Carl Carlton & Friends – Heimat
Die Texas-Klapperschlange elektrisierte mit seiner sanften Stimme und Smokey-Pedal-Steel-Soli. Bei der Good-Times-Country-Ballade „Games People Play“ übernahm er den Steuerknüppel mit seinem wunderbarem Lead-Gesang. Der Background-Chor der Fans war „Louder Than Hell“! An den Keyboards und Akustik-Bass war wieder Pascal Kravetz, der mit seinem Gesang und Vaudeville-Piano-Soli bei „Play Something Sweet – Brickyard Blues“ von Allen Toussaint die Freaks nach Big Easy – New Orleans, einlud. Der Irische „Lord Of The Rhythm“ Wayne P. Sheehy fügte seine chili-heißen Percussion Plays hinzu.

„Everybody Must Get Stoned“ verwandelte den Wohnzimmer-Saloon zu einem Tollhaus mit den Honky-Tonk-Keyboard-Plays von Pascal, Carls und Hermanns Slide & Pedal Steel-Attacken und vor allem dank den „Blow-Off-Soli“ vom weiteren Gast, einem der weltbesten Harp-Players Maestro „Crazy“ Chris Kramer. Irre welche Töne er seiner Harmonika entlockte. Mit „Wild Horses“ ging eine sehr emotionale Show der Extraklasse mit Standing Ovation zu Ende. Carl Carlton; hoffentlich live erneut bald in „Deiner Heimat“ – Ostfriesland!
Als Very Special Guest eröffnete übrigens Mister Carltons Sohn Max Buskohl das Konzert, dessen Bühnen-Auftritte mit seinen ausdrucksvollen Texten immer mehr an Live-Charisma gewinnen. Herausragend war vor allem der Song „Maybe Down In Paris“, den er in Woodstock komponierte. Er bevorzugte aber dem Titel einen Großstadt-Namen zu verleihen. Ein sympathischer Newcomer mit viel Talent; vom Papa geerbt, dem man den großen Erfolg wünscht!


