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Joan Osborne: Pretty Little Stranger

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Sugar Hill Records darf man als das führende Label für akustische Musik ansehen. Gern geht man dort auf Experimente ein, gibt Künstler eine Chance, die sonst kaum zum Zuge kämen. Musikalisch bewegt sich das Angebot oft zwischen Bluegrass, Folk, Country, Singer-Songwriter. Das ergibt oft eine aufregende Mischung. Wie dieses von Vanguard übernommene Album einmal mehr eindrucksvoll beweist.

Joan Osborne, in Kentucky geboren, ist eine erfahrene Künstlerin, die eigentlich nicht vor hatte Sängerin zu werden als sie eines Tages nach New York City ging. Dokumentarfilme wollte sie drehen, landete aber in der Roots-Rock-Szene. Sie blieb in der Musik hängen. Und begann, eigene Songs zu schreiben, die geprägt sind von ihren Erfahrungen, die sie u.a. während ihrer vielen Reisen bis hin nach Tibet machte.

Den Ton gibt freilich die Stammformation an: Leslie Patillo Morgan, Olaf Scherf (gleichzeitig auch Produzent), Miro Andewall, Yvonne Allsopp, Johannes Kassenberg, Jörg Kinzius. Gelungen ist Miss Behavin´ ein Album, das die der Thematik angemessene Stimmung vermittelt, gleichzeitig aber auch unterhaltend ist.

Joan Osborne ist herangereift zu einer Frau mit einer klaren, ausdrucksvollen Stimme und Songs, die etwas mitzuteilen haben. Die meisten Lieder des Albums stammen von ihr, geschriebenen über einen längeren Zeitraum in ihrer Wohnung in Brooklyn. Über diese Erfahrung sagt sie: „Ich mußte erkennen, wie schwierig es ist, einfach zu bleiben mit der Musik. Country Music ist textlich sehr direkt und einfach, bis dahin waren meine Songs eher abgedroschen oder platt.“ Ihr Umdenkprozess war erfolgreich. Es ist ihr gelungen, die passenden Fremdtitel zu finden, u.a. bei Rodney Crowell, Red Lane, Kris Kristofferson, Beth Nielsen Chapman. Auch in ihren eigenen Songs hält sie Gefühle, Lebenssituationen vor allem im Zusammenhang mit Beziehungen fest.

Fazit: Ausgestattet mit einer wunderbar wandlungsfähigen Stimme und dem untrüglichen Gefühl, die im Song beschriebene Situation darzustellen, nimmt sie uns mit auf eine unterhaltsame Reise. Überwiegend sind es Balladen, gelegentlich nimmt sie etwas mehr Fahrt auf. Wirkungsvoll unterstützt wird Joan Osborne da und dort von Vince Gill, Sonny Landreth, Alison Krauss, Dan Timinski oder Bryan Sutton. Aufgenommen wurde in Nashville mit Cracks wie u.a. Michael Rhodes, Paul Franklin und Eddie Bayers.

Pretty Little Stranger

CD: „Pretty Little Stranger“
Erscheinungsdatum: 2006
Label: Sugar Hill

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Trackliste:

01. Pretty Little Stranger
02. Breakdown Palace
03. Who Divided
04. Holy Waters
05. What You Are
06. Shake That Devil
07. Please Don’t Tell Me How The Story Ends
08. Time Won’t Tell
09. Dead Roses
10. After Jane
11. Till I Get It Right
12. When The Blue Hour Comes

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