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Vor 30 Jahren Nummer 1: Desert Rose Band – He’s Back And I’m Blue

Am 25. Juni 1988 stand die Desert Rose Band mit "He's Back And I'm Blue" auf Platz 1 der Charts.

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Desert Rose Band Desert Rose Band. Bildrechte: Curb Records

Chris Hillman, ehemaliges Mitglied der Byrds und der Flying Burrito Brothers, hatte sich ab der 1980er Jahre mit Solo- und Duett-Alben einen Namen in der Countrymusik-Szene gemacht, so mit „Morning Sky“ und „Desert Rose“ im Jahr 1982. Er und Herb Pedersen wurden 1985 von Dan Fogelberg für dessen einziges Country-Album „High Country-Snows“ als Musiker verpflichtet. Dieser ermunterte die beiden, als akustische Gruppe Musik zu machen und sie traten unregelmäßig in Clubs auf, verstärkt durch den Gitarristen John Jorgensen, den Bassisten Bill Bryson und Steve Duncan am Schlagzeug. 1986 spielten sie im Palomino, wo der Direktor von Curb Records, Dick Whitehouse sie überredete, einen Plattenvertrag zu unterzeichnen.

Ihr erstes Album nannten sie Desert Rose Band. Herrliche Melodien, gespielt von Meistern an ihrem jeweiligen Instrument sowie exzellenter Harmoniegesang machen dieses Album zu einem der besten der 1980er Jahre und gehört in jede gute Countrymusik-Sammlung. Nicht überraschend wurden gleich vier Singleauskopplungen zu Hits. Die erste „Ashes Of Love“ erreichte im Jahr 1987 Platz 26, „One Step Forward“ war schon ein zweiter Platz, ehe He’s Back And I’m Blue, geschrieben von Robert Anderson und Michael Woody, am 26. März 1988 in die Country-Charts einstieg und am 25. Juni Platz 1 belegte.

Das Lied hatte Hillman lange vor der Bandgründung von seinem Freund Woody erhalten. „Ich lag damals mit einer gebrochen Hüfte darnieder“, erinnert sich Hillman, „als ich die Cassette von Michael bekam. Ich mochte das Lied sofort und als wir mit der Desert Rose Band die ersten Erfolge hatten, erinnerte ich mich daran. Ich holte die Cassette aus meinem Büro und wir spielten den Song ein.“

Bis 1993 nahm die Band noch vier weitere Alben auf – „Running“, „Pages Of Life“, True Love“ und „Life Goes On“. Mit „I Still Believe In You“ gelang ihnen 1989 noch ein Top-Erfolg, ehe ihr 16. Hit „That About Love“, am 27. Mai 1993 eine schlappe 71, das Ende der Gruppe einläutete. Die Musiker gingen wieder ihrer eigenen Wege und erst 2010 traten sie in Nashville wieder zusammen auf, was aber ein einmaliges Konzert blieb.

Chris Hillman, jetzt 73, überraschte im vergangenen Jahr seine Fans mit dem schönen Album „Bidin‘ My Time“ und wird demnächst mit seinem alten Kollegen aus den Byrds Zeiten, Roger McGuinn auf eine Tournee gehen, die wie das 50 Jahre alte „Sweetheart Of The Rodeo“-Album heißt. John Jorgensen (61) und seine Bluegrass-Band, bei der wiederum Herb Pedersen (74) mitspielt, haben am 30. Juni in der Grand Ole Opry einen großen Auftritt und das von der Band 2015 aufgenommene Album „From The Crow’s Nest“ soll am 13. Juli wiederveröffentlicht werden.

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