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Country In The Spring IV – Party im Dorfhaus zu Windeck

Country In The Spring - das große Benefiz am 5. Mai 2018 im Dorfhaus in Windeck.

Truck Stop 2018
Country In The Spring IV Country In The Spring IV. Bildrechte: Michael Förschges

Am 05. Mai 2018 hieß es bereits zum vierten Mal Country In The Spring – allerdings waren wir dieses Jahr erstmals zu Gast im Dorfhaus in Windeck. Vor ausverkauftem Haus begaben sich sieben Künstler hintereinander auf die Bühne, um die Countryfans zu Unterhalten. Für die musikalische Gestaltung hatten sich bereiterklärt: T.J. Andrews, Julie Carpenter, Jamy Sheene, Caty Andrew, Jaimy Taylor, Mona & Ronald Engelmann, sowie Eddy Gee. Man kann also mit Recht behaupten, dass für den Abend internationale Künstler anwesend waren, denn mit Jaimy, Mona & Ronald und Eddy waren Künstler aus den Niederlanden angereist.

Bevor es für den ersten Act ernst wurde, gab es ab 18.00 Uhr erst einmal einen kleinen Kurs in Sachen Linedance mit „Dancin‘ Queen“ Jamy Sheene. In der angesetzten halben Stunde schaffte es Jamy eine Einstiegschoreo mit den Tanzwilligen einzuüben und auch am Ende des Workshops sicher zur Musik zu tanzen. Gelegenheit dazu, das Erlernte zu vertiefen gab es dann im Anschluss bei Musik aus der Konserve, bereitgestellt von der Crew um Peter Scholzen, der an dem Abend für Licht und den guten Ton zuständig war.

Ab 18.45 Uhr wurde es dann ernst für den ersten Künstler des Abends – T.J. Andrews aus Remscheid hatte neben Country- auch Oldie- oder Rock’n’Roll-Songs im Gepäck. Leider trat T. J. an diesem Abend ohne seine Gitarre auf und musste auch schon kurz nach seinem Auftritt wieder abreisen – aus privaten Gründen. Ansonsten wäre auch er sicherlich den Countryfans im Laufe des Abends für Gespräche, Fotos und eventuell ja sogar Buchungsanfragen zur Verfügung gestanden.

Nach einem Cowboy kann ein „simple Countrygirl“ auf die Bühne – die bezaubernde junge Dame hört auf den Namen Julie Carpenter und ist zumindest im Grenzgebiet NRW zu Rheinland-Pfalz keine Unbekannte mehr. Julie heizte die von ihrem Vorgänger aufgebaute Stimmung weiter an obgleich auch sie ohne Instrument auf der Bühne präsent war. Mit ihrer abwechslungsreichen Songauswahl von aktuellen Titeln bis hin zu Klassikern von Dolly Parton oder Loretta Lynn. Leider gingen die 40 Minuten für ihr Set viel zu schnell vorbei.

Gegen 20.00 Uhr gab es eine kurze Pause in Sachen Musik von unseren Künstlern. Da die Veranstaltungsreihe auch einen caritativen Hintergrund hat – in diesem Jahr geht die Spende an Familie Hauser (XXL-Linedancer) die durch einen Brand ihr gesamtes Hab und Gut verloren hat. Zu diesem Zweck konnten die Gäste auch ein spezielles Merchandising Paket ersteigern. Eddy Gee spendierte zwei CDs und zudem gab es eine Hut mit Unterschriften diverser Country-Künstler. Und da das Heimatland der Country Music bekanntlich die USA ist, wurde auch im amerikanischen Stil gesteigert. Jedes Gebot von mindestens einem Euro musste sofort bezahlt werden und nach einer Weile ging das Paket dann an den / die Person, wo der letzte Euro fiel. So kam eine zusätzliche Spende von rund 60,- Euro zustande.

Ab 20.15 Uhr gab es dann ein Wiedersehen mit Jamy Sheene auf der Bühne, die aber diesmal als „rockin´ Cowgirl“ die uns die folgende knappe dreiviertel Stunde mit ihrer Musikauswahl unterhielt. Besonderen Dank an dieser Stelle dafür, dass sie als „Ersatz“ für den erkrankten und eingeplanten Steve Montana eingesprungen ist – eigentlich wollte Jamy nur den Lindedance-Workshop zum Auftakt gestalten und dann den Abend genießen.

Auf Jamy folgte dann eine weitere Lady – die Rede ist von Caty Andrew. Leider hatte Caty an diesem Abend mit einer starken Erkältung zu kämpfen, die ihrer Stimme schwer zugesetzt hatte. Aber mit dem Satz „Ich gebe mein Bestes und schau mal, wie weit ich komme“ hatte sie das Publikum schon gewonnen uns so machte ihr auch niemand einen Vorwurf, als sie nicht die kompletten geplanten 40 Minuten durchhielt. Das, was sie abgeliefert hat, hat großen Anklang gefunden und beim nächsten Auftritt im Rhein-Sieg-Kreis ist sie sicher auch wieder stimmlich auskuriert. Gute Besserung Caty!

Die kurze Zeit bis zum nächsten Show-Act überbrückte Peter an der Technik mit Musik aus der eigenen Sammlung. Mit dem nächsten Interpreten wechseln wir die Nationalität. Ab 21.20 Uhr gehörte die Bühne nun dem „Küken“ des Abends – Jaimy Taylor. Da wohl die wenigsten Gäste des Niederländischen mächtig gewesen wären und Jaimys Deutschkenntnisse für einen angemessene Moderation (noch) nicht ausreichen, verlief die Verständigung auf Englisch. So ist das dann, wenn man internationale Künstler hat – but that’s no problem! Wie alle anderen Künstler vor ihr benötigte auch Jaimy die technische Hilfe von Peter Scholzen, um ihre Musik passend und der richtigen Reihenfolge abzuspielen.

Um 22.00 Uhr verabschiedete sich die junge Künstlerin von der Bühne und machte den Platz frei für eine kurze Umbaupause, denn für den nächsten Act wurde gleich zwei Mikros benötigt., denn es stand ein Duo auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Es traten nun auf Mona & Ronald Engelmann – ein Duo, dessen einzelne Künstler zeitweise auch als Solist auf der Bühne agieren. Im Übrigen handelt es bei ihnen um die Eltern von Jaimy Taylor – was erklärt, dass die junge Lady sich der Country Music widmet. Der Apfel fällt hat nicht weit vom Stamm.

Um zehn Minuten vor 23.00 Uhr startet dann der letzte Künstler der Veranstaltung in sein Set. Eddy Gee aus der Provinz Gelderland in den Niederlanden hatte zwar auch seinen USB-Stick mit seiner Band dabei, aber da er zudem sich selber mit der Akustik-Gitarre begleitete, entschloss er sich spontan die letzten rund 15 Minuten unplugged zu spielen und forderte die noch zahlreich anwesenden Countryfans auf, mit ihre Stuhl sich zu ihm vor die Bühne zu setzten, rund um ein gedachtes Lagerfeuer. Und als wäre das noch nicht genug heiß es dann auch gleich Mitsingen beim Klassiker „Country Roads“. So endete gegen 23.30 Uhr das diesjährige Benefiz-Konzert „Country In The Spring“ – zumindest für den Part mit Livemusik on stage. Die Fans ließen den Abend dann noch bei Gesprächen mit den noch anwesenden Künstlern ausklingen.

Fotos vom Event und Termine für weitere Country-Events im Rhein-Sieg-Kreis findet man im Netz unter: www.country.rhein-sieg-events.com

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