George Hamilton IV ist tot!
In Deutschland war er auch, sogar im Fernsehen. Bei Freddy Quinn war er zu Gast in dessen Sendung „It’s Country Time“, und auf dem berühmten Wembley Festival war er auch vertreten. Natürlich schickte man ihn, den Botschafter, auch gerne von dort auf den Kontinent, z.B. nach Frankfurt und Zürich.
Er begann als Popsänger, wendete sich der Country Music zu, wurde Mitglied der Grand Ole Opry, aber er begann Mitte der 1960er Jahre, Songs von Songwritern aus der Folk Music aufzunehmen. „Early Morning Rain“ von Gordon Lightfoot beispielsweise zählt bis heute zu seinen bekanntesten Songs. Er wuchs als Junge mit den Westernfilmen auf, verkörperte aber in der Country Music nie den Cowboy. In späteren Jahren widmete er sich immer stärker der Gospel Music, mit ganzem Herzen.
Am 13. September diesen Jahres erlitt er einen schweren Herzinfarkt, von dem er sich nicht mehr erholte. Er war ein stiller, ein ruhiger Mensch. Und doch wird man ihn vermissen, den internationalen Botschafter der Country Music. Dank gebührt ihm dafür, und Anerkennung, dass er einer der Vorreiter war für die weltweite Verbreitung der Country Music. Aus den Geschichtsbüchern dieser Musik ist er nicht mehr wegzudenken.


