gesagt: Wer die Jungs sieht und hört, atmet begeistert auf – The BossHoss nehmen sich selbst nicht allzu ernst und ihre Musik mit viel Humor. Doch bei jedem Song ist deutlich spürbar, wie viel Herzblut, Leidenschaft und Begeisterung hinter und Perfektionismus in ihrem Sound steckt.

Mit Spaß bei der Sache und doch weit von Klamauk entfernt, werden die Liveauftritte von The BossHoss zu Partys der besonderen Art und zählen in ihrer Heimat Berlin zu den Highlights der Konzertsaison. Bei diesem sexy-kernigen Charisma wundert es niemand, dass The BossHoss besonders bei ihrem weiblichen Publikum für einen ekstatischen Ausnahmezustand sorgen! In der Hauptstadt also kein Geheimtipp mehr, hat dort auch die Erfolgsgeschichte der Großstadtcowboys begonnen.

Vor mehr als vier Jahren trafen sich Boss (Alec Völkel – Gesang), Hoss (Sascha Vollmer – Gesang, Akustikgitarre) und der Rest der Band – Russ (Boris Kontorowski – Gitarre), Guss (André Neumann – Kontrabass), Frank (Ansgar Freyberg – Drums), Hank (Mathias Fauvet – Mandoline, Waschbrett) und Ernesto (Tobias Fischer – Percussion) – wie es sich gehört, klassisch am Bier- und Whiskeytresen und überlegten witzige Bearbeitungen von Songs. Da alle schon seit Jahren als Musiker, Produzenten und Komponisten arbeiten und u.a. mit Bands im Bereich Alternative und Rock vertreten waren, konnten sie ihrer Fantasie für eine anspruchsvolle Umsetzung freien Lauf lassen.

Zuerst nur als „kleiner Battle für grottig schlechte Styles“ (der Country-Gott möge es verzeihen) gedacht, war plötzlich die Idee für ihren neuen Country Sound inklusive Bandnamen, Pseudonymen und passendem sexy Styling geboren. Der erste Song in neuem Soundgewand: „This Corrosion“ von Sisters of Mercy. Aber als Schlüsselmoment gilt die Bearbeitung von Eminems Nr.1-Hit „Without Me“, die den kompakten Hiphop-Sound als fruchtbares Material für The BossHoss herauskristallisierte. Die Reaktionen von Freunden waren überwältigend und erste Gigs mit mehr und mehr Songs folgten.

Im März 2004 spielten The BossHoss ihr erstes größeres Konzert vor vollem Haus und wurden mit Angeboten sprichwörtlich überhäuft, ihren Style über die Stadtgrenzen hinaus in alle Himmelsrichtungen zu präsentieren und ein Album einzuspielen. The BossHoss unterzeichneten im Dezember letzten Jahres bei Universal Music Domestic Division und begaben sich ins Studio.

„Wir müssen den Song schon richtig cool finden, um ihn neu zu arrangieren. Alles muss stimmen. Hiphop Tracks reizen uns dabei am meisten, denn sie sind vom Aufbau her am weitesten entfernt von Country. Wir schreiben dann Melodien, die ja meistens nicht zum gängigen Hiphop Track gehören und machen daraus einen ‚richtigen‘ Song“, erklärt Boss, einer der Gründer und Namensgeber von The BossHoss, den Anfang jedes Arbeitsprozesses. Ob Beck, Beastie Boys oder Nelly – jeder Track wird genau analysiert, in seine Bestandteile auseinander genommen und mit Country Elementen neu zusammengefügt. „Es gab auch Songs, die fanden wir passend und cool, aber am Ende ging die Rechnung nicht auf. Wir sind da sehr kritisch, es geht ja nicht darum, einen Song einfach ein bisschen umzubauen, sondern ihn zu etwas Besonderem zu machen, zu etwas, was das Publikum begeistert annimmt“, beschreibt Boss die Ansprüche an das Originalmaterial und sagt weiter: „Wir testen die Songs bei jeder Möglichkeit live und sehen anhand der Reaktionen vom Publikum, ob wir richtig liegen. Der Überraschungsmoment ist dabei schon sehr geil, wenn die Leute dann plötzlich wissen um was es geht und richtig mitgehen und mitfeiern.“

Die Leichtigkeit, mit der The BossHoss die Originalversionen in moderne Country Classics verwandeln, lässt so manchen Hörer die Frage in den Raum werfen, wer denn da zuerst den Hit geschrieben hat – selten war Country so überzeugend! „Eigentlich wollen wir auch zeigen, was man aus Songs, echten Hits, die man vielleicht schon tausendmal gehört hat, eine ganz neue Nummer machen kann. Wir sehen das nicht als Covern. Die ganze Sache macht tierischen Spaß und das spürt auch das Publikum.“ Die Auswahl der Songs reicht von Elvis Presleys „Little Less Conversation“ über Jimy Hendrix‘ „Hey Joe“ bis zu Britney Spears‘ „Toxic“, damit qualifiziert sich „Internashville Urban Hymns“ zu einem fassettenreichen Highlight dieses Frühjahrs. Für 2005 haben The BossHoss sich einiges vorgenommen: nicht nur, dass diverse Liveshows zur Albumveröffentlichung anstehen, mit gleicher Livepower werden die Jungs auch rund um das Thema „Welcome to Trashville“ auf Eventparties Cowboys & Girls so richtig einheizen.

Die Single „Hey Ya!“ wurde am 25. April 2005 veröffentlicht, und weist ein gewagtes und Outstanding Video vor, welches in der deutschen Medienlandschaft sicherlich seinesgleichen sucht. Der Produktionsaufwand und überaus hochwertige Look ist nur mit Internationalen Top-Acts vergleichbar. Das Album schaffte es bis auf Platz 11 der Media-Control Album Charts. Und damit nicht genug, die zweite Single (eine Doppel A-Single) „Hot In Herre“ & „Like Ice In The Sunshine“, die am 11. Juli 2005 veröffentlicht wurde, stürmte ebenfalls die Charts.

Das zweite Album „Rodeo Radio“ wurde noch erfolgreicher. Es verkaufte sich sehr gut und kletterte bis in die Top 10 der Charts. Die ausgekoppelten Songs „I Say A Little Prayer“ und „Ring, Ring, Ring“, liefen im Radio „rauf & runter“. Im Oktober 2007 gab’s den dritten Silberling namens „Stallion Battalion“ dieser erfolgreichen Kombo aus Berlin. Schon jetzt sieht’s wieder nach einem riesigen Erfolg aus, denn das Album startete sehr gut durch in den Charts.

Stallion Battalion

CD: „Stallion Battalion“
Erscheinungsdatum: 2007
Label: Island (Universal Music)

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Trackliste:

01. Stallion Battalion
02. Monkey Business
03. Shake And Shout
04. Josè And Myling
05. Free Love On A Free Love Free Way
06. Polk Salad Annie
07. Omniscient Lover
08. Everything Counts
09. Goodbye Mary
10. Gay Bar
11. Truck’n’Roll Rules
12. High
13. Drop It Like It’s Hot
14. Jumpin‘ Around

Truck Stop 2018

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