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Lukas Nelson & Promise Of The Real im Lido in Berlin

Lukas Nelson & The Promise Of The Real gaben beeindruckendes Konzert vor begeisterten Fans.

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Lukas Nelson & The Promise Of The Real Lukas Nelson & The Promise Of The Real. Live im Lido, Berlin. Bildrechte: John-Marvin Neuhaus

Gegen 20.00 Uhr betrat die Vorband Baskery die Bühne. Die im Jahr 2006 gegründete Country-Punk-Band mit schwedischen Wurzeln, heizten dem Publikum ordentlich ein, welches sich bis dato auf zirka 100 Menschen vor der Bühne eingefunden hatte. Fünf Songs reichten aus, um aufzuzeigen, wie gut und stimmgewaltig die Band ist. Allerdings zeigte sich das erst, als die drei Sängerinnen ein schwedisches Trinklied aus dem 17. Jahrhundert anstimmten. Plötzlich kehrte Ruhe im Saal ein und Stella, Greta und Sunniva sangen das Lied acapella – und wie!

15 Minuten nach Baskery – um 21.00 Uhr hieß es dann: Bühne frei für Lukas Nelson & Promise Of The Real. Pünktlich zum Start füllte sich die Halle im Lido (Lido – Club in Berlin) und die Show konnte losgehen.

Mit „Die Alone“ von seinem neuen Album „Lukas Nelson & Promise Of The Real“ gelang ihm ein perfekter musikalischer Einstand. Mit klaren Gitarren-Riffs und einer wiedererkennbaren Melodie war das Publikum Feuer und Flamme. Allerdings bediente sich Nelson nicht nur an neuem Songmaterial, sondern auch aus Vorgängeralben. Mit „Four Letter Word“ beispielsweise, dieser ist auch auf seinem neuem Album sowie auf „Live Endings“ aus dem Jahr 2012. Wichtig zu wissen ist jedoch, dass jede Version eine andere ist. So spielte er am gestrigen Abend die Version vom Album „Promise Of The Real“. Dazu kam „Set Me Down On A Cloud“ und „Fool Me Once“. Nachdenklich wurde es dann mit „If I Started Over“ und „Forget About Georgia“, welches er übrigens als Referenz zu „Georgia On My Mind“ von Ray Charles schrieb.

Lukas Nelson - Live

Lukas Nelson – Live im Berliner Lido. Bildrechte: John-Marvin Neuhaus


Lukas Nelson kann aber auch emotional. Die Lichter dimmten sich, die Zuschauer wurden ruhig und die Band verließ die Bühne. Bis auf Nelson. Er schnappte sich seine Akustikgitarre und hielt einen kurzen Plausch mit dem Publikum. Der erste von vier Akustik-Songs war „Just Outside Of Austin“. Hier zeichnete sich der Unterricht beim Vater (Willie Nelson) aus. Ruhige Gitarrenklänge, eine unverkennbare Stimme und eine Geschichte, super interpretiert und in Szene gesetzt von Lukas Nelson, über seine Heimat Austin.

Als Höhepunkt des Abends ertönte als letztes der Song „Find Yourself“. Nicht nur die Zuschauer gingen mit, sondern auch die Band. Wilde Sprünge, Solis und vieles mehr! Zum Schlussakkord brauchte Lukas Nelson drei Anläufe. Allerdings nicht, weil er sich verspielte, eher weil er nicht aufhören wollte zu spielen. Ein Feuerwerk! Nach einer zehn-minütigen Zugabe schloss sich der Vorhang um 22.35 Uhr vor ungefähr 250 glücklichen Menschen.

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