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Tom Astor: Mein Eldorado

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Truck Stop 2019

Nashville ist und bleibt das Mekka aller Country-Musiker, die einmalige Atmosphäre und Professionalität in dieser Stadt beeinflussten jeden und verleihen der dort entstandenen Musik ein einzigartiges Flair. Seit Jahren zieht es Tom Astor in dieses Kreativ-Zentrum, um seine Kompositionen zum Leben zu erwecken. Für Deutschlands Countrysänger Nr. 1 ist Qualität auch bei der Auswahl seiner Crew oberstes Gebot.

Die 14 neuen Songs auf dem Album „Mein Eldorado“ spielte Tom Astor mit erstklassigen amerikanischen Musikern ein.

Dabei waren:

Paul Leim (Schlagzeug – u.a. Shania Twain)
Brent Mason (E-Gitarre – u.a. Shania Twain)
Paul Franklin (Steel Guitar und Dobro – u.a. Shania Twain, Dire Straits, Mark Knopfler)
Mike Chapman (Bass – u.a. Garth Brooks)
Mark Castevens (Accustic Gitarre – u.a. Garth Brooks)
Steve Nathan (Piano und Keyboards)
Charly McCoy (Blues Harp- u.a. Bob Dylan, Roy Orbinson)

Moderne amerikanische Trends und Produktionsfinessen flossen in den ausgefeilten Sound ein. „Insgesamt betrachtet enthält das Album zwar typische Astor-Titel, aber durch die Erfahrungen und den Zeitgeist der amerikanischen Profis kommen in einigen Songs für mich ganz neue Stilarten zum Vorschein, die meine Kompositionen bereichern. Die Kenner meiner Musik sollten einfach mal in Lieder wie „Ich hab wieder Hunger“, „Wenn Du zwei Arme brauchst“ oder „Liebe lässt Wunder geschehen“ hineinhören,“ erklärt Tom Astor. „Ich singe gerne über Themen, die mich, aber auch viele andere Menschen beschäftigen. Der Opener „Ich hab wieder Hunger“ entstand z.B. aus vielen kleinen Erlebnissen und Situationen, es gab keinen konkreten Anlass und doch war es mir wichtig, gerade mit diesem Stück das Album zu beginnen.“ Der Sänger mit dem Stetson produzierte alle Titel wieder in Eigenregie, schrieb die Texte selbst und komponierte zusammen mit Klaus Löhmer.

Tom Astor feiert in diesem Jahr sein 40-jähriges Bühnenjubiläum, seit genau 25 Jahren widmet er sich voll und ganz der Country Music. Viele Lieder von ihm klingen ganz so, als hätten sie uns schon immer begleitet. Seine Appelle an die guten Tugenden sind Evergreens und tragen Songtitel wie „Ehrlichkeit“, „Freundschaft“ und „Respekt vor deiner Schwäche“.
Der große Durchbruch gelang ihm 1985 mit „Hallo, guten Morgen Deutschland“. Der Titel „Junger Adler“ zählt auch heute noch zu beliebtesten Dauerbrennern bei Wunschkonzerten im Radio, von dem Album „Flieg junger Adler“ wurden über 400.000 Exemplare verkauft.
Von der GACMF (German American Countrymusic Federation) bekam er im letztem Jahr die Auszeichnungen „Country-Sänger des Jahres 2002“ und „Country-Single des Jahres 2002“ für seine Hommage an das weibliche Geschlecht „…mit einer starken Frau“.

Vor zweieinhalb Jahren ging ein lang gehegter Traum in Erfüllung: Als erster deutscher Sänger trat er im August 2000 in der „Grand Ole Opry“ auf, jener geschichtsträchtigen Konzerthalle in Nashville, die den Größen des Country vorbehalten bleibt, so wie die New Yorker Met den besten Opernsängern. Eine besondere Ehre und ein ganz besonderes Erlebnis, das selbst einem erfolgsverwöhnten Sänger und Gitarristen wie Tom Astor unter die Haut ging. Ehrlichkeit und auch Beharrlichkeit zeichnen den einstigen Pionier deutschsprachiger Country Music aus, er verfolgt kontinuierlich seinen künstlerischen Weg und avancierte zum federführenden Künstler eines ganzen Genres. Er schwärmt für Jungstars wie Faith Hill und Tim McGraw und bewundert natürlich auch altgediente Helden wie Willie Nelson, die Bellamy Brothers oder Johnny Cash, mit denen Tom Astor schon gemeinsam im Studio und auf der Bühne stand. „Ich habe in all den Jahren viele Platten veröffentlicht, viele musikalische Träume gingen in Erfüllung und doch ist jede neue Produktion eine Herausforderung. Auf „Mein Eldorado“ habe ich mich richtig gefreut – Ich hatte wieder Hunger, etwas Neues zu machen …

Track by Track von : „Mein Eldorado

Trommeln, Gitarren und der indianische Chorgesang erzeugen eine eigentümliche Stimmung und verstärken die gesungene Bitte um den Beistand von „Wakantanka“. Der große Geist von Manitu soll den Menschen den Weg zum Leben zeigen. Zu dem, was wichtig ist im Leben – zur Liebe. „Wakantanka“ ist ein ungewöhnliches Lied und vielleicht deshalb ein besonders faszinierendes Stück.

Einen modern arrangierten, toll tanzbaren Country-Rhythmus hat der Song „Wenn Du zwei Arme brauchst“. Er handelt von einer Liebesgeschichte, die zwar in die Brüche ging, doch das Feuer ist nicht ganz erloschen und die Freundschaft bleibt bestehen.

Ganz ohne Schlagzeug präsentiert Tom Astor „Ich komme gern nach Haus“. So klingt eine klassische Country-Ballade mit weichen, einschmeichelnden Gitarrenriffs – Erinnerungen werden wach an die Heimat, an den Geburtsort, tief gehen diese Wurzeln, und auch wenn jeder Ort seine Schönheit hat – „Mich zieht es doch immer wieder zurück.“ Dazu steht Tom Astor: „Auch wenn Schmallenberg nicht der Nabel der Welt ist, dafür aber der Ort, in dem ich daheim bin.“

Tom Astor trat für das Duett „Wenn ich dich mal brauch“ mit seinem 20-jährigen Sohn Leif vors Mikrophon. Er spielt mit seiner Rockband deutlich härtere Musik, trotzdem faszinierte ihn die Zusammenarbeit mit dem Vater. Aus dem amerikanischen Original „If I needed you“ wurde eine stimmungsgewaltige Gänsehautballade.

Der Sänger und Gitarrist hat eine starke Persönlichkeit und er ist ein durchweg lebensbejahender Typ, der allen Rückschlägen im Leben zu trotzen wusste und aus jeder Situation das Beste herausholt. Im Text von „Mein Eldorado“ gibt er aber auch zu, manchmal an die eigenen Grenzen zu kommen und dann findet er sein ganz persönliches Eldorado in den Armen seiner Frau.

Männer und Frauen sind ganz unterschiedliche Geschöpfe – ja, aber … Diese Thematik betrachtet Tom Astor aus unterschiedlichen Blickwinkeln in zwei lustig-fetzigen Songs: dem kernig-rockigen „Männer sind wie Gott sie schuf“ und dem Country-Rock’n’Roll „Yaba daba daba doo“.

Zu jedem neuen Album von Tom Astor gehören auch Remakes oder Bearbeitungen großer Klassiker der amerikanischen Country Music. Diesmal wählte er von Kris Kristofferson „Stranger“ (in deutsch: „Fremder“) und „Morning has broken“, ein altes Traditionell, mit dem Cat Stevens seinen wohl größten Erfolg feierte. In der deutschsprachigen Version „Wieder ein Morgen“ setzt er gekonnt neue Akzente.

Macht und Geld stehen heute immer mehr im Vordergrund, Gewalt und Hass wachsen, daraus entsteht ein schweres Erbe für die folgenden Generationen. Diesem Thema widmet sich der große dunkelhaarige Sänger im Schlusstitel „Liebe lässt Wunder geschehen“. Auch wenn der lebenserfahrene Musiker kein Patentrezept für eine bessere Welt parat hält, mangelt es ihm keineswegs an Visionen: „Ich bin kein reiner Moralist, aber meinen Prinzipien bleibe ich treu.“

   

Mein Eldorado
CD: „Mein Eldorado“
Erscheinungsdatum: 2003
Label: Ariola
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Trackliste:

01. Ich hab wieder Hunger
02. Wenn du zwei Arme brauchst – die dich umarmen
03. Gib dem Teufel nie die Hand
04. Wenn Gefühle niemals enden
05. Mein Eldorado
06. Wieder ein Morgen (Morning Has Broken)
07. Wakantanka – Großer Manitu (Gebet eines Indianers)
08. Männer sind wie Gott sie schuf
09. Fremder (Stranger)
10. Ich komme gern nach Haus
11. Wenn ich dich mal brauch (If I Needed You)
12. Yaba Daba Daba Doo
13. Der letzte Gitarrist
14. Liebe lässt Wunder gescheh’n (Denken nicht an unsere Kinder)

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