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Ringo Starr: Zoom In

Ringo Starr veröffentlicht mit "Zoom In" eine EP mit vielen Gaststars.

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Ringo Starr - Zoom In Ringo Starr - Zoom In. Bildrechte: Roccabella Records (Universal Music)

Ringo Starr’s Affinität zum Country ist schon seit Beatles-Zeiten bekannt. Immer wieder frönt er dieser Leidenschaft, die ihn schon so viele Jahre begleitet, die aber auch seit den 1960er Jahren immer wieder in einer Nische abgelegt und leider nur wenig beachtet wird. Doch von Zeit zu Zeit dringt diese Leidenschaft immer mal wieder nach vorn. So auch mit seiner neuen EP, betitelt mit Zoom In. Da umgibt er sich wieder einmal mit einer Schar prominenter Gastmusiker seiner Wahl. Mit dabei u.a. auch Countrymusik-Star Chris Stapleton.

Diese EP, und den fünf darauf enthaltenen Songs, widerspiegeln in eindrucksvoller Weise den Unterschied der zu großen Teilen vorurteilsfreien Zusammenarbeit unter US-amerikanischen Künstler*innen und dem, wie sich hierzulande Künstler*innen unterschiedlicher Genres begegnen. In den USA gibt es viel weniger Berührungsängste zwischen Pop-, Rock-, Jazz- und eben auch Countrymusikern, als in Deutschland. So lud der „Rocker“ Ringo Starr zu den Aufnahmen Gäste wie den schon erwähnten Chris Stapelton (Here’s To The Nights), Heartbreaker Benmont Tench (Zoom In Zoom Out), Steve Lukather (Not Enough Love In The World) und Nathan East (Waiting For The Tide To Turn) ein, einen musikalischen Beitrag zu leisten. Sogar sein „alter Mitstreiter“ aus Beatles-Tagen Paul McCartney, Ur-Eagle Joe Walsh, Rocker Lenny Kravitz und Neu-Countrysängerin Sheryl Crow verewigen ihre Stimme auf den Aufnahmen. Es ist immer wieder erstaunlich und auch beeindruckend, mit welcher Selbstverständlichkeit es dem 80-jährigen Schlagzeuger gelingt, bei seinen verschiedenen musikalischen Streifzügen und Projekten, immer wieder schillernde Stars um sich zu scharen.

Für dieses Minialbum arbeitete Starr auch mit verschiedenen Songwritern und Produzenten zusammen, darunter Jeff Zobar, der den Titelsong „Zoom In, Zoom Out“ schrieb, bei dem auch Robbie Krieger an der Gitarre mitwirkt oder Sam Hollander, der „Teach Me To Tango“ erdachte und produzierte. Ringo Starr schrieb „Waiting For The Tide To Turn“ gemeinsam mit seinem Ingenieur Bruce Sugar. Der Song „Not Enough Love In The World“, stammt von den langjährigen All Starr-Band-Mitgliedern Steve Lukather und Joseph Williams. Die Aufnahmen entstanden mitten im „RockDown“ zwischen April und Oktober des vergangenen Jahres in Ringos Heimstudio in Beverly Hills. Um die gesundheitlichen Risiken zu minimieren, lud der Ex-Beatle die Musiker zu unterschiedlichen Zeiten in sein Studio. Später wurde das Puzzle zu einem Gesamtwerk zusammengesetzt.

Fazit: „Zoom In“ ist etwas für harte Fans. Trotz der Mitwirkung von Hochkarätern wie Chris Stapleton, Joe Walsh, Benmont Tench und Sheryl Crow blitzen Country & Folk nur undeutlich durch die Musik. Aber natürlich ist sie auch nicht ganz frei davon. Dennoch bleibt das Minialbum sehr hörenswert und es erfüllt die Erwartungen der Fans. Deshalb am besten einmal selbst rein hören!

Ringo Starr – Zoom In: Das Album

Ringo Starr - Zoom In

Titel: Zoom In (EP)
Künstler: Ringo Starr
Veröffentlichungstermin: 19. März 2021
Label: Roccabella Records
Vertrieb: Universal Music
Formate: CD, Vinyl & Digital
Laufzeit: 19:19 Min.
Tracks: 5
Genre: Rock, Country, Pop

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Trackliste: (Zoom In)

01. Here’s To The Nights
02. Zoom In Zoom Out
03. Teach Me To Tango
04. Waiting For The Tide To Turn
05. Not Enough Love In The World

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Über Andreas Weihs (111 Artikel)
Fotograf und Journalist. Fachgebiet: Country & Folk. Rezensionen und Konzertberichte.