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Der legendäre Produzent Fred Foster ist gestorben

Fred Foster verstarb am 20. Februar 2019 nach einer kurzen Krankheit.

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Fred Foster Fred Foster. Bildrechte: Promo, Monument Records

Fred Foster wurde am 26. Juli 1931 in Rutherford County, North Carolina, als jüngstes von acht Kindern geboren. Seine Eltern, Vance Hampton und Clara Marcella (Weaste) Foster, und die Geschwister Albert Glen, Estelle, Charles Vance, Ray, Pauline, Ethel Lou und Ann waren ihm im Tod vorausgegangen. Seine Familie, bestehend aus Sohn Vance Foster, den Töchtern Micki Foster (Greg) Koenig, Leah Foster (Dillon) Alderman, Brit Foster (Judd) Rothstein und Kristen Foster und Enkel Rachel DiGregorio, Rhys und Tess Rothstein und Penelope Kirschner planen einen Gedenkgottesdienst im März.

Foster gründete und leitete Monument Records, ein aufstrebendes Independentlabel, das Aufnahmen und Alben unter anderen von Kris Kristofferson, Willie Nelson, Roy Orbison, Dolly Parton, Ray Stevens, Boots Randolph, Charlie McCoy, Larry Gatlin & The Gatlin Brothers, Jeannie Seely veröffentlichte. Er gründete Combine Music, die klassische Hits veröffentlichte, darunter Kristoffersons „Me and Bobby McGee“ und „Help Me Make It Through the Night“, den Orbison-Smash „Dream Baby (How Long Must I Dream)“ sowie Tony Joe White’s „Polk Salad Annie“. Er produzierte die ersten Singles von Dolly Parton und Jimmy Dean, das erste Album von Kristofferson, und die Platten der frühen 1960er Jahre, die Roy Orbison weltberühmt machten. Er produzierte die Alben von Willie Nelson, Merle Haggard und Ray Price „Last of the Breed“ (2007). Foster steuerte auch Nelsons „You Don’t Know Me“ bei und produzierte das letzte Album von Ray Price (Beauty Is). Sein letztes Projekt war das 2018er Dawn Landes-Album „Meet Me At The River“.

Er war Mitglied der North Carolina Hall of Fame, der Musicians Hall of Fame, er wurde mit dem Leadership Music Dale Franklin Award ausgezeichnet und absolvierte 2016 im hohen Alter einen Auftritt in der Country Music Hall of Fame.

Fred Foster war ein Mann des starken Glaubens und gehörte zur First Presbyterian of Nashville. Sein großzügiger Geist und seine weitreichenden Vision werden schmerzlich vermisst werden. Ein Gedenkgottesdienst ist für März geplant, Einzelheiten werden zeitnah bekannt gegeben.

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