Donna Fargo
Ermutigt vom Ehemann schrieb sie eigene Lieder und damit kam sie deutlich besser an. So gut, dass ABC/Dot Donna Fargo unter Vertrag nahm. Mit dem eingangs erwähnten Erfolg. „The Happiest Girl In the Whole U.S.A.“ marschierte sogar in den Pop Charts bis Platz 11, es wurde die Single des Jahres 1972 bei den CMA Awards. Gleichzeitig sorgte Fargo mit diesem Song und mit einer Reihe weiterer dafür, dass Sängerinnen auch als Autorinnen mehr Gewicht bekamen.
Die 1970er blieben die Jahre der Donna Fargo. Neben den bereits genannten Hits, schlug sie weiter zu mit u.a. „You Can’t Be A Beacon“, U.S. Of A.“, „It Do Feel Good“, „Don’t Be Angry“, „That Was Yesterday“, „Do I Love You“ oder „Daddy”. Donna Fargo entwickelte sich zu einer gefragten Live-Künstlerin und kam als solche auch nach Deutschland.
1978 erkrankte sie an Multipler Sklerose, dadurch wurde sie für eine Weile total aus der Bahn geworfen. Um gegen die heimtückische Krankheit anzukämpfen, zog sie sich komplett aus der Musik zurück. Ihr Kampf hatte Erfolg, sie kehrte weitgehend geheilt ins Show Business zurück, arbeitete jedoch weniger als früher. An die großen Erfolge konnte sie nicht mehr anknüpfen, doch blieb Donna Fargo bis Ende der 1980er Jahre mit Aufnahmen bei verschiedenen Labeln in den Charts präsent.
Man kann sagen, dass ihre Plattenkarriere mit Beginn der 1990er Jahre zu Ende ging. 1992 schrieb sie ihre Autobiografie, die viel Beachtung fand. Auch aufgrund ihrer Gesundheit wandte sich Donna Fargo anderen Tätigkeiten zu, die nichts mehr mit Musik zu tun hatten. In erster Linie tritt sie seither als Buchautorin in Erscheinung, zeitweise hat sie auch Postkarten mit Kunstdrucken sowie Sprüchen über ihre website vertrieben. Auch wenn diese Geschäfte nicht immer wie erhofft liefen, lässt sich Donna Fargo nicht entmutigen. Sie ist immer noch künstlerisch aktiv, wenn auch nicht mehr als Sängerin.


