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Das 16. Internationale Bluegrass Festival – Musikalischer Genuss erster Güte

Am vergangenen Wochenende hieß es wieder: Willkommen beim Bühler Bluegrass Festival.

Truck Stop 2018
Bühler Bluegrass Festival 2018 - Peter Rowan Bühler Bluegrass Festival 2018 - Peter Rowan. Bildrechte: Franz-Karl Opitz

Das Bühler Bürgerhaus war wieder einmal völlig ausverkauft, als die Abendveranstaltung begann. Die norwegische Band Ila Auto heizte den Saal mit ihrer gelungenen Mischung aus Oldies und eigenen Nummern, mit guter Instrumentierung und A-Capella-Einlagen so richtig auf. Ob Gospel oder Sing-along Nummern, das Publikum ging und sang dann auch mit.

Der musikalische Direktor des Bühler Bluegrass Festivals, Patrick Fuchs, informierte das Publikum über den Klassenerhalt des SC Freiburg in der Bundesliga, ehe er die erste ganz besondere Attraktion des Abends ankündigte, den allerersten Auftritt der 27-jährigen Sierra Hull in Deutschland. Seit ihrem 11.Lebensjahr ist sie auf Bühnen zu Hause und gilt als eine der besten Mandolinenspielerinnen in den Staaten. Zur Überraschung des Publikums trat sie nur in Begleitung ihres Bassisten Ethan Jodziewicz auf.

Was diese beiden da musikalisch boten, war vom Allerfeinsten. Perfekte Harmonien mit wunderschönen Liedern, von der Bluegrassballade über ein altes Joan Baez Lied (Queen of Hearts), dem wunderschönen „Wings Of The Dawn“ und dem Titelsong des gemeinsamen Albums „Weighted Mind“, einer umjubelten, fetzigen Version des Loretta Lynn Song „You Wanna Give Me A Lift“ und als Zugabe ein Stück von Johann Sebastian Bach! Nicht zu vergessen: Sierra Hull spielt nicht nur fantastisch Mandoline, von denen sie gleich drei verschiedene mit auf die Bühne brachte, sie hat auch eine wunderschöne Stimme. Wenn man während einer musikalischen Darbietung eine Stecknadel fallen hören kann, dann zeigt das die Begeisterung des Publikums ebenso wie der tosende Beifall. Wir hatten noch die Gelegenheit zu einem längeren Interview mit Sierra Hull, über das wir demnächst berichten werden.

Und dann war noch Zeit für eine absolute Legende. Kein Zufall, dass Sierra Hull hinter der Bühne als erstes in die Garderobe von Peter Rowan rannte, um ihn begrüßen. Jeder in der Bluegrass- und Americana Szene in den Staaten kennt und schätzt diese Mann. Peter Rowan hat als Jüngling in der Band von Bill Monroe gespielt und seine musikalische Leistungen seither sind unglaublich. Der Meister wurde begleitet von vier italienischen Musikern (ja, internationales Bluegrassfest) und widmete seinen Auftritt ganz der Bluegrasstradition. Dass das fachkundige Publikum mitging und dankbar war, einen solchen Musiker erleben zu können, war fast selbstverständlich. Patrick Fuchs hatte mir erzählt, dass die Veranstalter lange gebangt hatten, ob Peter Rowan es gesundheitlich schaffen würde. Doch ganz offensichtlich ist es ihm gelungen, wieder in Form zu kommen. Ein gemeinsamer Auftritt aller Künstler beendete den Abend.

Fuchs hatte bereits angekündigt, dass es auch im kommenden Jahr ein solches Festival geben wird. Sierra Hull hatte während ihres Auftritts schon bemerkt, dass sie gerne wieder kommen würde. Na, denn, bis 2019.

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