Boxcar Willie – Aufnahme in die Country Music Hall of Fame von Iowa
„Boxcar Willie war unglaublich populär in Europa, aber seine Countrymusik-Wurzeln kamen direkt aus dem oberen Mittelwesten“, sagt Bob Everhart, Präsident des Nationalen Traditional Country Music Association. „Boxcar Willie verbrachte viel Zeit in Nebraska. Er war in der Air Force und absolvierte seinen Dienst bei der Offutt Air Force Base in Omaha.“ Grund genug für die Organisation den Hobosänger in die Ruhmeshalle von Anita, Iowa aufzunehmen.
Von Kindesbeinen an faszinierten ihn die Hobos, das Leben der Landstreicher, die sich mit den Güterzügen durchs ganze Land bewegen konnten. Die Idee als Boxcar Willie Musik zu mahen, hatte er nachdem er eine Talent-Show als „Boxcar Willie“ in San Jose, Kalifornien gewann. Seit 1976 zog er als der „Hobosänger“ durch die Lande und seine Musik hörte man auch jenseits des großen Teiches, in europa, zunehmend immer öfter. Millionen von Tonträgern gingen über die Ladentheken – und in den 1980er Jahren wurde er Mitglied der Grand Ole Opry. Im Jahr 1985 eröffnete er sein Theater und ein Museum, in Branson, Missouri. Dort trat er – bis zu seinem Tode im Jahr 1999, regelmäßig auf und feierte große Erfolge.
Boxcar Willie prägte das Genre „Hobo“ wie kaum ein Zweiter. Songs wie beispielsweise das „Train Medley“, „Last Train To Heaven“, „Country Music Nightmare“ – oder seine Version vom „Wabash Cannonball“ bleiben, wie Boxcar himself, unvergessen!



