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Becky Gaber: We’re Not In Kansas Anymore

Großartiges Debütalbum der aus Niedersachsen stammenden Musikerin!

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Becky Gaber

Becky Gaber, eine Musikerin, die im wunderschönen Niedersachsen (zwischen Braunschweig und Gifhorn) zu Hause ist, veröffentlicht aktuell einen Longplayer, der schon seit Tagen in unserer Redaktion auf Rotation läuft und für allerbeste Stimmung sorgt. Ihr Debütalbum We’re Not In Kansas Anymore ist überraschend vielseitig und erfrischend ehrlich. Die Songs wurden zum Teil in Gabers Studio in Braunschweig und im Studio ihres Gitarristen Vito Papotto in Oberhausen eingespielt bzw. produziert. Philipp Mies, ehemaliger Bandkollege Gabers, hat den Silberling gemastert.

Authentizität ist für Becky Gaber besonders wichtig: „Die Texte sind sehr persönlich und eigentlich direkt aus meinem Leben gegriffen. Situationen die ich erlebt habe, Dinge die mich beschäftigen, Gedanken und Gefühle.“ Für Country.de hat die sympathische Musikerin ein paar Zeilen (Track by Track) zur Entstehung der Songs geschrieben.

„If Someone Deserves It“ – diesen Song habe ich für meine Familie und Freunde geschrieben, um ihnen auf meine Weise etwas zurück zu geben. Es gibt Menschen in meinem Leben die mir immer zur Seite stehen, egal was auch passiert.

„Good Loves Gone Bad“ – ist einfach ein grooviger Spaß-Song über die Liebe bzw. über den Frust in der Liebe. Vito hat hier ganz großartige Arbeit an der Gitarre geleistet, ich bin immer wieder erstaunt was er drauf hat, und habe Angst, dass ich auf der Bühne einfach mal vergesse zu singen, weil ich ihm fasziniert auf die Finger schaue.

„Maybe Tomorrow“ – ein sehr persönlicher Song. Ich habe vor einer Weile meine geliebte Oma verloren. Das war eine sehr schwierige Zeit, wir standen uns sehr nah und ich werde sie ewig vermissen. Der Song handelt von ihr und dieser Zeit: „I wish that I could change the truth … but I don’t make the rules.“

„Stick To The Cliche“ – ist direkt aus meinem Leben gegriffen, mit allen Ecken und Kanten. Da ich sowohl im Country, als auch im Heavy-Metal-Bereich unterwegs bin, mein Aussehen auf den ein oder anderen doch eher ungewöhnlich wirkt und ich mit einer Frau verheiratet bin, ecke ich doch so manches mal an. Aber ehrlich gesagt, finde ich das sehr gut so. Jeder Mensch ist ein Unikat, das macht Menschen für mich interessant.

„Let Go“ – das ist der Song mit dem alles began, der erste Country-Song den ich geschrieben habe. Ein Song über das Loslassen, wie es der Titel ja auch schon sagt. Manchmal muss man alte Dinge loslassen um Platz für Neues zu schaffen.

„We’re Not In Kansas Anymore“ – der Titelsong des Albums. Diesen Song habe ich für meine Kleine Tochter geschrieben, in weiser Vorraussicht, dass sie auch mal älter wird und irgendwann auf ihren eigenen Beinen stehen wird. Zu diesem Song gibt es auch einen eigenen Line Dance, der im Booklett der CD zu finden ist. Meine Eltern leiten eine Line Dance-Truppe, die Hillbilly Dancers. Früher habe ich auch mitgetanzt, deswegen stehe ich auch in einem herzlichen Verhältnis zu den Dancers. Ich bin sehr stolz, dass sie diesen Tanz beigesteuert haben.

„One Last Breath“ – handelt von der Liebe. Der Song ist für und über meine wundervolle Frau, die mir immer zur Seite steht und den Rücken freihält.

„Try To Move On“ – ursprünglich hatte dieser Song mal einen ganz anderen Text. Die Gesangslinie ist zu großen Teilen viel früher entstanden, als ich etwa 14 Jahre alt war. Damals habe ich einen Song geschrieben der „Call Me Back When You’re In Denver“ hieß. Mein Dad fand den so toll, dass ich ihn immer wieder gespielt und nie vergessen habe. So viele Jahre später habe ich die Gesangsmelodie und tatsächlich auch Teile vom Text wiederbelebt und „Try To Move On“ ist dabei entstanden.

„Now And Then“ – Nobody’s Perfect! Ich mache immer sehr viel im Alleingang, um die volle Kontrolle über Dinge zu behalten. So ist es auch beim Country-Album. Von den Texten über’s Artwork bis hin zur Homepage. Allerdings übernimmt man sich so schnell mal und stellt fest, dass man doch nicht alles allein kann. Davon handelt dieser Song.

„Hell Yeah“ – ist unser Rock’n’Roll-Song. Vito und ich haben einfach wahnsinnig viel Spaß diesen Song zu performen, dazu muss man einfach tanzen.

„Do It Again“ – ist auch relativ früh entstanden. Er handelt von Liebe, meiner Frau und unserer Ehe. Egal was für Höhen und Tiefen es in meinem Leben gab, alles hat mich dahin gebracht wo ich heute bin. Ich bin glücklich. Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich alles wieder genauso machen!

Becky Gaber, ihre Herkunft sowie ihr musikalisches Talent, sind alles andere als durchschnittlich. Tochter eines amerikanischen Vaters und einer deutschen Mutter, hat Becky das große Glück auf beiden Seiten des Atlantiks zu Hause zu sein. Ihre Markenzeichen Dreadlocks, Tattoos und Piercings, stammen aus den Jahren als Lead-Sängerin in mehreren Heavy Metal-Bands. Mit „My Inner Burning“ veröffentlichte sie zwei Alben und spielte sogar als Vorgruppe für die legendären Scorpions.

Mit „We’re Not In Kansas Anymore“ schlägt Becky Gaber nun neue musikalische Wege ein und liefert ein sensationelles Album ab, welches mit Sicherheit zu den besten Produktionen des Jahres 2015 gehört. Ihr großartiges Singer & Songwriter-Talent, ihre aussergewöhnliche Stimme sowie ihre ausdrucksstarke Bühnenpräsenz, gehen eine kongeniale Symbiose ein, die den Zuhörer von Beginn an fesselt. Wow, kann man da nur sagen – der Longplayer ist echt mal ein fettes Pfund geiler Country Music aus deutschen Landen!

Becky Gaber - We're Not In Kansas Anymore

Titel: We’re Not In Kansas Anymore
Künstler: Becky Gaber
Veröffentlichungstermin: 1. Juni 2015
Label: Hey!band
Vertrieb: Plattenfirma To Go
Laufzeit: 40:02 Min.
Format: CD & Digital
Tracks: 11
Genre: Country

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Trackliste:

01. If Someone Deserves It
02. Good Love Gone Bad
03. Maybe Tomorrow
04. Stick To The Cliche
05. Let Go
06. We’re Not In Kansas Anymore
07. One Last Breath
08. Try To Move On
09. Now And Then
10. Hell Yeah
11. Do It Again

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Über Dirk Neuhaus (788 Artikel)
Chef-Redakteur. Fachgebiet: Traditional Country, Bluegrass. Rezensionen, News, Specials.