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Foy Vance nach Soul folgt Folk & Americana

Neue Musik des irischen Musikers Foy Vance im Doppelpack.

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Truck Stop 2019
Foy Vance Foy Vance. Bildrechte: Gingerbread Man Records, Warner Music Germany

Der irische Sänger und Songschreiber Foy Vance, großes Vorbild von Ed Sheeran und auch bei dessen Label Gingerbread Man Records unter Vertrag, hat genug Material für gleich zwei besondere neue Alben erarbeitet. Am 28. Juni erschien From Muscle Shoals, im September folgt dann To Memphis. Erstgenanntes wurde in den legendären Fame-Studios in Muscle Shoals, Alabama, aufgenommen – der Titel des Albums macht also Sinn.

„From Muscle Shoals“ und „To Memphis“ werden von Foy Vance als sogenannte „Companion-Alben“ bezeichnet, die einander ergänzen, indem sie eine Hommage für seine beiden wichtigsten Einflüsse bilden. Während er auf Inspirations-Suche für sein viertes Album ging, grub Vance alte Demos aus und stieß auf eine Handvoll Songs, die er unter den Titeln „Soul“ und „Americana“ abgelegt hatte und die jeweils zu Auslösern für die beiden neuen Alben wurden. Jene Songs, die er unter „Soul“ abgespeichert hatte, stießen die Entstehung von „From Muscle Shoals“ an, während die „Americana“-Songs die Basis für „To Memphis“ bildeten, die er folgerichtig in den Sam Phillips Recording Studios in Memphis aufnahm.

„Als ich vor einigen Jahren die Songs von ‚Soul‘ als Demos aufnahm, versuchte ich, dem Old-School-Southern-Soul von Muscle Shoals auf die Spuren zu kommen“, beschreibt er die Hintergründe. „Als ich die Sammlung von Songs sichtete, wusste ich also genau, wohin ich gehen müsste, um dies zu dokumentieren. Ich glaube, das ist es, worum es in diesem Projekt geht: Songs zu dokumentieren, die sonst ungehört blieben.“

„From Muscle Shoals“ wurde von Foy Vance selbst und Ben Tanner (Alabama Shakes, John Paul White, Nicole Atkins) produziert und präsentiert zwei der Original Swampers aus der Muscle Shoals-Hausband, die viele große Hits in den 1960ern und 1970ern eingespielt hatte, nämlich Spooner Oldham (Keyboards) und David Hood (Bass). Dazu kommt ein hochkarätiges Team von Session-Musikern und Sängern.

Das Companion-Album „To Memphis“ wird im September folgen: „Ich bin immer ein großer Fan von amerikanischem Folk in all seinen Formen gewesen“, erklärt Vance. „Die Americana-Songs stellten sich als sehr verführerisch heraus, denn einige waren sehr alt und ziemlich gewunden komponiert, aber ein guter Teil davon sind Songs, die in den vergangenen sechs Monaten entstanden und sich aber anfühlen, als wenn sie in gewisser Hinsicht gut zu den älteren passen.“

Im Jahr 2020 wird es ein neues Studioalbum von Foy Vance geben, das musikalisch eher in der Tradition des 2016 veröffentlichten Longplayers „The Wild Swan“ steht.

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