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Country Music Hot News: 21. April 2024

News über Sam Hunt, Dasha, Morgan Wallen, Naomi Judd, Johnny Paycheck, Patsy Cline, Darryl Worley, Clay Walker, Kenny Rogers und Dottie West. Traurig: Dickey Betts ist tot.

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Country Music Hot News Country Music Hot News. Bildrechte, Grafik: Country.de - Online Magazin. Fotos mit freundlicher Genehmigung von Pearl Records, Sony Music, Warner Music, Broken Bow Records, Universal Music, Brandon Wood (Indie Bling Studio).

Die zehnte Nummer 1 in den Country Airplay Charts für Sam Hunt ist „Outskirts“, das er mit Zach Crowell, Jerry Flowers und Josh Osborne geschrieben hat und auf seiner EP „Locked Up“, die am 5. April erschienen ist, zu finden ist. Seine erste Nummer 1 konnte Hunt vor fast zehn Jahren im November 2014 mit „Leave The Night On“ feiern.

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Den größten Sprung in den verkaufsorientierten Hot Country Songs des Billboard macht Dasha mit „Austin“ von 18 auf Platz 5, wohl auch wegen ihres tollen Auftritts bei der CMT Awards Show. An der Spitze steht weiterhin Beyoncé vor dem Duett „I Remember Everything“ von Zach Bryan und Kacey Musgraves und von 8 auf 3 springt ein weiteres Duett, „Man Made Bar“ mit Eric Church und Morgan Wallen. Übrigens: Auch in Deutschland ist Dasha erfolgreich, aktuell steht „Austin“ auf Platz 28 der offiziellen Single Charts.

Apropos Morgan Wallen. Am 7. April war er wegen eines Stuhlwurfs aus dem 6. Stock der Bar von Eric Church verhaftet worden. Nun hat er sein Schweigen gebrochen und per Instagram bekannt gegeben, dass er sich erst jetzt meldet, weil er bei einigen Leuten etwas gut hätte machen wollen. Zudem entschuldigte er sich, er sei nicht stolz auf sein Verhalten und übernehme die volle Verantwortung.

Vor zwei Jahren starb Naomi Judd, die mit ihrer Tochter Wynonna 14 Country Toperfolge in den 1980ern schaffte. Für Sammler interessant, dass demnächst das letzte Studioalbum der Judds „Love Can Build A Bridge“ aus dem Jahr 1990 auf Vinyl erhältlich sein wird. Das Cover wird die Songtexte und noch nie gesehene Fotos aus Naomis Tagebüchern enthalten.

Sein Beitrag zur Countrymusik wird oft unterschätzt, wohl auch, weil Johnny Paycheck nicht die einfachste Persönlichkeit war und nach einer tödlichen Schießerei einige Jahre im Knast saß. Er war ein Outlaw, dessen Musik mitreißen konnte. Seine großen Hits wie „Take This Job And Shove It” oder „I’m The Only Hell (Mama Ever Raised)” kann man am 9. Mai in der Grand Ole Opry hören, wenn dort der Johnny Paycheck Tribute Abend sattfindet. Als Interpreten haben sich unter anderem die Gatlin Brothers, Chris Janson, Jamey Johnson und Georgette Jones angemeldet.

Noch eine Gedenkveranstaltung sei erwähnt: Die Eröffnungsrede hält niemand geringeres als die Präsidentengattin Dr. Jill Biden. Sie erinnert an die unvergessene Patsy Cline, die von 1959 bis zum ihrem Unfalltod 1963 regelmäßig in der Grand Opry, damals im Ryman Auditorium, aufgetreten war. „Walkin‘ After Midnight: The Music Of Patsy Cline“ bringt Wynonna, Ashley McBride, Rita Wilson und Home Free sowie Mickey Guyton und Kellie Pickler auf die Bühne, um die Songs der Patsy Cline zu singen.

Könnten Sie sich vorstellen, einen Traktor zur Entspannung zu fahren? Nein? Dann hören Sie sich an, wie Darryl Worley genau das als mögliche Ablenkung nach allerlei Stress in seiner neuen Single „Tractor Time“ besingt. Damit es überzeugender wirkt, singen Justin Moore und Chris Janson gleich noch mit.

Clay Walker, der selbst seit 1996 mit Multipler Sklerose kämpft, hat seit geraumer Zeit eine Stiftung zur Erforschung der Krankheit gegründet. Die Veranstaltung am 17. April in Houston erbrachte 220.000 Dollar, unter anderem durch die Versteigerung von Gitarren, die Taylor Swift und Toby Keith signiert haben. Über zwei Millionen Dollar hat Walker seit der Gründung seiner Stiftung aufgebracht.

Dickey Betts war Mitbegründer der Allman Brothers Band, die auch für die Countrymusik sehr wichtig war. Er starb am 18. April an einer Krebserkrankung im Alter von 80 Jahren. Betts hatte unter anderen bei Michael Martin Murphey, David Allan Coe und Hank Williams Jr. mitgespielt und den Top 5 Hit von Mickey Gilley „Your Memory Ain’t What It Used To Be“ mitgeschrieben.

Unser Blick geht 45 Jahre zurück. Am 21. April 1979 standen Kenny Rogers und Dottie West mit dem flotten Duett „All I Ever Need Is You“ auf Platz 1 der Country Charts. Jimmie Holiday und Eddie Reeves waren die Autoren und Komponisten. Drei Nummer 1 Hits zwischen 1979 und 81 ersangen Kenny und Dottie zusammen und erst später hat Kenny Rogers dann Partnerinnen wie Dolly Parton, Wynonna oder Alison Krauss als Partnerin gewählt. Dottie West war unglaublich erfolgreich und konnte 63 Singles in den Charts platzieren. 1963 war sie dort zum ersten Mal mit „Let Me Off At The Corner“ (Nr. 25) vertreten. Danach musste sie dann erstaunliche 15 Jahre auf ihre erste Nummer 1 warten, 1978 mit Kenny und „Every Time Two Fools Collide“. Sie ist mit nur 59 Jahren im Jahr 1991 bei einem Autounfall in Nashville ums Leben gekommen. Kenny Rogers hat sie um fast 30 Jahre überlebt; der Superstar der Countrymusik starb am 20. März 2020.

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Über Franz-Karl Opitz (1126 Artikel)
Redakteur. Fachgebiet: Traditional Country. News & Storys, Charts, Rezensionen.
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