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Weldon Myrick ist tot

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Es wäre wahrscheinlich einfacher, die Country-Stars aufzulisten, mit denen Weldon Myrick in seiner langen Karriere nicht zusammen gearbeitet hat. 32 Jahre lang, von 1966 bis 1998, war er Mitglied der Hausband in der Grand Ole Opry. Er tourte mit Bill Anderson, er war der Steeler von Connie Smith in ihrer großen Anfangszeit, und die Liste ließe sich mit Leichtigkeit beliebig fortsetzen.

Geboren 1939 in Jayton, Texas, kreuzten sich seine Wege schon früh mit denen von Waylon Jennings und Buddy Holly. Als er nach Nashville kam, dauerte es nicht lange, bis er über den Job in der Band von Pap Wilson bei Bill Andersons „Po‘ Folks“ anheuerte. Dann kam Connie Smith, dann die Opry. Die Liste der Künstler, mit denen er arbeitete, liest sich wie ein „Who’s Who“ der Country Music. Die Liste der Songs, auf denen er als Studiomusiker spielte, nimmt fast kein Ende.

In den letzten Jahren war er nochmal im Fernsehen zu sehen, in einer Folge der Marty Stuart Show, wo er natürlich Connie Smith begleitete. Ihre größten Hits sind für immer mit seinem Namen verbunden. Man hätte sich gewünscht, dass auch Weldon Myrick inzwischen in die Country Music Hall Of Fame aufgenommen worden wäre. Es wäre die verdiente Krönung eines unbeschreiblichen Lebenswerkes der Steel Guitar-Legende gewesen. Sollte es noch so kommen, wird er es nicht mehr erleben. Weldon Myrick verstarb gestern an den Folgen eines Schlaganfalls.

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Über Bernd Wolf (138 Artikel)
Redakteur. Fachgebiet: Johnny Cash, Singer & Songwriter. Rezensionen und Biografien.