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Vanessa Novak: Zartbitteres Americana aus Darmstadt

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In der überschaubaren deutschen Americana-Szene ist sie sowohl ein Solitär, als auch immer noch eine Art Geheimtipp. Die Darmstädterin Vanessa Novak legt als Singer-Songwriterin mit „Bound To Change“ nun eine EP mit sechs neuen Liedern vor. Das Minialbum ist Nachfolgewerk ihres CD-Erstlings „Traveling Heart“.

Für das neue Album hatte sie sich etwas Zeit gelassen und so trat sie in den letzten Jahren vor allem als Live-Künstlerin in Erscheinung. Doch nun war es an der Zeit, neue Songs zu veröffentlichen und sie ging mit den Musikern Markus Rill und Tom Ripphahn ins Studio. Herausgekommen ist eine starke Scheibe mit gefühlvollen, oftmals melancholischen Songs in bestem Americanagewand.

Aufgewachsen mit Musik

Die Countrymusik liegt bei Ihr in der Familie. Ihr Vater war Amerikaner, der in der Pfalz mit den US-Streitkräften geschäftlich zu tun hatte. Als Kind entdeckt sie in der Plattensammlung ihrer Eltern Johnny Cash und Dolly Parton. Schon damals faszinieren sie die emotionalen Geschichten, um die sich deren Songs drehen. Nachdem sie vorher schon begonnen hatte, Klavier zu spielen, bringt ein Freund sie mit 14 Jahren zur Gitarre. „Damals habe ich begonnen, eigene Songs zu schreiben“, erinnert sich Vanessa. „Das ging einfach mit der Gitarre besser“. Später mit Anfang Zwanzig singt sie in einer Soulband in Kaiserslautern. Und als sie eine Zeit lang in Amerika lebt, entdeckt Sie dann die Musik der Singer-Songwriter Lucinda Williams und Steve Earle.

Doch es sollte noch lange Zeit dauern, bis sie sich an die „Königsdisziplin“ traute: Allein auf der Bühne stehen und eigene Songs vorzutragen. Da war die heute 45jährige „bereits“ 38 Jahre alt. „Der Darmstädter Liedermacher Heinz Warth hat mich auf die Bühne geschubst“, schmunzelt Vanessa: „Er gab mir die Gelegenheit, neben Auftritten auf der Offenen Bühne erstmals auch bei einem Konzert im Vorprogramm aufzutreten.“

Plattenerstling „Traveling Heart“

Mit dessen Unterstützung sowie einer Reihe anderer Mitmusiker entsteht schließlich ihre erste CD, die 2008 erscheint. „Traveling Heart“ enthält elf Lieder, die sich thematisch um Familienbande, Heimat, Trennung, Liebe und Zusammengehörigkeit drehen. Das Auftaktstück „Family Ties“ erinnert etwas an Joni Mitchell, „Home (is where my heart is)“ ist ein zarter Song mit Ohrwurmfaktor, mit „Used To Be Home“ beweist sie, dass sie auch richtig böse sein kann, als sie im Song einem Typen ganz klar den Weg nach draußen weist und mit ihm bricht. „Sandro & Johanna“ ist eine feine Beziehungsballade und der letzte Song „When you’re not here“ ist eine ehrliches Zeugnis über die eigene Verletzlichkeit.

In Concert

Auf der Bühne besticht sie mit ihrem perfekten Fingerpicking an der Gitarre und mit ihrem eher introvertierten Vortrag. Ihre feinfühligen Americana-Songs sind mit viel Blues gefüllt und Vanessa besitzt eine starke Bühnenpräsenz, ohne aufdringlich zu sein. Wobei sie es versteht, ganz natürlich über ihre Songs, deren Inhalte und ihre Entstehung zu sprechen, so dass sie die Überleitungen zwischen den Stücken sehr unterhaltsam gestaltet.

Markus Rill, Vanessa Novak und Tom Ripphahn

So auch an diesem Abend Ende Mai in Darmstadt, als sie mit Unterstützung von Americana-Singer-Songwriter Markus Rill und Felix Leitner von dessen Begleitband „The Troublemakers“ ihre neue EP „Bound To Change“ vorstellt. Unterteilt in drei Sets spielt Vanessa solo, dann treten Markus und Felix als Duo auf, und schließlich spielen alle drei zusammen. Vanessa spielt Songs ihrer beiden Alben allein und akustisch. Markus und Felix stellen ihre neu Platte „My Rocket Ship“ vor, bringen allerdings auch den einen oder anderen Song von berühmten Kollegen wie beispielsweise „You Ain’t Goin‘ Nowhere“ vom Songwriter-Papst Bob Dylan zu Gehör. Der Abend endet schließlich mit einer frisch-improvisierten und ausgelassenen Version von Johnny und Junes Klassiker „Jackson“.

„Bound To Change“

Sechs Songs enthält das gerade erschienene neue Werk aus dem Hause Novak. Der Titelsong „Bound To Change“ stellt Fragen nach alter und neuer Heimat, Veränderungen und Kontinuitäten. Eingerahmt in das Zusammenspiel mit Markus Rill (auch zweite Stimme!) und Felix Leitner ergibt sich ein faszinierende Atmosphäre, die den Hörer mitnimmt und ihn die fünfeinhalb Minuten des Songs auch nicht mehr loslässt. Flott mit schönem Mandolinenspiel kommt dann „You Don’t Know“ daher, „Thirst“ ist dann wieder ein ruhiges Lied, „One Big Lie“ ein schön treibendes Midtempo-Stück über Wahrheit, Lüge und die Liebe, „Drove By“ das traurige Eingeständnis über eine Beziehung, in der sie ihm nie wirklich etwas bedeutet hat und der Abschlusssong „Three Words“ steht für eine melancholische Anklage gegen den Mann, der niemals „I Love You“ sagen konnte. Allesamt berührende Songs rund um intensive zwischenmenschliche Gefühle.

On Tour

In den nächsten Wochen und Monaten wird Vanessa ihre neuen Songs auf mehreren Konzerten im Rhein-Main-Gebiet vorstellen. Sie spielt am 4. Juni in Mainz, am 2. Juli in Groß-Rohrheim, am 19. August in Frankfurt, am 4. Oktober in Aschaffenburg und am 13. November im Reinheim.

Fazit: Vanessa Novak steht für bestes Americana Songwriting. Diese Frau verdient ein größeres Publikum. Hingehen und Zuhören!

Das aktuelle Album Bound To Change – Bestellen, Format, VÖ. und Label:

   
Vanessa Novak - Bound To Change
Künstler: Vanessa Novak
Albumtitel: Bound To Change
Format: CD & Digital
Veröffentlicht: 2013
Label: Vanessa Novak Records

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Trackliste:

01. Bound To Change
02. You Don’t Know
03. Thirst
04. One Big Lie
05. Drove By
06. Three Words

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