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Truck Stop – Der Abschied: Alles, alles Gute Cisco!

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Cisco Berndt Bildrechte: Country.de, Markus Hagner

Mit „Hello Josephine“ eröffneten Truck Stop sehr stimmungsvoll den ersten Konzert-Teil und der sprichwörtliche Funke zwischen Band und Fans sprang sofort rüber um die Kohlen der Lokomotive anzuzünden. Mit „Arizona, Arizona“ entfalteten sich sofort die Cowboy-Dreams bei geschlossenen Augen.

„Dave Dudley“, der Band-Klassiker als Reminiszenz an den Musiker wurde lautstark mitgesungen und Uwe Lost sorgte mit seinem Bass-Drive für den heißen Rhythmus. Bei „Jackson“ bewies Cisco als „Man Of The Evening“ mit seinem ausdrucksstarken Gesang, dass er immer noch Power hat und seine Passion ungebrochen war. Seine Augen funkelten, wie eh und je.

Lucius B. Reichling – Rest In Peace, Brother – war mit seinem Geist anwesend und hatte seinen Spaß beim Zusehen und Mithören „From Heaven“. Very Special Guest war die HSV-Ikone „Lotto King Karl“ bei „Hamburger Perle“ um den Jungs live seine Verehrung zu erweisen. Auch wenn der Abschied von Cisco schmerzlich ist, so steht der Fortsetzung der Karriere von Truck Stop nichts im Wege. Dies bewies sich bei „A7 Blues“ mit Andreas Cisek als herausragendem Lead-Sänger. Der End-Applaus berührte ihn sichtlich und zeigte, wie beliebt und integriert er in Truck Stop mittlerweile ist.

Die Hamburger-Cowboys starteten die zweite Sequenz mit Hillbilly-Deluxe Country-Rock und der Wabash Canonball erreichte sofort Höchstgeschwindigkeit mit dem Opener „Eastbound & Down“. Verkehrte Welt an diesem Abend, die Boys hätten den Song in „Westward & Down“ mit Kurs auf Good Ole US-South umbenennen müssen. Knut Bewersdorff hatte seinen Pedal-Steel-Tower verlassen und die Electric-Axe umgeschnallt um in der Mittelpassage heiße Southern-Rock-Duelle zu zelebrieren, entprechend posierte die Armada auch als Gruppen-Formation. Leider war ja der etatmäßige Lead-Gitarrist Dirk Schlag verhindert, durch ein anderes Konzert-Engagement, sehr schade. Dafür machte aber der „Six-String-Cowboy“ Chris Kaufmann aus Südtirol als Ersatz seine Sache mehr als – Over The Top!

Da Santa Claus nur noch drei Tage vom Planeten Erde zum jährlichen Besuch entfernt war, musste man ihn im Halbschlaf schon einmal entsprechend gütig stimmen und diesen versüßen, mit einigen Weihnachtstiteln im Mittelteil, wobei vor allem „Söhnchen“ elektrisierte. Andreas bewies dabei seine einfühlsamen Gesangs-Talente und er spielte sogar virtuose Gitarren-Soli. Drum-Stick-Man Teddy Ibing durfte bei „Gelbe Säcke“ sein Sangestalent und Humor unter Beweis stellen, als er seine Schießbude verließ um über die Bühne zu hüpfen und seinen Hut zu schwenken. Sehr schwungvoll, der Young-Boy.

Mit einer Hommage an Johnny Cash huldigte Cisco seinem Blutsbruder mit einem Medley. „Take It Easy“ altes Haus Cisco und genieß Deine Jährchen, die Du noch „Still Alive & Kickin“ erleben darfst dachten sicherlich viele der Freaks bei der Interpretation. Die Lokomotive musste kurz gestoppt werden um Cisco mit Höllenlärm zum regulären Set-Ende abzufeiern. Der Moment war gekommen, als ihm doch nach all den Jährchen die Tränen ins Gesicht kullerten. Doch nach kurzer Verschnaufpause kehrten die Cowboys von der Waterkant zurück um mit „Wilder Westen“ weiter zu feiern. „Orange Blossom Special“ bildete dann den endgültigen Abschluss“ und die Band-Freunde verneigten sich vor ihrem Häuptling. Es wurden Blumen überreicht, eine kurze Dankesrede von diesen & Cisco und ein Stand-Out beendeten den triumphalen Gig, bevor als Ehrerweisung noch nach einer Pause noch Autogramm- und Fotowünsche erfüllt wurden. Hypersympathisch.

Lieber Cisco, genieße deine Jährchen, die Du noch „Still Alive & Kickin“ erleben darfst. Danke für „All die Jahre“ & alles, alles Gute“!

Eine Bildergalerie finden Sie hier: Das Abschiedskonzert – Alles, alles Gute Cisco!

Rob Georg: Weitere Informationen hier klicken!