Dierks Bentley: Up On The Ridge
Mindestens ebenso wichtig war es ihm, die Crème de la Crème des Bluegrass einzubeziehen. So sind die Del McCoury Band, das ehemalige „Wunderkind“ Chris Thile, Fiddle-Ikone Stuart Duncan, Dobro-Virtuose Rob Ickes, Mandolinen-Genie Sam Bush und die famosen Punch Brothers mit von der Partie, um nur einige zu nennen. Allesamt in bester Spiellaune. Hinzu kommen Songs, die Bentley teils selbst geschrieben hat (mit Co-Autoren), Traditionals aber auch von U2, Bob Dylan oder Kris Kristofferson und von Shawn Camp, einem Burschen, dessen mannigfache Talente man seit rund zwei Jahrzehnten gern nutzt, der selbst aber nie den Durchbruch schaffte.
Das ergibt einen höchst unterhaltsamen, brodelnden Mix, bei dem man sich genüsslich zurück lehnen kann und sich freuen, dass es so etwas immer noch aus Nashville gibt. Die vielen Stunden, die Dierks Bentley als Bewunderer und Beobachter der Talente jener Musiker im legendären „Station Inn“ von Nashville verbrachte, zahlen sich aus. Besonders erfreulich, dieses Album wird von HumpHead Records in Deutschland veröffentlicht!
Fazit: Ein stimmungsvolles Album, bei dem Musikalität, Spielfreude und Zusammenspiel dominieren. Mich erinnert es an unvergessliche Jam-Sessions, bei denen Kreativität und Spontanität den Takt angeben. Um es wie Mario Barth auszudrücken: Das ist mein Album!
| Trackliste:
01. Up On The Ridge |







