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Graham Nash: Umjubeltes Konzert des 81jährigen im Circus Krone in München

Die Musiklegende bot eine musikalische Reise durch sechs Jahrzehnte!

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Graham Nash & Band (Live) im Circus Krone Graham Nash & Band (Live) im Circus Krone. Bildrechte: Stefan Winsel (Country.de)

Mit Standing Ovations umjubelte das Publikum im Münchner Circus Krone das nun schon 81jährige Gründungsmitglied der Band The Hollies und der legendären Formation Crosby, Stills & Nash. 60 Jahre grandiose Musik des Altmeisters der internationalen Musikgeschichte – verpackt in illustre Stories und dreistimmige Harmonien.

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Die Songauswahl aus dem musikalischen Lebenswerk des Singer & Songwriters war sehr fein und wohlbedacht gewählt. Obwohl Graham Nash stets im Schatten der vermeintlich bekannteren Namen Crosby und Stills stand, stammt eine Vielzahl der bekannten Songs wie „Our House“, „Chicago“, „Bus Stop“, „Marrakesch Express“ und viele andere aus seiner Feder – er schrieb damit Musikgeschichte.

Graham Nash hatte nicht nur die großen Songs aus seiner Zeit als Bandmitglied im Gepäck. Er wurde auf der Bühne von Shane Fontane (Leadgitarre) und Todd Caldwell (Keyboards) begleitet. Beide Musiker sind absolute Könner ihres Fachs. So tourte Shane Fontane mit Größen wie Sting und Bruce Springsteen. Und Todd Caldwell, der ohne Schuhe – nur in Socken – die Pedale der Keyboards gefühlvoll bediente, ist zudem auch der Produzent des im Mai von Graham Nash veröffentlichtem Album „Now“. Fontane und Caldwell begleiten Nash auch stimmlich und so erinnern sie mit den dreistimmigen Harmonien sehr stark an die sowohl für Crosby, Stills & Nash und für The Hollies prägenden Gesangselemente. Und hier wird dem Publikum auch noch mal deutlich, wie prägend eigentlich die zarte, metallisch klingende Tenorstimme von Graham Nash sowohl für die Hollies als auch für Formation Crosby, Stills & Nash war. Es ist die Stimme von Nash, die die unverwechselbaren Harmonien verbindent trägt.

Graham Nash (Live) im Circus Krone

Graham Nash (Live) im Circus Krone. Bildrechte: Stefan Winsel (Country.de)


Nash, ein Kind der 60er und 70er Jahre, dessen Songs von Umweltschutz, Atomkraft, Polizeilicher Gewalt, Freiheit, Frieden und Unverständnis für die damalige Politik geprägt wurden, kann auch an diesem Abend in München nicht aus seiner Haut und mahnt mit einem Medley aus „Find the Cost of Freedom“ und „Military Madness“ zum Frieden und zum Beenden des Ukrainekrieges sowie mit „Better Life“ und „Golden Days“ für eine bessere Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder.

Nahezu 2 Stunden begeistert Nash das Münchner Publikum. Die Besucher sind nicht alle gleichen Jahrgangs. Es haben auch erstaunlich viele jüngere Fans der amerikanischen und britischen Rock-Folk-Kultur der 60er und 70er Jahre den Weg in den ehrwürdigen Circus Krone gefunden, die die Musik aufgrund ihres Alters nur von Streamingdiensten kennen.

Das Alter von 81 Jahren konnte man ob seiner agilen Bühnenpräsens und guten Physis nicht ansehen und den britischen Humor des nun schon seit über 50 Jahren in den USA lebenden Musikers behielt er sich auch. Die 20-minütige Pause kommentiert er locker mit: „Ich brauche die 20 Minuten, um zur Pinkelpause zu gehen und wieder zu kommen“.

Nash bot an diesem Abend den Besuchern eine musikalische Reise durch 6 Jahrzehnte Musikgeschichte und mit seinen unterhaltsamen Introgeschichten, mit unverwechselbarem britischen Humor beste Unterhaltung. Das Publikum dankte ihm für wunderbare 110 Minuten Rock-Folk-Geschichte mit Standing Ovations und lang anhaltenden Jubelschreien.

Graham Nash kann auf eine beeindruckende Karriere zurückblicken: Als Bandmitglied von THE HOLLIES schrieb er zwischen 1964 und 1968 Hits wie „Bus Stop“ oder „On a Carousel“. Mit der legendären Formation Crosby, Stills & Nash und der ersten 1969 erschienenen, gleichnamigen Langspielplatte (Yinyl) landete er gleich mehrfach Evergreens mit Songs wie „Marrakesh Express“, „Pre-Road Downs“ und „Lady of the Island“. Mit „Teach Your Children“ und „Our House“ von der zweiten LP „Déjà Vu“ sind weitere viele Hits, mit denen er seinen Ruf als begnadeter Songwriter festigte. Erst im Mai dieses Jahres brachte er mit „NOW“ sein aktuelles Werk auf den Markt, in dem er nicht melancholisch mit seinem Lebenswerk abrechnet, sondern weiterhin mit politisch kritischem Bewusstein den Blick für die Welt und das Leben behält.

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