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Garth Brooks: Kaum zu glauben - aber wahr ... der Superstar der modernen Country Music wird Fünfzig. » weiterlesen
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Beiträge des Monats: Oktober 2007
[25. Oktober. 2007 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]
The BossHoss: Stallion Battallion

Knapp 18 Monate mussten die Fans der Berliner Formation The BossHoss auf einen neuen Longplayer warten. Die Burschen um Boss (Alec Völkel) und Hoss (Sascha Vollmer) haben sich mächtig ins Zeug gelegt und ein richtig, entschuldigen Sie mir die Ausdrucksweise, geiles Album produziert.

Zehn der insgesamt 14 Songs des Silberlings stammen aus der eigenen Feder und wurden im Sonnenstudio in Berlin aufgenommen und gemastert. Gerade bei den eigenen Titeln merkt man ganz genau, dass The BossHoss mehr können, als nur Coversongs genial zu interpretieren. Schon beim Opener “Stallion Battalion” geht so die Post ab, dass man sich kaum noch auf dem Sessel halten kann – ein Stück, welches abgeht wie die allseits bekannte Katze von den “Schmitz” – ein Mördersong. Doch auch die aktuelle Single-Auskopplung “Monkey Business” hat seinen Reiz. Und wer genau hinhört erkennt sehr schnell, wie gut die Jungs das Musik-Business mittlerweile durchschaut haben.

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[23. Oktober. 2007 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]
Tracy Lawrence: All Wrapped Up In Christmas

Der in Atlanta, Texas, geborene Tracy Lawrence, veröffentlicht das erste Weihnachtsalbum seiner Karriere. “All Wrapped Up In Christmas”, so der verheißungsvolle Titel des Silberlings, musste einfach gemacht werden. “Es ist schwer zu glauben, dass ich noch nie ein Weihnachtsalbum aufgenommen habe, denn ich liebe die Feiertage sehr,” meint Lawrence.

“Ich mag alles an Weihnachten, vom Einkaufen von Geschenken bis zum Dekorieren des Hauses mit meiner Familie. Weihnachten wird in unserer Familie groß gefeiert. Bevor ich ins Studio ging, ließ ich jede meiner Töchter ein Lied für das Projekt aussuchen. Skylar wählte “Here Comes Santa Claus” und Keagan suchte sich “Frosty The Snowman” aus.

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[20. Oktober. 2007 | 1 Kommentar | Von | Kategorie: Specials]
The BossHoss: Auf dem Weg zu sich selbst

Das ist eine Story, wie sie nur die Popkultur schreiben kann. Sieben Jungs aus Berlin haben 2004 eine Idee: Country ist cool und wir machen was draus. Sie recorden ein Album in ihrem ganz eigenen Country-Sound, wobei neugestylte Hip Hop-Nummern den prägenden Ausschlag geben. Soweit so vertraut: Bands, die einen Sommer mit einem guten Konzeptalbum reüssieren, gibt es ja reichlich.

Doch The BossHoss werden zum Phänomen. Sie erspielen sich auf über 400 Konzerten in drei Jahren eine grosse und treue Fangemeinde und ihr zweites Album wird noch erfolgreicher als ihr Debüt “Internashville Urban Hymns”. Auf “Rodeo Radio” überwiegen schon die eigenen Nummern, die inzwischen bei den Fans auch viel beliebter sind als die Anfangserfolge. Mehr als 300.000 verkaufte Alben sind so im Laufe der zeit zusammengekommen.

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[16. Oktober. 2007 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Specials]

Robert Plant und Alison Krauss haben ein sensationelles Album aufgenommen: Rock, Westcoast, Blues, Country, Bluegrass, feinste Vocals, interessante Arrangements, überaus gefühlvoll interpretiert, von Künstlern, die sich bei diesem „Experiment“ zurückgenommen haben, keine Ahnung hatten, wo die Reise hingeht, aber trotzdem immer durch ihre Identität, ihre Unverwechselbarkeit zu erkennen sind.

Sie hat bisher schon mehr Grammies (20) gesammelt als jede andere Künstlerin und ihrer Bluegrass-Musik fast im Alleingang einen neuen Pop-Horizont erschlossen. Er hat in seiner Zeit mit Led Zeppelin den Archetypus des charismatisch-erotischen Rock-Frontmannes definiert und dann seine Solo-Karriere mit Alben wie “Dreamland” entschlossen zu neuen Ufern getrieben. Doch was passiert, wenn Alison Krauss und Robert Plant gemeinsame Sache machen – und dafür mit T-Bone Burnett auch noch den wichtigsten US-Produzenten der letzten Dekade verpflichten? Und was genau könnte diese gemeinsame Sache überhaupt sein? Es entstand ein Album, das bestimmt in so manche Jahres-Top 10 einziehen wird. Auf “Raising Sand” gehen der Brite Plant und die US-Amerikanerin Krauss zusammen Wege, die sie jeder für sich wohl noch nicht mal gesehen hätten, auf zu traditionsbewussten und doch ungezwungen modern schillernden Interpretationen von Songs, die u.a. Tom Waits, Gene Clark, die Everly Brothers, Mel Tillis und Townes Van Zandt geschrieben haben.

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[15. Oktober. 2007 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]

Um es gleich vorweg zu nehmen: Dies ist ein “stinknormales” Album – genau das ist ein Kompliment wie es besser nicht sein könnte. Denn genau so stelle ich mir Country Music vor. In dieser Form habe ich sie vor Jahrzehnten entdeckt – Todd Fritsch zeigt, dass man sie auch heute noch machen kann. Zeitgemäß, knackig, frisch, gradlinig. Alles andere als verstaubt, langweilig oder nicht mehr in diese Zeit passend. Todd Fritsch ist ein junger, gut aussehender Texaner, er bringt Alles mit, um ein Star zu werden. Eine kraftvolle, ausdrucksstarke Stimme, Persönlichkeit und Charisma. Mich erinnert er auch musikalisch ein wenig an George Strait. Als der sich anschickte, die Country Welt zu erobern, weilte ich gerade in den USA und war auf Anhieb sicher, einen neuen Superstar gesehen zu haben.

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[12. Oktober. 2007 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]

Und wieder mal ein texanischer Künstler, den die Aussicht auf eine Karriere als Stammgast in den Charts dazu bewegt hat, seinen bisherigen Stil etwas zu rationalisieren und damit massentauglicher zu machen. Leute wie Pat Green oder die Randy Rogers Band haben es schon mehr oder weniger erfolgreich vorgemacht. Nun ist Jack Ingram dran, der rein optisch mit den halblangen Haaren ein wenig an Keith Urban erinnert und stimmlich wie ein Bryan Adams-Epigone daherkommt. Eine Kombination, mit der er zumindest schon mal die Mehrheit aller stereotypisch tickenden Frauenherzen auf seiner Seite haben dürfte. Und womit will er bitteschön die männliche Hörerschaft überzeugen? Nun, vielleicht mit einem ganzen Bündel an saftigen Cabriohymnen für den bevorstehenden Sommer, die allesamt gewagt halsbrecherisch auf der dünnen Grenze zwischen kantigem, mit Country-Elementen versetztem Rock und radiokompatiblem Hausfrauen-Sound balancieren.

Wer die bereits lange im Vorfeld veröffentlichte Singleauskopplung “Wherever You Are” schon mal gehört hat, wird wissen, was ich meine. Erfreulicherweise hat das Album aber erheblich mehr zu bieten, wie zum Beispiel die zweite Auskopplung “Love You” aus der Feder von Trent Summar, einem texanischen Songwriterkollegen, der diesen Song auch selbst erst kürzlich für sein Album “Horseshoes & Hand Grenades” aufgenommen hat. Und genau dieser Song ist es dann auch, der so etwas wie einen Bruch im Verlauf des Albums darstellt. Von hier an befinden sich nämlich fast ausschließlich nur noch selbst geschriebene Songs vom guten Jack auf der CD.

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[5. Oktober. 2007 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: Specials]

Rekorde, Rekorde, Rekorde: Reba McEntire ist eine der erfolgreichsten Sängerinnen überhaupt. In drei Jahrzehnten nahm sie über 30 Alben auf, hatte 22 Nummer-1-Hits und heimste neben zwei Grammys noch um die 70 weitere Awards ein. Dabei interessieren sie die großen Superlative überhaupt nicht. Ihre Songs handeln von etwas ganz Unbedeutendem: dem Leben.

Der Erfolg kam nicht über Nacht. Aber doch einigermaßen plötzlich: Zunächst eiferte sie ihrem Vater nach, der es als Rodeoreiter zu mittelschwerer Berühmtheit gebracht hatte. Country-Songs sang sie nebenbei und nur zum Spaß. Mit “I Don’t Want To Be A One Night Stand” gelang ihr Mitte der Siebziger immerhin ein Achtungserfolg. Entdeckt hatte man sie zuvor als Interpretin von “Star Spangled Banner”, das sie nach einem Rodeofinale anstimmte. Doch die Zeit war noch nicht reif für Reba McEntire: Ihr auf Ragtime und Boogie basierender Sound stieß nicht direkt auf Ablehnung. Jedoch interessierte sich die Country-Szene damals für andere Themen: harte Männer, die den Elementen trotzten und den Mythos der Siedler hochhielten, die über Stock und Stein und notfalls Leichen gingen, um ihre Outlaw-Variante des American Dream zu träumen.

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[2. Oktober. 2007 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]

Toll, es gibt sie noch. Countrysängerinnen, die man an ihrer Stimme und an einem bestimmten Sound erkennt. Die nicht in ein Einheitsschema gepresst werden. Ich gebe es zu, bei vielen der neuen Interpreten – egal ob männlich oder weiblich – mache ich mir nicht mehr die Mühe, mir die Namen zu merken. Unterscheiden kann man viele von ihnen ohnehin nicht mehr. Und meist sind sie genauso schnell wieder vergessen wie sie ins Rennen geschickt werden. Auf diese Weise wurden bereits zu viele Talente verheizt – andere erhielten gar nicht erst eine Chance. Vor allem die großen Firmen produzieren auf Teufel komm raus, was gerade angesagt ist und aufgrund von Marktanalysen bessere Verkaufschancen haben soll. Besonders ins Auge gefasst sind dabei die jungen und ganz jungen potentiellen Käufer.

Doch abseits vom heißen Kampf um die kommerziellen Pfründe entwickeln sich interessante Alternativen. Insbesondere außerhalb Nashville’s. Wie in Texas. Das Indie Label Heart of Texas Records veröffentlicht seit einigen Jahren unter der ebenso fachkundigen wie cleveren Leitung von Tracy Pitcox herzerfrischende traditionelle Country Music. Vorwiegend von gestandenen Künstlern, die im großen Country-Business ihre Erfolge hatten und irgendwann nicht mehr ins dortige Konzept passten.Aber es ist zumindest ein neues, unverbrauchtes Talent darunter: Amber Digby. Gerade mal Mitte 20 hat sie bereits zwei Alben auf dem Label veröffentlicht. Ausgestattet mit einer klaren, kräftigen Stimme singt sie klassische Country Songs im Stil und Sound der 1960er und 1970er Jahre. Ein wenig erinnert sie mich an Connie Smith und am eindrucksvollsten kommt sie bei Balladen rüber. Bei den flotteren Songs würde ein wenig mehr Druck nicht schaden. An den beiden Alben ist sehr schön zu erkennen, dass die junge Sängerin einen stimmlichen Reifeprozess durchmacht, sie ist auf dem besten Wege, sich zu einer Persönlichkeit zu entwickeln.

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[1. Oktober. 2007 | Keine Kommentare | Von | Kategorie: CD-Besprechungen]

Mehr als drei Jahre musste der geneigte Fan auf ein neues Studio-Album von Sammy Kershaw warten, doch das Warten hat sich wirklich gelohnt. Mit “Honky Tonk Boots” meldet er sich mehr als Eindrucksvoll zurück. Mit Buddy Cannon (u.a. auch für Kenny Chesney verantwortlich) der als ausführender Produzent im Hintergrund die Fäden zog, hat Sammy einen sehr guten Partner gewählt. Buddy produzierte bereits im Jahr 1996 das Erfolgs-Album “Politics, Religion & Her” für Sammy und es wurde zu einem der größten kommerziellen Erfolge des smarten Sängers aus Abbeville in Louisiana.

Mit “Tennesse Girl”, seiner ersten Single-Auskopplung, traf er genau den Geschmack der US-Radiostationen, die vorwiegend traditionelle Country Music in ihren Programmen spielen. Mit “Evangeline”, “Honky Tonk Boots”, “Baby’s Got Her Blue Jeans On” und “One Step At A Time” finden sich noch mehr hitverdächtige Songs auf dem Album wieder, die garantiert nicht nur ins “Ohr gehen”, sondern mit Sicherheit den Weg in die Charts finden.

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