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Slow Horses (Biografie)

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Slow Horses – Dieser Name ist in der deutschen und künftig auch internationalen Country-Szene nicht mehr wegzudenken. Mit ihrem bei AGR / Universal erschienenden Debüt-Album „Move On“ bewiesen sie der deutschen Country Szene, dass sich Mut, Ausdauer und Können letztendlich lohnt. „Weg vom Covern und eigene Songs kreieren“, das haben sich die 5 Bandmitglieder auf ihre Fahne geschrieben. Und der Erfolg gibt ihnen recht.

12 der insgesamt 14 Songs des Albums „Move On“ stammen aus der Feder von Slow Horses. „I’m still falling“ und „Three Times Over You“ wurden u.a. von Label-Kollegin Sherrié Austin und Erfolgskomponist Kostas Lazarides exklusiv für Slow Horses geschrieben. Bereits im Juni 2003 wurde „I’m Still Falling“ die Nr. 1 der deutschen Country Airplay Charts. Dieser Erfolg bescherte auch den Fans die erste Single-Auskopplung, die unter dem gleichnamigen Titel erschien. Pünktlich zur CD folgte auch das Video zu „I’m Still Falling“, das Slow Horses in Nashville, Tennessee drehte und bei namhaften Country-Sendungen u.a. bei „Music City USA“ im MDR-Fernsehen, „Country Roads“ auf 3Sat und bei „Country 4U“ auf BTV gesendet wurde.

Slow HorsesIm Oktober 2003 folgte das zweite Video, das ebenfalls in Nashville produziert wurde, zu der Single „Shelter“, die in Deutschland, Österreich und in der Schweiz erhältlich ist. Anfang November 2003 wurde „Shelter“ (aus der Feder von Christian Ulrich Schulz (Bass, Acoustic Guitar, Mandoline, Vocals by Slow Horses) & Gaby Schmidt (Lead vocals, Acoustic Guitar by Slow Horses) ebenfalls die Nr. 1 der deutschen Country Airplay Charts.

Interessante Neuigkeiten gab es auch aus der Filmstadt Hollywood zu berichten. Die Produktionsfirma Paramount-Pictures Television, im sonnigen Kalifornien heimisch, hatte sich Ende letzten Jahres entschieden, den Song „Shelter“ in der Serie „JAG – Im Auftrag der Ehre“, zu spielen. Damit sind Slow Horses die erste Deutsche Band , die einen Song in einer Hollywood-Fernsehserie platzieren konnte. Das Erfolgskonto von Slow Horses weist einen stetigen Aufwärtstrend aus und ihr Tourplan liest sich wie eine Bestsellerliste. Große Deutsche Country-Events haben das Potential dieser Band erkannt und namhafte Veranstalter buchen Slow Horses jedes Jahr. Ihre England Tour, Anfang 2004, war ein so großer Erfolg, dass man sich spontan dazu entschloss, im darauffolgenden Jahr eine weitere GB-Tour durchzuführen.

Doch bei all den großen Erfolgen, die Slow Horses bereits in dieser kurzen Zeit verbuchen konnte, sind die Bandmitglieder „Menschen, wie Du und ich“, mit anderen Worten „auf den Teppich geblieben“, eine Tugend, die leider in der heutigen Zeit der angeblichen „Superstars“ etwas aus der Mode gekommen ist. Im Jahr 2006 erschien „Silent Skies“ auf Slow Horses-Records im Eigenvertrieb, man will wieder eigene Wege gehen. Doch wer glaubte die Band wäre damit am Ende, musste sich des Besseren belehren lassen. Slow Horses haben einen vollen Terminkalender für 2008 und die neue CD läuft wie „geschnitten Brot“.

Die Mitglieder:

Gaby Schmidt, die bezaubernde Frontfrau von Slow Horses begann ihren musikalischen Werdegang als Klarinettistin der örtlichen Feuerwehrkapelle zu Barterode, einem kleinen Dörfchen bei Göttingen, das es aber zu großen Ruhm brachte, indem es eine ganz spezielle Suppe auf den Weltmarkt anbot. Schon als junges Mädchen schwärmte Gaby von John Denver, dessen Songs am abendlichen Kaminfeuer begeistert nachgesungen wurden. In den darauffolgenden Jahren sang Gaby bei einigen Bands im Background-Chor (u.a. bei den Nashville Playboys-damalige Begleitband von Gunter Gabriel) Ihr Potenzial wurde von Lutz Lagemann entdeckt der ihr anbot, als Sängerin bei einer noch zu gründenden Country Band einzusteigen. Gaby sagte zu und seit dieser Zeit ist Gaby Frontfrau, Sängerin, Songwriter und spielt die Acoustic Guitar bei Slow Horses.

Lutz Lagemann, geboren am 20.08.1956 in Cuxhaven, der die wunderbare Radiovielfalt der 60er Jahre und die bereits legendäre Musiksendung „Beatclub“ zu schätzen wusste, begann in frühen Jugendjahren das Gitarrespielen zu erlernen. Seine Jugend als Gitarrist in Bremerhavener Bands verschrieb er dem Rock`n Roll, bis er damit begann, sich vornehmlich für die Stilarten amerikanischer Populärmusik zu interessieren. Nach seinem erlernten Tischlerberuf, den er jahrelang ausübte und es irgendwie auch geschafft hatte, sämtliche 10 Finger zu behalten (Für einen Gitarristen Grundvoraussetzung) lernte er, mittlerweile in Göttingen wohnend, Tom Dyba kennen. Mit Tom zusammen gründete Lutz einige Bands und spielte u.a. Soul, Country-Rock und sogar ein Mischung aus Bar-Jazz und Blues. Trotz der Vielfalt der Musikstile lernte Lutz so ganz nebenbei Steelguitar spielen. Seit Gründung der jetzigen Band Slow Horses hat Lutz Lagemann eine sitzende Tätigkeit an der Pedal Steel und Dobro, am Schreibtisch als Booker, als Komponist und gelegentlich aufrecht an der Electric Guitar.

Tom Dyba (ab 31.12.2008 nicht mehr dabei), geboren 1963 in Essen, aufgewachsen in Gelsenkirchen, wollte bereits im zarten Kindesalter von 3 Jahren Schlagzeuger werden. Leider wurden seine Wünsche nicht ganz erhört und Tom bekam als Ausgleich ein Akkordeon und Privatunterricht geschenkt. 20 Jahre später, mittlerweile in Göttingen angekommen, stand der Gelsenkirchener Einfluss auf sehr wackeligen Boden und Tom begann ein Schlagzeugstudium, dass er nach 5 Jahren erfolgreich abschloss. Nebenbei wurden Instrumente wie Gitarre, Bass, Keyboard und Saxophon gelernt. Tom spielte in vielen Bands und für namhafte Künstler, wurde als Studiomusiker engagiert und spielte u.a. in der Göttinger Rockband „Aorta“, der ehemaligen Kapelle von Dieter Bohlen. Seit Gründung der Country Band Slow Horses, zusammen mit Lutz Lagemann, ist Tom für den richtigen Takt als Drummer und als Songwriter der Band zuständig. Gelegentlich holt ihn aber seine Gelsenkirchener Vergangenheit wieder ein, und Tom muss kurzfristig das Schlagzeug räumen, um mit dem Akkordeon einige Country-Songs neben Frontfrau Gaby Schmidt zu begleiten.

Christian „Chrille“ Schulz, genannt „Chrille“ wurde 1965 in Hannover geboren. Der legendäre Gitarrist Jimi Hendrix war Chrilles Vorbild und so beschloss der damals 14 Jährige, Gitarre zu lernen. Nachdem er in verschiedenen Bands die unterschiedlichsten Stilrichtungen, von Blues über Rock und Pop bis zur Country-Music erprobte, entdeckte Chrille dabei auch sein Talent als Komponist und Arrangeur. Somit war sein Können nicht nur auf der Bühne, sondern auch in Studios viel gefragt. Chrille ist seit Juli 2002 festes Mitglied bei Slow Horses in der er den Bass und Mandoline spielt, singt und sein Talent als Komponist und Arrangeur voll nutzen kann, welches man auf dem Album „Move On“ von Slow Horses ausgiebig zu hören bekommt.

Marc „Out of Tune“ Hothan, geboren 1962 in Hannover, begann im Alter von 14 Jahren Gitarre zu lernen. Nachdem das „Trimm-dich-Lied“ perfekt beherrscht wurde, wurde Marc (nicht EURO Anm.der Redaktion) mutiger und wagte sich an das „Lied der Schlümpfe“. Mit 18 Jahren entdeckte Marc seine Begeisterung für den Blues, dem er jahrelang die Treue hielt. Nach einigen Ausflügen zum Soul, Rock`n Roll bis hin zum Swing und Boogie wurde die ganze Bandbreite, die eine elektrische Stromgitarre zu bieten hat, erforscht. Inzwischen wurde auf diversen Partys der Musiker-WG von Marc Songs von George Jones auf den Plattenteller gelegt und somit hielt die Countrymusic Einzug in Marc’s leben. Mit den aus Hannover stammenden Lost Mavericks erblickte fast zwangsläufig eine Countryband mit Marc Hothan an der „Telecasterstromgitarre“ das Licht der Welt – wurde zum Geheimtip – und als „Newcomerband des Jahres“ von der GACMF geehrt.

   
Silent Skies
CD: „Silent Skies“
Erscheinungsdatum: 2006
Label: Slow Horses Records

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Trackliste:

01. Flammable Heart
02. Shouldn’t We Stop
03. Two Hearts
04. Run Run Run
05. A Million Miles
06. And Then You Smile
07. Overtime
08. On Our Way Home
09. Where Do We Go From Here
10. Old Steps
11. One Look Back
12. Irish Fly
13. Like That
14. Roll Away

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