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München feiert Darius Rucker

135 Minuten Livenusik vom Feinsten!

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Darius Rucker & Band Darius Rucker & Band. Bildrechte: Stefan Winsel (Country.de)

Darius Rucker, vielen als Leadsänger und Rhythmusgitarrist der Band Hootie & The Blowfish bekannt, hat in seiner beeindruckenden Karriere mehr als 25 Millionen Alben weltweit verkauft. Sein Debütalbum „Cracked Rear View“ erlangte Doppel-Diamant-Status (21x Platin) und zählt noch heute zu den Top 10 der meistverkauften Studioalben aller Zeiten. Seit seinem ersten Country-Album im Jahr 2008 hat Rucker mit vier Nr. 1-Alben in den Billboard Country Charts, sowie 10 Nr. 1-Singles im Country-Radio sowie 11 x Gold, und mit Platin zertifizierte Hits eine ganz neue Fangemeinde gewonnen. Für „Wagon Wheel“ erhielt Rucker sogar eine Diamant-Zertifizierung.

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Und dann spielt der 57-jährige, der ohne Probleme in seinem Heimatland große Hallen und Stadion füllt, auf seiner „Starting Fires World Tour“ im Münchener Backstage Club vor 1.500 Besuchern. Das lässt vermuten, er hat einfach Bock darauf, in gemütlichen engen Clubs zu spielen, in deren persönlicher Atmosphäre die Intimität nicht verloren geht. Auch das wollten die Fans, die nicht nur aus dem Großraum München den Weg in die bayrische Landeshauptstadt gefunden haben. Wer für den Tourneeauftakt in Köln kein Ticket ergattern konnte (das Konzert war ebenfalls mit 1.800 Besuchern ausverkauft), der fuhr eben nach München. So gesellten sich zu den Oberbayern auch Fans aus dem Kölner Raum oder sie reisten vom Bodensee und aus dem österreichischem Burgenland an, um den Mann zu sehen, dessen Memoiren „Life’s Too Short“ im Mai erscheinen werden.

Tyler Booth - Live

Tyler Booth – Live. Bildrechte: Stefan Winsel (Country.de)

Doch bevor der R&B und Countrysänger die Bühne betrat sollte der 27-jährige Tyler Booth aus Kentucky das Publikum auf den Mainact vorbereiten, was ihm mit Bravour gelang. Der Singer & Songwriter, der auch Brooks & Dunn, Brandley Gilbert und Dwight Yoakam supportete, betrat zunächst nur in Begleitung seiner Gitarre die Bühne und bereitete sich mit einer wunderbaren Coverversion von „Freeborn Man“ selbst den Boden für den Abend. Mit seiner kräftigen Stimme und gekonnten Gitarrenspiel zog er mit den weiteren Songs schnell die Aufmerksamkeit auf sich. Ab Song Nr. 3 „Whitetail“ wurde Booth von Pedal-Steel-Player Will Van Horn musikalisch unterstützt. Jeder Song – ob z.B. „GOB By The GOG“, „Drinking Buddy“, „Palomino“ oder „Hank Crankin‘ People“ – wurde vom Publikum mit tobendem Beifall gefeiert. Tyler Booth wusste zu überzeugen und hat sich dem Auditorium hervorragend vorgestellt. Er hätte gut und gerne noch länger spielen können, den Besuchern hätte es gefallen – doch die Bühnencrew stand schon bereit für den Bühnenumbau. Nach dem Konzert zeigte sich Booth im Gespräch mit Country.de beeindruckt vom deutschen Publikum und versprach, baldmöglichst wiederzukommen.

Punkt 21.00 Uhr war es soweit: Darius Rucker betrat mit seiner 6-köpfigen Band die Bühne. Rucker hatte also mit den Multiinstrumentalisten (Fiddle, Banjo, Mandoline, Akustikgitarre, Bass, Drums, Keyboard, Sologitarre, Dobro, Steel & Pedal-Steel-Guitar) das große Instrumentenbesteck mit über den großen Teich gebracht. Und das hörte man auch: Die Band war nicht nur hervorragend besetzt, sie konnte ihr Potenzial auch voll ausschöpfen und ihre Fähigkeiten musikalisch ausspielen. Mit dem Opener „Have A Good Time“ vom 2023er Album „Carolyn’s Boy” sorgte Rucker gleich für eine groovige Grundstimmung. Gefolgt von „Beers And Sunshine“ (Single 2020) und „For The First Time“ (When Was The Last Time, 2017) nahm Rucker die gute Stimmung, die zuvor Tyler hinterlassen hatte auf und steigerte mit jedem weiteren Songs die Partylaune. Und spätestens mit dem „Folsom Prison Blues“, zu dem auch Tyler Booth die Band ergänzte, konnte niemand mehr stillstehen.

Darius Rucker

Darius Rucker. Bildrechte: Stefan Winsel (Country.de)

Da bedarf es auch keines großartigen Storytellings zwischen den Songs. Rucker reihte auch mit den immer wieder eingestreuten Hootie & The Blowfisch Klassikern wie „Let Her Cry“, „Hold My Hand“ oder auch „Only Wanna Be With You“ einen Song an den anderen und verzichtete auf ermüdende Hintergrundgeschichten. Selten trat er ohne zu singen an das Mikro und wenn, dann um nur kurz mit dem Publikum zu interagieren. So z.B. um das Publikum zum gemeinsamen Geburtstagsständchen für seine Freundin zu animieren.

Neben vielen Klassikern wie „Come Back Song“ (Charleston SC, 2010), „True Believers“ (vom gleichnamigen Album 2012) oder „All I Want“ gab Rucker einige Titel des aktuellen Albums (2023), dass er nach seiner Mutter „Carolyn’s Boy“ nannte, zum Besten. Mit dem Hootie & The Blowfisch Hit „Only Wanna Be With You“ und „Homegrown Honey“ (Southern Style, 2014) leitete die furios aufgelegte Band das Grand-Finale ein:

Mit „Valerie“, „Champagne Supernova“ – und wie könnte es anders sein – mit dem Hit aller Hits dem Old Crow Medicine-Cover-Klassiker „Wagon Wheel“ (True Believers, 2013) spickte Darius Rucker die nahezu 110-minütige Show. Mit der letzten Zugabe bewiesen die 7 Musiker in sage und schreibe 6 Minuten und 28 Sekunden feinstem und modern arrangiertem Bluegrass nochmals ihre Extraklasse. Man konnte bei jedem Ton des fast 2-stündigen Konzertes die Freude und das perfekte Zusammenspiel dieser Band, angeführt von einem bestens aufgelegten Darius Rucker, spüren.

Die Auftaktshow in Köln war in der Konzertkritik und einigen Reaktionen der Fans durchaus gemischt aufgenommen worden. Dort waren das Zusammenspiel, der Sound und die gesangliche Qualität angeblich nicht perfekt. Vermutlich musste man sich auch beim ersten Konzert der Tour auch erst finden und Musiker und Instrumente hatten vielleicht noch etwas Jetlag. Davon war in München jedenfalls keine Spur mehr zu sehen – im Gegenteil. Die Auftritte von Tyler Booth und Darius Rucker mit Band waren einfach grandios. Das Publikum feierte die Musik und die Künstler und die Künstler hatten einen Riesenspaß. Man konnte spüren, wie Darius Rucker, seine Mitstreiter und auch Tyler Booth das musikalische Fest in herrlicher Clubatmosphäre genossen.

Darius Rucker & Bandbesetzung

Darius Rucker (Lead-Gesang, Akustikgitarre)
Quinton Gibson (Gitarre, Gesang)
Jeff Marino (Schlagzeug, Percussion)
Lee Turner (Keyboard, Akustikgitarre, Gesang)
Sasha Ostrovsky (Pedal Steel, Banjo, Dobro)
John Mason (Bass, Gesang)
Garry Murray (Akustikgitarre, Mandoline, Fiddle, Banjo, Gesang)

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