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North to Alaska – Straight Flush im Yukon Saloon

Straight Flush waren im Yukon Saloon in Dinslaken zu Gast.

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Straight Flush - Yukon Saloon Straight Flush - Yukon Saloon. Bildrechte: Michael Förschges

Samstagabend, 18.03.2017 im Gewerbegebiet in Dinslaken fanden etliche Countryfans den Weg zum Yukon Saloon um Livemusik von Straight Flush zu genießen. Wie für Events im Yukon üblich war zwar bereits ab 19.00 Uhr Einlass, aber zur Sache ging es erst um 21.00 Uhr. So konnte man im Vorfeld schon mit der Band plauschen oder als Linedancer schon mal zu Musik aus der Konserve ein Aufwärmtraining absolvieren.

Punkt 21.00 Uhr legten die sieben Leute von Straight Flush los und zwar mit dem Titel „Jack Daniels“ – ein Getränk von vielen im Yukon Saloon, aber heute Abend nicht für die Band. Die 2 Ladies und die 5 Jungs mussten schließlich arbeiten. Das Wetter an diesem Samstag war alles andere als schön, so dass man weder Sonne noch Mond sehen konnte. Mit „Bad Moon Rising“ versuchte Straight Flush zu retten, was zu retten war. Das Straight Flush mit ihrer Mischung schon schnell für Stimmung im Saloon sorgten ist nicht weiter verwunderlich, haben die Sieben doch auch schon auf größeren Festivals gespielt. Und auch bei den Linedancern kam der Titelmix ganz gut an, denn die Tanzfläche war fast von Beginn an gut genutzt. Im weiteren Verlauf des ersten Sets kam Straight Flush wieder einmal zum Thema Getränkeauswahl zurück. Gab es Whiskey für die Countryfans, war es für Straight Flush nur ein weitere Pott mit Kaffee – musikalisch war dies umgesetzt mit „Truck Drivin´Man“. Und auch das Wetter war auch ein weiteres Mal Thema in der Songauswahl. Allerdings konnte bei der aktuellen Wetterlage der Song „Blanket On The Ground“ wohl eher als eine ironische Einladung zum Picknick gemeint sein. Als letzter Song im ersten Set gab es dann die Story vom großen Fluss – dem „Big River“.

Nach einer klitzekleinen Pause von nur 15 Minuten standen die Musiker auch schon wieder auf der Bühne. Und wie zu Beginn des Abends ging es wieder mal um Alkoholisches mit „Dry Town“. Aber auch ohne den Konsum von hochprozentigen Getränken war die Stimmung im Yukon hervorragend. Da war die Frage „Geht’s Euch gut?“ sicherlich auch nur rhetorisch gemeint, oder aber als Anmoderation des Songs „I’m Alright“. Dass die Countryfans dies positiv quittierten war kein Wunder und die Reaktion der Band voraussehbar. „I Feel Lucky“. Angesichts des nahenden Frühlingsanfangs gab es dazu auch etwas aus dem Repertoire. Wenn in der Natur alle Blumen blühen dann passt am besten „Rosegarden“ oder als Musik im Autoradio beim cruising mit dem Cabrio „Mercury Blues“. Und wenn es dann beim Cabrio-Fahren etwas regnet, so ist das halt so. Auf Englisch bedeutet dies „This Is The Life“. Das zweite Set endete dann mit zwei klassischen Songs, bei denen die Fans aufgefordert wurden mitzusingen. Textsicher wie das Publikum im Yukon ist, war das bei „Ring Of Fire“ und „Country Roads“ natürlich kein Problem.

Nach einer erneuten kleinen Pause starten die Bandmitglieder von Straight Flush zum dritten und letzten Set an diesem Abend. Also höchste Zeit einmal zu klären, wer sich hinter dem Bandnamen versteckt. Straight Flush sind im Einzelnen. Udo – Guitars, Vocals. Bandleader und Gründer von Straight Flush. Mit markanter Stimme und viel Erfahrung ist Udo die Basis der Band. Sabine Simone – Vocals, Guitar. Sie ist am Front- und Background-Gesang zu finden. Born Country – sie liebt und lebt die Country-Musik mit  purer Leidenschaft. Angie mit Vocals, Percussion, Front- und Background-gesang. Eine prägnante Stimme mit viel Erfahrung in diversen Musikstilen. Tom Bee – Guitars, Vocals, Harp. Als vielschichtiger Musiker mit mehreren Projekten im Bereich Cover-Rock und Akustik hat er Ende 2011 sein Faible für die Country Music wiederentdeckt. MH Woofer – Bass. Eine Bank, wenn es um den Tieftonbereich geht. Erst seit Anfang 2012 Country-Musiker, liegen seine Wurzeln im Blues und Rock. Heinz – Pedal Steel, Guitar. Er steht für gefühlvolle Steel-Sounds die er perfekt einsetzt. Er ist seit vielen Jahren in der Country-Szene aktiv. Ralf – Drums. Mit jahrelanger Erfahrung im Country Bereich hat er den Groove für sich gepachtet und gibt bei Straight Flush den Takt an!

Zurück in den Yukon Saloon und zum dritten Set unserer glorreichen Sieben, die jetzt noch einmal alles geben und die Stimmung im Yukon Saloon zum Kochen zu bringen. Gleich zu Beginn geht es los mit einem AC/DC-Titel im Country-Stil „You Shook Me“. Danach passte Billy Ray Cyrus‘ Titel „Achy Breaky Heart“ hervorragend in den Reigen der Titelauswahl für diesen Abend. Dass man auch außerhalb der Vereinigten Staaten gute Country Music findet, weiß auch Straight Flush. Mit einer eigenen Interpretation des Titels „Hard As This“ aus der Feder von Lindi Ortega aus Kanada. Es ist ein Gerücht, dass man Straight Flush nur unter Drogen ertragen könnte, auch wenn es hieß „Weed Instead Of Roses“. Also, keine Macht den Drogen und am besten genießt man die handgemachte Musik von Straight Flush in vollem Bewusstsein. „Hush Hush“ war dann auch nicht die Aufforderung „ins Bettchen“ zu gehen, sondern eher die Party noch ein wenig anzufeuern. Für die Cowgirls im Yukon Saloon gab es dann noch „One Of The Guys“ – aber ob es an dem Abend funkte und daraus ein Hochzeit in der „Little White Church“ folgte, ist nicht bekannt. Keinesfalls sollte es aber so weit kommen dass man am Ende nur den „Folsom Prison Blues“ anstimmen könnte. Als letzter (geplanter) Song des Abends – die Uhr zeigte 0.35 Uhr – hatten dann die Sieben sich für „Sharp Dressed Man“ entschieden.

Den Fans im Yukon Saloon war dies aber nicht genug und so wurden Rufe nach einer Zugabe laut. Das sich Straight Flush dem nicht entziehen konnte liegt auf der Hand und so gab es auch noch zwei Zugaben. Nicht aber ohne die Aufforderung noch einmal lautstark mitzusingen, mit zu klatschen oder die Tanzfläche zu bevölkern. Mit „Jolene“ und „Sweet Home Alabama“ endete dann der Termin im Yukon Saloon zu Dinslaken um kurz vor 1.00 Uhr am frühen Sonntagmorgen.

Als Resultat des Abends könnte man sagen, dass Straight Flush eine gelungene Mischung aus Klassikern, wie z. B. Songs von Johnny Cash oder Eddie Rabbit, und rockigen New-Country-Sounds von Größen wie Little Big Town, Miranda Lambert oder Sugarland bietet und Musikliebhabern und Tänzern was zu bieten hat –  für Jeden war das Richtige dabei! Die sieben Köpfe, die sich hinter „Straight Flush“ verbergen, sind gestandene Musiker, die viel Erfahrung in die Band einbringen, ein Umstand, den man auf Liveevents schnell überprüfen kann. Straight Flush bieten mit ihrem handgemachtem, ehrlichen Sound und mehrstimmigem Harmoniegesang vielseitige Countrymusik – mal zum Zuhören, mal zum Mittanzen.

Truck Stop 2018

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