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Johnny Carver

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In den späten 1960er und in den 1970er Jahren war Johnny Carver Stammgast in Deutschland – wenn auch nur im Rahmen der Betreuung amerikanischer Soldaten und damit in Militär-Clubs. Der am 24. November 1940 in Jackson, Tennessee, geborene Sänger gehörte zu den frühen Vertretern des zur Pop Music tendierenden Stils der Country Music. Nicht von ungefähr wurde seine Cover-Version des Dawn-Hits „Tie A Yellow Ribbon Round The Old Oak Tree“ sein größter Erfolg. Immerhin reichte es im Jahr 1973 zu Platz 5 in den Country Charts – höhere Weihen waren ihm nicht vergönnt.

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Noch einmal annähernd anknüpfen konnte er 1976 mit einer weiteren Cover-Version. Diesmal kämpfte sich Carver mit „Afternoon Delight“, dem Pop-Hit der Starland Vocal Band, noch einmal in die Top Ten. Mit seiner Version des Smokie Hits „Living Next Door To Alice“ ging das Erfolgsrezept nicht mehr ganz auf, denn es reichte gerade noch für die Top 30. Als Live Act blieb er jedoch weiterhin im Geschäft.

Johnny CarverAus dem ländlichen Tennessee stammt Carver, der in den 1950er Jahren mit den „Capital Cowboys“ seine erste eigene Band gründete. Mitte der 1960er Jahre machte er sich auf, nicht etwa nach Nashville sondern nach Kalifornien. Als er im legendären Palomino Club von North Hollywood Fuß fasste und zeitweise Frontman der House Band wurde, lernte er reihenweise Künstler und Leute aus dem Business kennen.

Del Shannon war es vorbehalten, Carver einen Vertrag mit Imperial Records zu verschaffen. Shannon, der selbst auch einige Country-Aufnahmen gemacht hat, produzierte auch gleich die ersten Singles. Mit „Your Lily White Hands“ startete Johnny Carver seine Präsenz in den Country Charts, in denen er bis Anfang der 1980er Jahre mehr oder weniger regelmäßig vertreten blieb, auch als er 1972 zu ABC Records wechselte.

Mit Beginn der 1980er Jahre sank der Stern des Johnny Carver deutlich. Ein Versuch, an frühere Tage anzuknüpfen, scheiterte, denn seine Aufnahme des Abba-Klassikers „S.O.S.“ blieb auf Platz 73 hängen.

Carver war auf diese Situation vorbereitet und fand sich damit ab, kleinere Brötchen zu backen. Aus den Medien ist er seit drei Jahrzehnten fast ganz verschwunden. Nicht aber von der Bildfläche. Der Sänger, den ich in den 1970ern nahezu jedes Jahr in einem der NCO Clubs erleben konnte, hat das Tournee-Leben so sehr im Blut, dass er ohne es gar nicht denkbar wäre. Und so ist er auch im reifen Alter von 70 Jahren weiter aktiv, wenn sich die Gelegenheit dazu bietet. Das war zumindest zeitweise und in der dortigen Blütezeit im Örtchen Branson, Missouri, der Fall.

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