Marsha Thornton
Gutes Training zwar, aber entscheidend weiter brachte es sie auch nicht. So nahm sie alles an, was etwas mit Singen zu tun hätte, besonders Demo-Sessions. Owen Bradley hörte sie, erkannte ihr Talent und produzierte sie für MCA Records. Eher schleppend stellte sich ein gewisser Erfolg ein.
„Deep Water“ im Jahr 1989 (Nr. 62), das melancholische „A Bottle Of Wine And Patsy Cline“ (Nr. 59) und „Maybe The Moon Will Shine“ (Nr. 73) blieben aber eine magere Ausbeute. Zu wenig, um weitere Chancen bei MCA zu bekommen, auch zu wenig offenbar, um bei einem anderen Label Vertrauen zu finden. Jedenfalls verlor sich die Spur der Marsha Thornton danach für eine ganze Weile.
Im Jahr 2003 kam bei Metronome dann noch einmal ein religiöses Album mit dem Titel „Farther Along – Acapella Hymns Of Farewell“ heraus. Auf ihrer Homepage kündigt die Sängerin schon seit einer Weile an, es werde ein neues „richtiges“ Country Album geben, doch bisher hat man vergeblich darauf gewartet.
Es wäre ihr und vor allem uns zu wünschen, dass doch noch was draus wird, eine Stimme wie die der Marsha Thornton würde der Country Music dieser Tage gut zu Gesicht stehen.


